26. Dezember 2018 Von: Marlene in 'Allgemein'' | 0 Kommentare

Immer mehr Skigebiete werden von Flixbus angesteuert. Dabei müssen Skifahrer und Snowboarder nicht selber fahren, sondern können auf dem Weg im Fernbus nochmals die Augen schließen und ausgeruht in den Tag starten. Nach dem Skitag geht es mit dem Reiseanbieter wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wintersportler kommen aus etlichen deutschen Städten in bekannte Skigebiete in Österreich, Deutschland, Italien und in der Schweiz. Welche Top-Skigebiete Flixbus anfährt, wo die Busse abfahren und mit welchen Kosten Sie zusätzlich zum Skipass rechnen können, berichtet Snowplaza.

Mit dem Flixbus zum Skifahren

Bereits ab 6 Euro geht es mit dem Flixbus aus vielen deutschen Städten ins Skigebiet. Zu den Top-Destinationen, die vom Fernbusveranstalter angefahren werden, zählen unter anderem Tignes sowie Dolomiti Superski und die Zuspitze. Außerdem ist die Stadt Innsbruck mit ihren umliegenden Skigebieten bequem mit dem Fernbus zu erreichen. Wer nicht aus dem Süden anreist, muss häufig in München umsteigen. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit. Von Frankfurt am Main ist man beispielweise in etwa 12 Stunden an der Zugspitze. Wintersportler sollten beachten, dass Skier und Snowboards bei der Buchung angemeldet werden müssen und extra berechnet werden.

Mit Flixbus geht es gemeinsam mit dem Bus ins Skigebiet

Mit Flixbus geht es gemeinsam mit dem Bus ins Skigebiet © Flixbus

1. Oberstdorf-Kleinwalsertal

UPDATE: Auf Anfrage der Redaktion bei Flixbus haben wir die Nachricht erhalten, dass im Winter 2018/2019 die Route München-Oberstdorf nicht befahren wird. Eine Alternative zum Flixbus stellen die Züge der Deutschen Bahn. Diese verkehren bis zu acht mal täglich auf der 125 Kilometer langen Strecke und transportieren Skifahrer in gemittelten 2:40 Stunden von Bahnhof zu Bahnhof. Der erste Zug fährt um 4:48 Uhr von München nach Oberstdorf. Die einfache Fahrt kostet 28 Euro.

Vom Bahnhof in Oberstdorf aus sind es mit dem örtlichen Transferbussen nur noch fünf Minuten bis zur Obertdorfer Nebelhornbahn oder 17 Minuten bis zur Kanzelwandbahn ins Kleinwalsertal. Das Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal erstreckt sich über zwei Länder und bietet Skifahrern 130 Pistenkilometer zur Auswahl. Die Saison geht hier jedes Jahr von Dezember bis Mai. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 48 Euro.

2. Olympia Skiworld Innsbruck

Skifahrer, die den frühen Bus um 5.00 Uhr am ZOB in München nehmen, sind schon um 7.10 Uhr in Innsbruck und können von dort aus mit einem gratis Skibus (vorausgesetzt man besitzt einen Skipass) in die neun Skigebiete der Olympia Skiworld Innsbruck weiterfahren. Wer es gemütlicher angehen lassen will, kann auch erst um 7.20 Uhr vom ZOB abfahren.

3. Garmisch-Partenkirchen

Die Fahrt von München nach Garmisch-Partenkirchen dauert nur etwa eine Stunde. Wem es reicht, um 8:40 anzukommen, muss deshalb nicht in aller Herrgottsfrühe aufstehen, sondern kann um 7:30 Uhr am Busbahnhof in München zusteigen. Für alle, die lieber mit der ersten Seilbahn nach oben ins Skigebiet an der Zugspitze fahren, gibt es auch die Möglichkeit, um 06:15 abzufahren. Für 12 Euro kommen Wintersportler ohne Skiausrüstung hin und zurück.

4. Dolomiti Superski

Der Fernbus fährt allerdings nicht nur Skigebiete in Deutschland und Österreich an, sondern bringt Wintersportler auch nach Südtirol ins Skigebiet Dolomiti Superski. Skifahrer und Snowboarder können sich im größten Skiverbund der Welt auf 1.200 Pistenkilometer mit italienischem Charme freuen. Winterurlauber, die mit dem Skibus nach Südtirol reisen, sollten aufgrund der langen Fahrzeit von einen längeren Aufenthalt einplanen. Nach Madonna di Campiglio dauert es zum Beispiel 12:25 Stunden ab München. Eine einfache Fahrt kostet Skifahrer um die 40 Euro.

NEU: Miete dir einen ganzen Bus und fahr mit deinen Freunden in alle Skigebiete

Die einfachste Lösung ist natürlich ein eigener Bus. Den können sich Skifahrer und Snowboarder jetzt bei Flixbus mieten, inklusive Busfahrer, der die Gruppe in alle Skigebiete bringt, ohne feste Abfahrtzeiten und Abholung direkt vor der Haustüre. Eine unverbindliche Anfrage, können Interessierte auf der Internetseite von Flixbus stellen.
Zur Anfrage >>

Alternativen zum Flixbus

Abgesehen vom Flixbus gibt es noch weiter Möglichkeiten, um autolos ins Skigebiet zu gelangen. So hält die Bahn in unmittelbarer Nähe zu vielen Liftstationen. Außerdem haben sich auch schon Carsharing Anbieter wie DriveNow auf Tagesskifahrten spezialisiert. Von München aus gelangen vier Personen mit einem DriveNow-Fahrzeug für 255 Euro ins Hochzillertal. Der Skipass für alle vier Mitfahrer ist im Preis genauso wie ein Willkommensdrink inklusive.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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