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Skien Met Veel Verse Sneeuw

Letztes Update 21. Januar 2026:

Der Winter 2025/2026 ist bereits in vollem Gange. Was können wir vom Wetter erwarten? Alle hoffen auf viel Schnee. Im letzten Monat gab es einige wichtige Updates, die die weiteren Winterprognosen für den Winter 2025/2026 beeinflussen könnten. Die wichtigste Veränderung: La Niña ist jetzt offiziell aktiv, aber die Situation bleibt dynamisch. In diesem Artikel bekommst du die aktuelle Wintervorhersage, basierend auf den neuesten Erkenntnissen von Wettermodellen wie IRI, NOAA, ECMWF und Met Office. So beantworten wir die Frage: Welche Art Winter erwartet uns 2025/2026?

Kurz zusammengefasst:

  • Winter 2025/2026: Wechselnd mit kalten Phasen und deutlichen Schneefällen, vor allem in Januar und Februar.
  • Strenger Winter 2026? Keine langanhaltend strengen Winterphasen, aber kalte Luftströme und Schnee in den Alpen – die meiste Kälte erwartet uns im Januar und Februar.
  • Skigebiete: Nord- und Westalpen profitieren von viel Schneefall, während hochgelegene Gebirgslagen den ganzen Winter über schneesicher bleiben.

Vorhersage Winter 2025/2026: Bekommen wir einen strengen Winter mit viel Schnee?

Es ist Ende Januar und der Winter ist in vollem Gange. Wir haben bereits viel Schnee und Kälte erlebt: gigantische Schneemengen Ende November, viel Schnee in den Weihnachtsferien in Teilen der Südwestalpen, Temperaturen von -20 °C und kälter in den Nordalpen und sogar viel Schnee in Norddeutschland. Danach folgten jedoch vor allem trockene und sogar milde Phasen, weshalb wir immer noch auf eine wirkliche Schneeperiode warten. Es bleibt spannend, was uns die kommenden Monate wettertechnisch bringen werden. Werden Januar, Februar und März schneereich? Wir hoffen weiterhin auf einen strengen Winter mit viel Schneefall, aber wird das auch eintreten? Langfristige Vorhersagen sind schwierig, aber es gibt mehrere Indikatoren, die uns wichtige Hinweise darauf geben, was wir erwarten können. In diesem Blog erfährst du mehr über:

  • Die Vorhersagen der Wettermodelle und klimatologischen Faktoren
  • Was das für die Skigebiete und deinen Skiurlaub bedeutet
  • Vorhersagen gemäß dem 100-jährigen Kalender
  • Fazit

Lies schnell weiter!

Was hat sich seit dem letzten Update verändert?

  • La Niña ist jetzt offiziell aktiv und wird das dominante Klimaphänomen des Winters.
  • Die Polarwirbel bekommen mehr Aufmerksamkeit, da Störungen die Kälteeinbrüche in den Alpen beeinflussen können.
  • Prognosen für Januar und Februar 2026 zeigen weiter Chancen für kalte Luftströme aus dem Norden, die starke Schneefälle in den Alpen verursachen könnten.
  • Das starke Hochdruckgebiet über Russland wird eine entscheidende Rolle bei den Kälteeinbrüchen im Februar spielen, was den Winter weiter intensivieren könnte.

Wettervorhersage: Was sagen die Wettermodelle

für den Winter 2025/2026

Die Winterwetterprognose für 2025/2026 wird von verschiedenen klimatologischen Faktoren beeinflusst, wie der El Niño–Southern Oscillation (ENSO), der North Atlantic Oscillation (NAO) und anderen großen Wettersystemen. Um eine zuverlässige Winterprognose zu erstellen, werfen wir einen Blick auf die neuesten Modellberechnungen. Hier ist eine Übersicht dessen, was die aktuellen Modellberechnungen von ECMWF, NOAA, Met Office und anderen Institutionen uns sagen.

