2. November 2019 Von: Sarah in AbenteuerFamilie & Kinder

Im Skiurlaub gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich auf coole, lässige und besondere Art fortzubewegen. Das kann zum Beispiel durch die eigene Muskelkraft auf Skiern oder dem Snowboard sein, ebenso wie auf den Langlauf-Skiern. Gemütlicher geht es aber auch mit dem Pferdeschlitten oder auf Schlittschuhen. Eine unvergessliche Art, sich fortzubewegen, die so auch nur im Skigebiet möglich ist, ist, ein PS-Monster zu besteigen und mit einem Pistenbully über die Skipiste zu fahren. Snowplaza stellt vor, was es damit auf sich hat.

Was bedeutet Pistenbully fahren eigentlich?

Skifahrer und Snowboarder kennen die PS-Riesen ganz genau, die am Abend, in der Nacht oder am frühen Morgen im Skigebiet dafür sorgen, dass die Skipiste wieder perfekt präpariert ist. Wie genau die Technik der Pistenbullys funktioniert und welchen Abläufen die Fahrer folgen, das sieht man meistens nicht. Dieses Wissen wird aber enthüllt, wenn sich Skifahrer einfach neben einen Pistenbullyfahrer setzen und mit ihm zusammen die Skipiste präparieren. Oft gibt es vorweg auch noch eine theoretische Einführung. Das besondere Erlebnis ist für Erwachsene und oftmals auch für Kinder in Begleitung der Eltern möglich.

Im Pitztal im Skigebiet Jerzens können Wintergäste eine Pistenbully-Fahrt buchen (Foto: © Hochzeiger Bergbahnen)

Was kostet es, in einem Pistenbully mitzufahren?

Dieses besondere Erlebnis für den Skiurlaub wird in verschiedenen Skigebieten angeboten und entsprechend unterschiedlich sind auch die Preise. Meist hängt es auch von dem Rahmenprogramm ab, mit dem das Pistenbullyfahren noch ausgeschmückt wird. In der Regel liegen die Preise im Bereich von 50 Euro bis 250 Euro. Üblicherweise sind die Kosten in kleinen Skigebieten mit weniger Besucherandrang etwas erschwinglicher. Wer sich ein solch besonderes Erlebnis sichern will, sollte aber unbedingt im Voraus reservieren.

Was müssen Skifahrer beim Pistenbullyfahren beachten?

Wer als Kind im Skigebiet schon immer die mächtigen Pistenbullys bestaunt hat, der kann sich jetzt einen Traum erfüllen und auf so einem Riesen mitfahren und ihn vielleicht sogar selbst lenken. Aber braucht es dafür besondere Kenntnisse und Erfahrungen? Nein. Einige Skigebiete haben zwar Altersvoraussetzungen, wer auf den Pistenraupen mitfahren darf, aber in der Regel ist jeder zugelassen. Wichtig ist jedoch, dass ein absolutes Alkoholverbot gilt, da hier schwere Maschinen bewegt werden und das kann unter Alkoholeinfluss lebensgefährlich werden. In der Regel sollte auch darauf geachtet werden, warme Kleidung anzuziehen und feste Schuhe zu tragen. Im Zweifelsfall, wenn etwas unklar ist, kann auch bei den Bergbahnen, dem Veranstalter oder dem Tourismusverband nachgefragt werden. Pistenbully selber fahren? Jetzt zum Selbststudium >

Für Kinder das Größte (Foto: © Tiroler Zugspitz Arena, C. Jorda)

Wo können Skifahrer denn jetzt Pistenbully fahren?

Die Faszination Maschinenpower gibt es unter anderem im Skigebiet Silvretta Montafon und das ganze fünf Mal in der Woche. Hier dauert die Fahrt knapp 45 Minuten. Ganze 90 Minuten bis 2 Stunden dauert das PS-Erlebnis allerdings in der Tiroler Zugspitzarena. Und das für einen unschlagbaren Preis von nur 40 Euro pro Person. Wer am Kaunertaler Gletscher auf den Pistenbully steigt, der bekommt nicht nur eine unvergessliche Erinnerung, sondern auch einen Pistenbully-Führerschein und ein T-Shirt als Andenken. Auch im Hochzeiger Skigebiet, Jerzens im Pitztal können Skifahrer einen Blick hinter die Kulissen werfen und lernen, was es rund um die Pistenbullys alles zu wissen gibt. Lieber in einem Pistenbully schlafen? Hier geht es zum Pistenbully-Hotel >

Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.