4. April 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Der Aletschgletscher ist der flächenmäßig größte Gletscher der Alpen. Unterhalb, in unmittelbarer Nähe zum großen Gletscher, beginnt das Schweizer Skigebiet der Aletsch Arena. Dabei haben Skifahrer von vielen Skipisten einen herrlichen Gletscherblick. Doch die beste Aussicht auf die Ausläufer des längsten und größten Gletschers haben Skifahrer oberhalb der drei Skiorte Riederalp, Fiescheralp und Bettmeralp. Warum der Ausblick von diesen sogenannten View Points in der Aletsch Arena so besonders ist und warum sich die Auffahrt zu allen drei View Points lohnt, berichtet Snowplaza.

3 besondere Aussichtspunkte mit Blick auf den Aletschgletscher

Mit einer Länge von knapp 23 km ist der Aletschgletscher der längste Gletscher der Alpen. Außerdem steht die eindrucksvolle Region Jungfrau-Aletsch mit dem riesigen Gletscher in den Schweizer Alpen auf der Liste der UNESCO. Einen besonderen Blick haben Skiurlauber in der Aletsch Arena von den drei sogenannten View Points aus, die sich am Moosfluh, am Bettmerhorn und am Eggishorn befinden. Auch die Skipisten, die anschließend zurück zu den Talstationen führen, sind alle drei auf ihre Art und Weise spektakulär.

1. Ausblick mit Panoramapiste

Der Aussichtspunkt Moosfluh ist über die neue gleichnamige Kombi-Gletscherbahn Moosfluh zu erreichen. Von der Bergstation aus offenbart sich nicht nur ein herrlicher Blick über den Gletscher, sondern zudem startet hier die Rodelbahn. Skifahrer müssen zum Aussicht genießen außerdem nicht stehenbleiben. Die Piste 21 schlängelt sich oberhalb des Gletschers mit stetigem Blick auf den Aletschgletscher lange Zeit in Richtung Riederalp zurück. Besonders imposant ist die Aussicht im oberen Teil der Abfahrt. Deshalb sind auf dem gemütlichen Gleitstück am Grat auch etliche Skifahrer zu sehen, die Handy und Kamera bereits griffbereit halten und mindestens einen Fotostopp einlegen.

© Aletsch Arena

Der Aletschgletscher in der Dämmerung

Aussicht vom Moosfluh bei Neuschnee

2. Ausblick mit Cholera

Bergluft macht hungrig, heißt es. Deshalb wartet am Bettmerhorn auf 2.647 Meter nicht nur eine eindrucksvolle Aussicht über den Aletschgletscher, sondern auch das Gipfelrestaurant. Die große Glasfassade sorgt dafür, dass die Aussicht auch bei Kälte aus dem Inneren des Restaurants genossen werden kann. Zum Auffüllen der Kraftreserven empfiehlt sich das Traditionsgericht Cholera. Doch keine Sorge, dadurch fangen sich Skifahrer nicht etwa eine gefährliche Infektion ein, sondern erhalten eine Art Quiche aus Kartoffeln, Lauch und Käse. Anschließend wartet zum Verdauen eine der steilsten Abfahrten der Aletsch Arena, die zu Beginn durch einen Tunnel hindurchführt.

Die Webcam am Bettmerhorn ist direkt auf den Aletschgletscher ausgerichtet

Panoramarestaurant Bettmerhorn

Cholera ist ein Traditionsgericht in der Aletsch Arena

3. Bester Blick vom Eggishorn

Von der Fiescheralp aus gelangen Skifahrer zum Aussichtspunkt, der wohl den besten Blick auf den Aletschgletscher bereit hält. Auf einer Höhe von knapp 2.870 Meter schlängelt sich der massive Gletscher in einer Kurve unterhalb der Aussichtsplattform entlang. Anschließend wartet eine nicht minder spektakuläre Skiabfahrt auf Skifahrer. Die Piste, die zuerst über den Grat entlangführt und rechts und links atemberaubende Tiefblicke erlaubt, wird schon bald sehr steil. Auf dem schwarz markierten Steilstück müssen Skifahrer den Blick von der Aussicht abwenden und sich auf eine gute Kurzschwungtechnik zu konzentrieren.

Die beste Aussicht haben Skifahrer vom Eggishorn © Aletsch Arena

Die Aussicht lässt sich auch von der Hörli Hitta aus genießen

Praktische Infos zur Aletsch Arena

Zwar ist die Aletsch Arena schon allein wegen der spektakulären Ausblicke auf den Aletschgletscher einen Besuch wert, darüber hinaus hält das Skigebiet insgesamt 104 Pistenkilometer bereit. Die Skiabfahrten sind vorwiegend mittelschwer und leicht markiert, sodass auch Familien und Anfänger inmitten der imposanten Umgebung passende Skipisten zum Üben und Lernen finden. Für alle, die noch nie auf Ski standen gibt es sogar spezielle Angebote, um die ersten Schwünge innerhalb von drei Tagen zu beherrschen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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