1. ENSO: La Niña – der große Einfluss für den Winter 2025/2026

Ein wichtiger Faktor für die Winterprognose ist ENSO (El Niño-Southern Oscillation). Alle paar Jahre verändert sich die Wassertemperatur des zentralen und östlichen tropischen Pazifiks um 1 bis 3 °C (wird wärmer oder kälter). Dies wird als ENSO-Zyklus bezeichnet und hat große Auswirkungen auf die Niederschlagsverteilung in den Tropen und beeinflusst auch das Wetter in den USA und Europa. ENSO kennt drei Phasen: El Niño (Erwärmung), La Niña (Abkühlung) und neutral.

Die La Niña-Phase ist seit Dezember 2025 aktiv und spielt eine wichtige Rolle im Winterwetter. Laut dem NOAA-Modell und dem ECMWF liegt die Wahrscheinlichkeit, dass La Niña im Winter von Dezember bis Februar aktiv bleibt, bei 56%. Dies führt zu einem dynamischen Wettergeschehen mit kälteren Luftmassen aus dem Norden und einer höheren Wahrscheinlichkeit für Schneefall in den Alpen.

Krijgen we een strenge winter met veel sneeuw en fijne pistes?

Was bedeutet La Niña für die Skigebiete in den Alpen?

  • Mehr kalte Luftströme: La Niña verstärkt die Wahrscheinlichkeit für kalte Luft aus dem Norden, besonders zu Beginn des Jahres.
  • Abwechselnde kalte und mildere Phasen: Der Winter wird sich wahrscheinlich mit kälteren Perioden und milderen Phasen abwechseln.
  • Aktive Strömung: La Niña kann die Strahlströmung aktivieren, wodurch Störungen aus dem Norden in die Alpen ziehen und Schneefall verursachen können.
  • Januar und Februar: Diese Monate haben die besten Chancen auf Schneefall, besonders wenn eine negative NAO kalte Luft aus dem Norden nach Europa bringt.

2. Met Office (UK): Positive und negative NAO-Phasen erwartet

Die NAO (Nordatlantische Oszillation) ist ein weiteres wichtiges System, das das Winterwetter in Europa beeinflusst. Wenn die NAO negativ ist, zieht kalte Luft aus dem Norden und führt zu kälteren Phasen in Europa. Eine positive NAO sorgt hingegen für mildere und nassere Bedingungen, häufig mit Regen in den Tälern und Schnee auf den höheren Bergen.

Januar und Februar: Die Wahrscheinlichkeit einer negativen NAO nimmt in den Monaten Januar und Februar 2026 zu, was zu kälteren Luftströmen aus dem Norden führt und somit die Schneefälle in den Alpen verstärken kann.

Neuschnee in den Alpen

3. ECMWF (europäisches Modell): Leichter Anstieg der Niederschläge in den Nordalpen

Das ECMWF-Modell prognostiziert für den Winter 2025/2026 einen leichten Anstieg der Niederschläge an der Nordseite der Alpen und im Schweizer Hochgebirge, was auf eine größere Wahrscheinlichkeit für Schneefälle durch kalte Luftströme aus dem Norden hinweist. Das Modell betont, dass nordwestliche Strömungen zu intensiven Schneefällen führen werden, vor allem in den höher gelegenen Skigebieten.

Fazit: Die Nord- und Westalpen (Österreich, Schweiz) haben die besten Chancen auf eine schneereiche Winterzeit.

4. NOAA CPC (Amerikanisches Modell)

Laut dem NOAA-Modell wird der Jetstream (Strahlströmung) eine kältere Winterphase verstärken, insbesondere im Januar und Februar. Dies sorgt für mehr Schnee in den Schweizer, österreichischen und französischen Alpen und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Kälteeinbrüche, die durch die kalten Luftmassen aus dem Norden angestoßen werden.

Wunderschöner Sonnenaufgang mit Neuschnee

5. SSW (Stratosphärische Störungen): Achtung vor dem Polarwirbel

Der Polarwirbel spielt eine wichtige Rolle für das Winterwetter. Wenn er gestört wird, kann kalte Luft aus dem Norden nach Europa gelangen, was zu Kälteeinbrüchen und intensiven Schneefällen in den Alpen führen kann, vor allem im Januar und Februar. Obwohl derzeit keine konkrete SSW (Stratosphärische Warme Störung) beobachtet wurde, kommt dies oft in La Niña-Jahren vor, weshalb die Situation besonders für Februar interessant wird.

