Skip to navigation Skip to main content
Ford Kuga

Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür und tausende Familien fahren wieder in den Skiurlaub in die Alpen. Leider kann die Autofahrt über kurvige Bergstraßen für viele eine große Herausforderung wegen Reiseübelkeit sein. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene leiden darunter. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Mit den folgenden praktischen Tipps überstehst du die Fahrt zu deinem Lieblingsskigebiet hoffentlich ohne Übelkeit.

Kurz zusammengefasst:

  • Reiseübelkeit tritt beim Fahren in den Bergen häufig auf, wegen Kurven und Höhenunterschieden.
  • Diese 10 Tipps helfen, Übelkeit zu vermeiden – z. B. richtig essen, frische Luft und ausreichend Pausen.
  • Wenn andere Maßnahmen nicht helfen, kann sogar eine medikamentöse Behandlung eine Lösung sein.

Übel im Auto? Diese Tipps verhindern Reiseübelkeit in den Bergen!

Die Autofahrt in den Skiurlaub ist nicht für alle ein Vergnügen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können unter Reiseübelkeit leiden. Die einen bekommen sie bereits auf der Autobahn, für andere sind hauptsächlich die kurvigen Bergstraßen eine Herausforderung. Reiseübelkeit kann die Stimmung schnell verderben, aber glücklicherweise gibt es einfache Tipps, um es erträglich zu machen oder die Fahrt sogar problemlos zu überstehen. Was tun gegen Reiseübelkeit auf dem Weg in den Skiurlaub? Unten haben wir zehn Tipps für dich zusammengestellt, damit du ohne Sorgen in deinen Skiurlaub starten kannst.

1. Starte ausgeruht in die Berge

Wenn du müde bist, bist du anfälliger für Reiseübelkeit. Sorge dafür, dass du die Fahrt in den Skiurlaub gut ausgeruht beginnst. Je weniger dein Körper bereits belastet ist, desto besser kommst du mit den Bewegungen des Autos zurecht. Fahre beispielsweise eher tagsüber als nachts.

Autofahren auf nasser Fahrbahn

2. Setz dich nach vorn ins Auto

Wird dir beim Reisen im Auto schnell übel? Dann setz dich nach vorn – oder setz dich selbst ans Steuer (wenn es sich um eine erwachsene, fahrberechtigte Person handelt). Hinten im Auto hast du weniger Sicht auf die Straße und den Horizont, was die Wahrscheinlichkeit für Übelkeit erhöht. Vorn zu sitzen, hilft dir, dich besser auf die Straße zu konzentrieren, und verringert das Übelkeitsrisiko. Fährst du nicht selbst? Bitte den Fahrer, rücksichtsvoll zu fahren, also nicht zu abrupt anzufahren oder ständig zu bremsen – auch wenn Letzteres manchmal unumgänglich ist.

3. Schau nach vorn

Beim Fahren durch die Berge fährst du viele Kurven, was im Gleichgewichtsorgan für Verwirrung sorgen kann. Richte deinen Blick auf einen festen Punkt in der Ferne, etwa den Horizont, um dein Gleichgewicht zu halten. Das hilft dir, die Bewegungen des Fahrzeugs besser nachzuvollziehen. Dieser Tipp gilt übrigens auch auf geraden Strecken: Halte den Blick Richtung Horizont.

Ende Fernpass

4. Weder mit leerem noch mit zu vollem Magen

Ein leerer Magen macht Reiseübelkeit oft schlimmer, aber ein zu voller Magen kann denselben Effekt haben. Iss vor der Fahrt eine leichte Mahlzeit oder einen einfach verdaulichen Snack wie Cracker oder Obst. Vermeide fettige, schwere Mahlzeiten oder viel Zucker, denn das kann die Übelkeit verschlimmern.

5. Ablenkung

Statt dich auf die Kurven, die kurvige Straße und das unangenehme Gefühl zu konzentrieren, suche Ablenkung. Spiel ein Spiel wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Wortkette“, hör Radio oder sing die neusten Après-Ski-Hits, die du in dieser Saison sicher hören wirst. Vermeide es, zu lesen oder auf dein Handy oder Tablet zu schauen.

Kind im Auto mit Tablet

6. Frische Luft

Frische Luft ist entscheidend, um Reiseübelkeit vorzubeugen. Mach ein Fenster auf oder nutze die Klimaanlage, um die Temperatur im Auto angenehm zu halten. Zu warme Luft kann Übelkeit verstärken, also sorge für ein kühles und gut belüftetes Fahrzeug. Vermeide außerdem starke Gerüche im Auto, wie schweres Parfum oder stark riechendes Essen, denn auch diese können zur Übelkeit führen oder diese verschlimmern.

7. Mach regelmäßig Pausen

Gerade bei langen Fahrten durch die Berge ist es wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen. Strecke deine Beine, atme etwas frische Luft und trink ein bisschen Wasser. Das verhindert nicht nur Übelkeit, sondern macht die Fahrt auch für alle angenehmer.

8. Ingwertee oder Ingwerlutschtabletten

Ingwer ist ein bewährtes, natürliches Mittel gegen Übelkeit. Ingwertee oder Ingwerlutschtabletten können helfen, den Magen zu beruhigen. Das ist besonders praktisch, wenn du merkst, dass dir während der Fahrt übel wird.

9. Probiere ein Akupressur-Armband oder eine Reisekrankheitsbrille aus

Akupressur-Armbänder können helfen, Übelkeit zu verringern, indem sie Druck auf bestimmte Punkte am Handgelenk ausüben. Diese Bänder gegen Reisekrankheit sind einfach zu benutzen und können vorbeugend wirken, besonders wenn du weißt, dass du anfällig bist. Eine weitere Option ist eine spezielle Reisekrankheitsbrille, auch Bewegungs- oder Reiseübelkeitsbrille genannt. Diese setzt du einfach auf und sie ist leicht anzuwenden.

10. Medikamente gegen Reiseübelkeit

Wenn keine der oben genannten Maßnahmen hilft und du regelmäßig unter Reiseübelkeit leidest, besteht die Möglichkeit, Medikamente gegen Reisekrankheit zu verwenden. Sprich mit einem Arzt oder Apotheker über geeignete Mittel, die du vorbeugend vor der Fahrt einnehmen kannst. Das kann die Autofahrt durch die Berge deutlich angenehmer machen.

Genieße die winterliche Bergwelt ohne Sorgen!

Mit diesen 10 praktischen Tipps kannst du Reiseübelkeit beim Autofahren durch die Berge effektiv vermeiden. Ob du auf dem Weg zu deinem Lieblingsskigebiet bist oder zurück nach Hause fährst – ein wenig Vorbereitung macht die Fahrt deutlich angenehmer. Sobald du die Berge erreicht hast, kannst du die atemberaubende Aussicht und die magische Atmosphäre der Alpen genießen.

3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.