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Wetterumschwung in den Alpen: Von klirrender Kälte zu Tauwetter – jetzt drohen Regen & Glatteis

Mike Piste Skicircus

Nach Tagen mit eisigen Temperaturen und viel Schnee schalten die Skigebiete in den Alpen heute auf einen anderen Wettermodus um. In vielen Tälern herrschte heute Morgen noch strenger Frost, doch eine Warmfront bringt Veränderung. Dieser Übergang sorgt heute für starke Unterschiede: winterliche Bedingungen in höheren Lagen – in den Tälern dagegen lokal nasser Schnee, Regen und sogar Glatteis. In diesem Wetterbericht liest du, was das für deinen Winterurlaub bedeutet.

In Kürze

  • Nach einer klirrend kalten Nacht heute Übergang zu milderem Wetter
  • Lokal Schnee und Glatteis in den Tälern, vor allem an der Nordseite
  • Dienstag ruhig und sonnig, Mittwoch eine schwache Kaltfront, zum Wochenende im Süden möglicherweise spannender

Montag: Warmfront mit Schnee und Glätte

Ein Tiefdruckgebiet über der Nordsee schickt eine Warmfront von Westen nach Osten über die Alpen. Der Wind dreht in der Höhe von Nordwest auf West, dichte Bewölkung und feuchte, aber mildere Luft werden herangeführt. Nördlich des Alpenhauptkamms fällt Niederschlag als Schnee, nasser Schnee und Regen. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze auf 1.200 bis 1.500 Meter. Große Neuschneemengen sind nicht zu erwarten, maximal 5–10 Zentimeter.

Da die mildere Luft zuerst die höheren Luftschichten erreicht, während die Kälte in den Tälern zunächst bestehen bleibt, kann Niederschlag dort lokal gefrieren. Besonders am Morgen und rund um die Mittagszeit ist deshalb Vorsicht geboten – auf Straßen, Parkplätzen und Talabfahrten. An der Alpensüdseite bleibt es überwiegend trocken, zwischendurch zeigt sich die Sonne.

Dienstag: Die Sonne kehrt zurück

Am Dienstag folgt eine deutliche Wetterbesserung. Ein Zwischenhoch – also ein schwaches Hochdruckgebiet – sorgt dafür, dass die Luftmassen abtrocknen und Störungen vorübergehend auf Abstand bleiben. In Österreich kann am frühen Morgen aus Restbewölkung noch etwas Niederschlag fallen, doch auch dort setzt sich die Sonne schnell durch. In nahezu dem gesamten Alpenraum wird es am Dienstag herrlich sonnig und ruhig. Es ist allerdings spürbar milder, vor allem am Nachmittag. Die Temperatur liegt auf 2.000 Metern zwischen -2 °C und +2 °C.

Mittwoch: Schwache Kaltfront zieht durch

Am Mittwoch verlagert sich das Tiefdruckgebiet über der Nordsee Richtung Skandinavien. Im Tagesverlauf erreicht eine recht aktive Kaltfront die Nord- und Westseite der Alpen. Das bringt vorübergehend mehr Wolken und lokal leichten Schneefall ab 1.200–1.500 Metern. Große Mengen sind nicht zu erwarten (maximal 5–10 cm), und auch die Abkühlung bleibt begrenzt. In den Südalpen sorgt Hochdruck weiterhin für sonniges Wintersportwetter.

Richtung Wochenende: Westen und Süden spannender

In der zweiten Wochenhälfte nimmt die Unsicherheit zu. In den Westalpen ist etwas leichter Niederschlag möglich, ansonsten dominiert weiterhin die Sonne. Richtung Wochenende steigt vor allem an der Alpensüdseite die Chance auf Niederschlag. Dann rücken Teile Norditaliens und der Süden der Schweiz in den Fokus. Ob auch die Dolomiten davon profitieren, ist noch unsicher – die ersten Signale sind aber vorsichtig hoffnungsvoll. Eine frische Schneeschicht wäre dort mehr als willkommen!

Wichtig für WintersportlerInnen

  • Achtung Glätte: Heute lokal Glatteis in den Tälern und auf Zufahrtsstraßen.
  • Lawinengefahr: Durch viel Neuschnee und steigende Temperaturen bleibt das Risiko erhöht. Unbedingt die aktuellen Lawinenberichte des Skigebiets checken, in dem du unterwegs bist!
  • Pisten: In höheren Lagen sehr gute Bedingungen dank des jüngsten Schneefalls.
3235 - Winter - Bettina

Über Bettina

Bettina ist seit 2021 Webredakteurin und fährt gerne die redaktionellen Hänge des Spalder Skiuniversums ab. Sie liebt das Freeriden und hat daher immer ein Auge auf die aktuelle Schneesituation und versorgt euch mit aktuellen (Neu-)schneeberichten. Neugierig macht sie das Verhalten von Touristen in Skigebieten und generell alle Skinews auf der ganzen Welt, die sie euch gerne frisch serviert.