Starkes Hochdruckgebiet über Russland: Spannendes Wetterszenario für Februar 2026

Ein weiteres wichtiges Element für den Winter 2025/2026 ist das starke Hochdruckgebiet über Russland. Dieses sorgt für kalte kontinentale Luft, die aus Sibirien nach Mitteleuropa zieht und die milde Atlantikluft blockiert. Dadurch könnte es zu extrem kalten Phasen kommen, besonders im Februar, was für starke Schneefälle sorgen könnte.

 

Was bedeutet das für die Alpen?
Wenn kalte Luft aus Russland in Mitteleuropa einzieht, können wir langanhaltende Kälteeinbrüche erwarten, mit intensiven Schneefällen in den hochgelegenen Skigebieten.

Was bedeuten diese Prognosen für einen Skiurlaub in den Alpen?

Das Wettermuster des Winters 2025/2026 kann regional stark variieren. Die Skigebiete können sich auf weiterhin wechselhaftes Wetter einstellen: sowohl auf winterliche Perioden mit Schnee als auch auf mildere Phasen. Die Nord- und Westalpen profitieren am meisten von diesen dynamischen Bedingungen.

  • Skigebiete in den Nord- und Westalpen: Skigebiete in den Nord- und Westalpen in Österreich, der Schweiz und Frankreich können mit regelmäßigen Schneefällen durch den Nordstau-Effekt und kalte Luftströme aus dem Norden rechnen. Sölden, St. Anton und Val d'Isère haben die besten Schneechancen während nordwestlicher Schneestürme.
  • Skigebiete in den Südalpen: Die Süd-Alpen (wie die Dolomiten und der südliche Teil Frankreichs) erhalten weniger regelmäßigen Schneefall, können aber bei bestimmten Wetterbedingungen auch von starken Schneefällen profitieren.
  • Hochgelegene Skigebiete: Skigebiete über 2000 Meter bleiben die ganze Saison über schneesicher. Gletscher wie das Kitzsteinhorn in Kaprun, Zermatt und Hintertux bieten ausgezeichnete Bedingungen für frühe und späte SkifahrerInnen, selbst wenn es in den tiefer gelegenen Bergen zeitweise wärmer ist.

Ausblick für Deutschland: kalter Januar und unsicherer Februar

Der Winter 2025/2026 verläuft in Deutschland bislang relativ wechselhaft, mit milderen Temperaturen in den ersten Dezemberwochen, gefolgt von einer deutlichen Wende hin zu kälterem Wetter. Dies liegt teilweise an der aktiven La-Niña-Phase, die die Wahrscheinlichkeit von Kältewellen aus dem Norden erhöht. Es wird erwartet, dass der Winter in den kommenden Monaten weitere winterliche Einbrüche bringen wird, wobei Januar als der Monat mit den größten Chancen auf kalte Luftströmungen und Schneefall gilt.

  • Januar 2026: Die Wahrscheinlichkeit von Kältewellen und Schneefall nimmt zu, insbesondere in den Mittelgebirgen und südlichen Gebirgen Deutschlands (wie dem Schwarzwald, Bayerischen Wald und Erzgebirge). Diese Regionen werden von kalten Luftströmungen profitieren, die zeitweise aus dem Norden oder Nordosten einströmen können. Mit der erwarteten negativen NAO und dem Einfluss von La Niña wird Januar der chancenreichste Monat für kalte Phasen und winterliche Bedingungen in Deutschland sein.
  • Februar 2026:
  • Die Situation für Februar bleibt unsicher. Modelle deuten auf eine Abwechslung von winterlichen Episoden und milderen Phasen mit Tauwetter hin, was eine langfristige Schneebedeckung in den tieferen Regionen Deutschlands weniger wahrscheinlich macht. Die höheren Lagen werden jedoch häufiger von Kältewellen profitieren, wobei Schneefall durch unterbrochene Tauwetterperioden folgen kann. Das russische Hoch könnte ebenfalls Einfluss haben, was zu intensiver Kälte und lang anhaltenden Kältewellen führt, besonders wenn sich die Polarwirbel weiter abschwächen.

