Skip to navigation Skip to main content

Skigebiete in Südtirol bündeln ihre Kräfte mit neuem Namen und neuem Ganzjahresangebot

Schnalstaler Gletscher Webcam 21 April 2026

Die Ortler Skiarena bekommt einen komplett neuen Namen und schlägt zugleich einen neuen Kurs ein. Der Südtiroler Skiverbund hat bekanntgegeben, dass er ab der kommenden Saison unter dem Namen Südtirol Skiarena weitermacht. Dabei bleibt es nicht nur bei einem Rebranding: Auch das Skipass-Konzept wird grundlegend verändert.

In Kürze:

  • Die Ortler Skiarena wird in Südtirol Skiarena umbenannt.
  • Der Skiverbund wächst auf 18 Skigebiete in ganz Südtirol.
  • Die neue Karte wird zu einem 365-Tage-Pass für Winter und Sommer.
  • Der Richtpreis liegt bei rund 599 Euro, alle Details sollen im Sommer folgen.

Neuer Name durch Ausbau auf ganz Südtirol

Die Namensänderung kommt nicht überraschend. Während die Ortler Skiarena traditionell vor allem Skigebiete im Westen Südtirols vertreten hat, wächst das Netzwerk nun auch in andere Regionen hinein. Neu dabei sind unter anderem Gebiete im Wipptal und im Ahrntal. Mit bekannten Skigebieten wie Ratschings-Jaufen, Speikboden und Klausberg steigt die Gesamtzahl auf 18 Skigebiete.

Der neue Name Südtirol Skiarena soll diese breitere Aufstellung besser widerspiegeln und international klarer verständlich sein. Laut der Organisation war es keine leichte Entscheidung, sich nach fast 50 Jahren vom Namen Ortler Skiarena zu verabschieden. Die Erweiterung habe jedoch nach einer neuen, übergreifenden Identität verlangt.

Vom Skipass zur Jahreskarte

Die größte Veränderung betrifft das Skiticket. Der klassische Winterskipass wird durch eine Jahreskarte ersetzt, die 365 Tage im Jahr gültig ist. Damit setzt der Skiverbund klar auf Ganzjahrestourismus. Mit dieser Karte erhalten NutzerInnen nicht nur im Winter Zugang zu den Liftanlagen, sondern auch im Sommer, etwa zum Wandern oder Mountainbiken. In der Sommersaison kann jede Liftanlage innerhalb des Netzwerks jeweils einmal genutzt werden. Der Preis soll voraussichtlich bei rund 599 Euro liegen. Die endgültigen Tarife und Bedingungen will die Organisation allerdings erst später im Sommer offiziell vorstellen.

Fokus auf lokale Familien, aber auch spannend für Gäste

Die neue Südtirol Skiarena richtet sich zunächst vor allem an einheimische Familien. Ziel ist es, die Bergwelt für die Menschen in der Region das ganze Jahr über zugänglich und bezahlbar zu machen. Gleichzeitig dürfte die Jahreskarte auch für WintersportlerInnen von außerhalb interessant sein, insbesondere für alle, die öfter nach Südtirol reisen oder auch außerhalb des Winters in den Bergen aktiv sind.

Laut der Organisation versteht sich das neue Konzept nicht als direkter Konkurrent zu großen Angeboten wie Dolomiti Superski, sondern vielmehr als ergänzende und preislich attraktive Alternative.

Blick in die Zukunft

Mit dem neuen Namen und der neuen Jahreskarte geht die Südtirol Skiarena einen anderen Weg als viele klassische Skiverbünde. Der Fokus verschiebt sich von reinem Wintersport hin zu einem Bergerlebnis für das ganze Jahr. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie das vollständige Angebot aussieht und wie gut dieser Ansatz sowohl bei Einheimischen als auch bei WintersportlerInnen ankommt.

3235 - Winter - Bettina

Über Bettina

Bettina ist seit 2021 Webredakteurin und fährt gerne die redaktionellen Hänge des Spalder Skiuniversums ab. Sie liebt das Freeriden und hat daher immer ein Auge auf die aktuelle Schneesituation und versorgt euch mit aktuellen (Neu-)schneeberichten. Neugierig macht sie das Verhalten von Touristen in Skigebieten und generell alle Skinews auf der ganzen Welt, die sie euch gerne frisch serviert.