31. Dezember 2017 Von: Sarah in 'Skigebiete unter der Lupe''

Backstage im Skiverbund Dolomiti Superski

Skifahrer und Snowboarder erleben mit der Fahrt in Skiliften, Abfahrten auf perfekt präparierten Skipisten, gutem Essen in den Skihütten und Partys beim Après-Ski üblicherweise nur eine Seite des Skigebiets, denn hinter den Kulissen wird hart gearbeitet, damit alles funktioniert. Dies bekommen Wintersportler allerdings so gut wie nie zu Gesicht. Deswegen bietet der Skiverbund Dolomiti Superski in Italien jetzt die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, um die Abläufe im größten Skiverbund der Welt besser zu verstehen. Snowplaza präsentiert, was es mit Dolomiti Superski Backstage auf sich hat.

Ein Blick hinter die Kulissen von Dolomiti Superski

Um ein so großes Skigebiet wie den Skiverbund

1.200 Pistenkilometer gibt es in Dolomiti Superski

97 Prozent der Skipisten werden beschneit

Im Skiverbund Dolomiti Superski finden Wintersportler insgesamt 1.200 Kilometer Skipisten, die von rund 5.800 Schneekanonen mit einer Gesamtleistung von 96,5 MegaWatt beschneit werden. Um die Produktion von Kunstschnee gewährleisten zu können, stehen 180 Speicherseen zur Verfügung. Damit ist es möglich, 97 Prozent der Skipisten in Dolomiti Superski zu beschneien. Die Schneekanonen arbeiten mit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und vermeiden so umweltschädliche Emissionen. Um daraus eine befahrbare Skipiste zu machen, sind im Skigebiet 320 Pistenraupen, genannt Schneekatzen, im Einsatz.

Schneekatzen präparieren die Pisten in der Nacht

Die Arbeit der Schneekatzenfahrer in Dolomiti Superski erfolgt meist während der Nacht, so dass sie für den Gast kaum direkt sichtbar ist. Sobald die Schneekanonen einen großen Schneehaufen erzeugt haben, treten die Pistenraupen auf den Plan, um diese auf die Pistenoberfläche zu verteilen und somit den Grundaufbau von ca. 40 cm herzustellen. Die „Schneekatzen“ haben dabei eine bemerkenswerte technologische Entwicklung durchgemacht. Heute stehen hochtechnologische Ungetüme mit GPS zur Verfügung. Das System hilft bei der Pistenpräparierung, die Stärke der Schneeschicht genau unter Kontrolle zu haben.

Herstellung des Schnees mit Bergquellwasser

Für die Herstellung des Schnees in Dolomiti Superski wird meist reines Bergquellwasser verwendet. Das Wasser wird dabei nicht verbraucht, sondern zunächst in Schnee umgewandelt, welches dann im Frühjahr wieder zu Wasser schmilzt und das Graswachstum zulässt. Die Pisten von Dolomiti Superski sind im Sommer blühende Almwiesen, auf denen Kühe und Schafe weiden. Laut einer offiziellen Stellungnahme des Skiverbunds gäbe bis heute keine Hinweise auf irgendwelche Anzeichen erstickter Pflanzen, die sich in nunmehr rund 30 Jahren Erfahrungszeitraum seit der Einführung der technischen Beschneiung, gezeigt hätten.

Schneekanone in Dolomiti Superski

670.000 Skifahrer und Snowboarder pro Stunde

Neben den Beschneiungsanlagen gibt es im Skiverbund Dolomiti Superski rund 450 Liftanlagen. Die sorgen dafür, dass 670.000 Skifahrer und Snowboarder pro Stunden auf den Berg befördert werden können. 130 Liftgesellschaften achten dabei darauf, dass die Sicherheit und der Komfort der Liftanlagen gewährleistet ist. Dafür werden 14 Sterneköche in Dolomiti Superski

In einem so großen Skiverbund wie Dolomiti Superski wollen täglich zahlreiche Skifahrer und Snowboarder bewirtet werden, sowohl beim Mittagessen auf den Skihütten als auch abends beim Après-Ski. Dort verschmelzen mit der tiroler, trentiner, ladinischen, venezianischen und mediterranen Küche 5 Esskulturen miteinander und mit einer Anzahl von 14 Sterneköchen bietet der Skiverbund, gerechnet auf die Zahl der Einwohner, die höchste Dichte an Sterneköchen im internationalen Vergleich. Ausgebildet wird das Personal in einer der zahlreichen Berufsschulen für Tourismus und Hotellerie. Viele von ihnen entstammen Gastwirtfamilien mit sehr langer Tradition.

Gourmetessen in Dolomiti Superski

Praktische Infos zum Skigebiet Dolomiti Superski

Zwischen Kronplatz, Sextner Dolomiten, Gröden und Obereggen liegt der größte Skiverbund der Welt. Das könnte Sie auch interessieren

Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

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