Zusammenfassend: Der Winter in Deutschland scheint kein lang anhaltend strenger Winter zu sein, bringt jedoch deutlich winterliche Phasen. Januar wird die meiste Kälte und den meisten Schneefall bringen, während der Februar eine Phase der Abwechslung zwischen Kälte und Tauwetter sein wird. Die Hochgebirgsregionen bleiben die ganze Saison über relativ schneesicher, während die tieferen Lagen weniger konstante winterliche Einbrüche erleben werden.

Winter in Winterberg mit Schnee auf der Piste

100-jährige Wetterkalender: Rückblick mit Tradition

Einige WintersportlerInnen schwören auf die 100-jährige Wetterkalender-Methode. Sie geht auf den Mönch Mauritius Knauer zurück und basiert auf wiederkehrenden Wetterzyklen. Der Ausblick für den Winter 2025/2026:

  • Oktober: wechselhaft mit Sonne, Regen und erstem Frost – erste Schneefälle um den 30. Oktober möglich
  • November: kühl, bewölkt und ab dem 19.11. deutlich winterlicher
  • Dezember: kalt und schneereich zu Beginn, um die Feiertage windig, mit gelegentlichem Regen
  • Januar: startet eisig und schneereich, wird ab 23. Januar milder
  • Februar: erst winterlich, dann mild und teils regnerisch
  • März: wechselhaft mit Sonne, Schnee und Regen

Fazit: Wechselhafter Winter mit Chancen auf schneereiche Perioden

Der restliche Winter 2025/2026 wird wechselhaft verlaufen, mit abwechselnden kalten und milderen Phasen, die durch den Einfluss von La Niña und einer möglicherweise negativen NAO im Januar und Februar verursacht werden. Das bedeutet, dass wir im Januar und Februar kalte Luftströmungen aus dem Norden erwarten können, mit intensiven Schneefällen in den hochgelegenen Skigebieten.

Obwohl der Winter keine durchgehende strenge Kälteperiode bringen wird, bietet er dennoch klare schneereiche Phasen, besonders in den Nord- und Westalpen, wo der Nordstau-Effekt die Schneesicherheit erhöht. Hochgelegene Skigebiete wie Zermatt, St. Anton und Sölden bleiben das ganze Saison über schneesicher, selbst während milderer Phasen.

Die Südeite der Alpen ist weiterhin stärker von spezifischen Wetterbedingungen abhängig, und die tiefer gelegenen Gebirgsteile in Deutschland könnten Kältewellen und abwechselnde Schneefälle erleben. Eine langanhaltende Schneebedeckung in den tieferen Regionen ist jedoch weniger wahrscheinlich.

Der Winter ist noch nicht vorbei, und die Situation bleibt dynamisch. Bleibe Snowplaza treu für die neuesten Wintervorhersagen. Wir halten dich auf dem Laufenden über die aktuellsten Entwicklungen

 

So geht die Skisaison 2025/2026 weiter laut den Wettervorhersagen

Praktische Tipps für WintersportlerInnen

  • In die Höhe: Skigebiete mit vielen Pisten über 2.000 Metern oder mit einem Gletscher bieten über die gesamte Saison stabile Schneechancen.
  • Flexibel planen: Bei einigen Reiseveranstaltern ist es möglich, flexibel zu buchen oder einerSchneegarantie zu nutzen.
  • Januar und Februar chancenreich: Januar und Februar haben die besten Aussichten auf Kälte und Schneefall.
  • Auf dem Laufenden bleiben: Das Winterwetter bleibt in Bewegung. Wir verfolgen die Entwicklungen genau und halten dich auf Snowplaza über neue Erkenntnisse und Chancen auf winterliche Bedingungen informiert.
3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.