Dieses Wochenende hat die Skisaison in KitzSki, dem Skigebiet bei Kitzbühel und Kirchberg, offiziell begonnen – und wie! Bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel durften SkiurlauberInnen die ersten Abfahrten am Resterkogel genießen. Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten: Kitzbühel ist das erste Nicht-Gletscher-Skigebiet der Alpen, das eine offizielle Schneegarantie ausspricht.
Perfekter Start in die Skisaison
KitzSki hat keinen Gletscher und reicht bis maximal 2.000 Meter Höhe, trotzdem ist es dort seit dem 7. November möglich, die ersten Abfahrten zu genießen. Alles dank einer cleveren und nachhaltigen Technik: Snowfarming. Nach Ende der Skisaison 2024/2025 hat man etwa 25.000 m³ Schnee unter einer dicken Isolationsschicht aus Folie und Sägespänen eingelagert. Während der warmen Sommermonate gingen davon nur etwa 10 % verloren. Mit diesem Schnee wurde die erste Piste des Skigebiets am Resterkogel vorbereitet.
Das Eröffnungswochenende war ein Fest für Einheimische und TouristInnen. Bereits in den frühen Morgenstunden waren die Parkplätze voll, während die ersten SkifahrerInnen und SnowboarderInnen ihre Schwünge genossen. Die Luft war klar, der Schnee knirschte, und die Stimmung war gut. Die erste Abfahrt des Jahres sei immer magisch, schwärmten viele BesucherInnen.
Schneegarantie zwischen 21. Dezember und 14. März
Die Skisaison von KitzSki startete mit einer Premiere: Schneegarantie in der „Premiumsaison“. WintersportlerInnen können zwischen dem 21. Dezember und dem 14. März garantiert Ski fahren. Sollte es aufgrund außergewöhnlicher Umstände nicht möglich sein, Pisten zu öffnen, erhalten SkiurlauberInnen einen Teil der Kosten ihres Skipasses zurückerstattet.
Dem Skigebiet zufolge ist das kein leeres Versprechen, sondern das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und moderner Technologie. KitzSki verfügt über mehr als 1.200 Schneekanonen, 43 GPS-gesteuerte Pistenbullys und zehn Wasserreservoirs zur Produktion von Kunstschnee. Neu in diesem Jahr ist ein Kühlturmsystem bei den Seidlalmseen, mit dem die legendäre Streif-Piste doppelt so schnell beschneit werden kann – und das mit geringerem Energieverbrauch.
Clever buchen und sparen
Neben der Schneegarantie setzt KitzSki auch auf bezahlbares Skifahren. Dank des dynamischen Online-Preissystems können SkiurlauberInnen erheblich sparen, wenn sie ihren Skipass früh buchen. Es gibt bis zu 20 Prozent Rabatt. Dieser innovative Ansatz brachte KitzSki 2025 den Ailevator Award ein, eine Auszeichnung für Nachhaltigkeit und technologische Innovation im Tourismus. Ein Tagesskipass auf der Resterhöhe kostet jetzt noch 54,– €, mit zusätzlichen Rabatten für Familien und Wettkampfteams.
Man wolle zeigen, dass Skifahren nicht unbezahlbar sein muss, sagte Geschäftsführer Andreas Hochwimmer. Mit der richtigen Technologie und Planung bleibe Wintersport so zugänglich – und nachhaltig.
Mehr Informationen über KitzSki
Die bekannten Skiorte Kitzbühel und Kirchberg bilden zusammen mit einigen weiteren Orten das Skigebiet KitzSki. Mit 233 km Abfahrten, davon über 190 km präparierte Pisten, wird WintersportlerInnen jeden Alters und Könnens einiges geboten. Der Großteil der Skipisten ist blau (fast 60 %), was ideal für AnfängerInnen und Familien ist. Auf fortgeschrittene SkifahrerInnen und SnowboarderInnen warten die anspruchsvolleren roten und schwarzen Pisten. KitzSki ist international bekannt wegen der legendären Hahnenkamm-Rennen auf der berühmten Streif. Diese Abfahrt kann man selbst befahren, aber Vorsicht: Ein Teil ist als Skiroute markiert und es gibt Abschnitte mit einer maximalen Neigung von 85 %. Eine einfachere Variante ist die Familien-Streif. Gemütliche Berghütten gibt es in KitzSki reichlich, und Après-Ski-Fans können nach dem Skitag ordentlich feiern.