Am Wochenende hat es in den Alpen verbreitet geschneit – und die Webcams zeigen heute früh ein herrliches, frisches Weiß. Endlich haben auch Österreich und die Dolomiten einen Nachschlag bekommen. Diese Woche legt der Winter nochmal nach, vor allem am Mittwoch. Gleichzeitig stehen aber auch Tage mit (Süd-)Föhn auf dem Plan. Hier kommt dein Update für die nächsten Tage.
In Kürze
- Montag: Erst noch Wolken und lokal leichter Niederschlag (Schnee ab 600–1.000 m), später öfter Auflockerungen und bessere Sicht am Berg.
- Dienstag: (Süd-)Föhn an der Nordseite mit sonnigen Momenten, aber auch Wind in der Höhe; später von Westen mehr Wolken und erste Niederschläge.
- Mittwoch/Donnerstag: Unbeständig mit den besten Schneechancen für die Alpensüdseite und die Westalpen; Schneefallgrenze meist 800–1.000 m (lokal tiefer).
Heute: Von morgendlichem Schnee zu Sonne
Ein Tief über dem Osten Deutschlands schickt heute noch etwas feuchte Luft aus Nordwesten in Richtung Alpen. In den österreichischen und schweizerischen Nordalpen kann am Morgen aus Restwolken noch etwas Schnee fallen (Schneefallgrenze 600–1.000 m). Von Südwesten bekommt die Sonne aber schnell mehr Raum. Es ist sozusagen ein „Pausentag“: frischer Schnee, dazu immer mehr Sonne – gute Sicht und viel Genuss auf der Piste.
❄️ Schneeupdate: Davos Klosters am 26. Januar 2026 ❄️
Im beliebten Skigebiet Davos Klosters treffen sich WintersportlerInnen aus der ganzen Welt. Die Schweizer Skiregion hat sechs Teilskigebiete mit insgesamt über 300 Pistenkilometern und eine Vielzahl an Aktivitäten zu bieten – sowohl auf der Piste als auch abseits davon. Spannende Events, die hervorragende Infrastruktur sowie eine besonders lange Skisaison dank der hohen Lage garantieren hier einen einzigartigen Skiurlaub.
Laut dem aktuellen Schneebericht aus der Region liegen über 80 cm Schnee im weitläufigen Skigebiet. In der Nacht hat es geschneit und auch jetzt noch fallen ein paar Flocken vom Himmel. Mitte der Woche kann auch hier noch mehr Schnee dazu kommen. Seht euch die Webcam-Bilder an, sie zeigen die frischen Flocken, die in der traumhaften Bergkulisse von Davos Klosters herumwirbeln.
So sieht es aktuell in Davos Klosters aus:
Dienstag: Föhn öffnet die Tür für Sonne – aber auch für Wind
Das Tief über Deutschland zieht in der Nacht auf Dienstag nach Osten ab, wird aber rasch von einem neuen Tief über den Britischen Inseln abgelöst. Der Wind dreht auf Süd bis Südwest – und damit wird es deutlich milder. In den Skigebieten der Nordalpen (Österreich, Schweiz, deutsche Alpen) ist Föhnwind ein Thema. Morgens kann sich kurz Hochnebel zeigen, der aber meist rasch verschwindet. Vor allem in der Höhe kann es zeitweise stürmisch werden.
Im Tagesverlauf schiebt eine Warmfront mehr Wolken Richtung Alpen. In den französischen Alpen zieht es am Nachmittag schnell zu, am Abend folgen erste Schauer. Zunächst liegt die Schneefallgrenze noch hoch (etwa 1.800–2.000 m), in der Nacht sinkt sie dann rasch auf 800–1.000 m. Auch die Westschweiz und der Nordwesten Italiens bekommen die ersten winterlichen Niederschläge – ein Vorgeschmack auf Mittwoch.
Mittwoch: Lokal richtig viel Schnee
In der Nacht auf Mittwoch wird es noch spannender: Auf die Warmfront folgt eine Kaltfront – und es bildet sich ein Tief, von dem vor allem die Alpensüdseite profitiert. Das bedeutet reichlich Schnee für Teile der französischen Alpen, die Südwestschweiz, Norditalien (diesmal besonders die Dolomiten) und den Süden Österreichs (Osttirol/Kärnten). Die Schneefallgrenze liegt meist bei 800–1.000 m, kann bei intensiven Niederschlägen aber auch tiefer sinken.
Mengen (Richtwerte):
- Häufig 20–30 cm (u. a. Livigno, Val Gardena, Cortina d'Ampezzo, Val Thorens)
- In günstigen Stau-Hotspots 30–60 cm (u. a. Nassfeld, Les Deux Alpes)
Am Morgen weht in den Bergen der Nordalpen noch kräftiger Südföhn, der zum Nachmittag hin zum Glück nachlässt.
Achtung: Glättegefahr
Wer in den nächsten Tagen in den Alpen unterwegs ist, sollte lokal mit glatten Straßen rechnen. Es war in den letzten Wochen häufig kalt, der Untergrund wärmt sich nur langsam auf. Durch die schwankende Schneefallgrenze kann es in Orten und Tälern teils schneien oder regnen – das erhöht das Risiko für Glatteis. Sichere Fahrt in den Schnee: Alles ueber Schneeketten und winterliche Fahrbedingungen ›››
Donnerstag: Von Westen her Auflockerungen
Am Donnerstag kommen von Westen her erste Auflockerungen, weiter östlich kann es am Morgen aber noch ordentlich weiterschneien. In Teilen der Schweiz, in den Dolomiten und verbreitet in Österreich kann es am Donnerstagvormittag noch anhalten. Die Schneefallgrenze liegt dann oft bei 300–700 m, dazu kommen nochmal etwa 5–10 cm. Am Nachmittag setzt sich häufiger die Sonne durch – allerdings voraussichtlich nicht für lange.
Ab Freitag: Wechselhaftigkeit bleibt
Das unbeständige Wetter hält an: eine Mischung aus sonnigen Phasen und neuen Schneeschüben. Am Freitag sind in Teilen der französischen Alpen nochmals 10–20 cm möglich – und auch fürs Wochenende und die Tage danach zeigen die Karten weitere Schneephasen. Passend, denn langsam rückt die Ferienzeit näher und viele Wintersportfans stehen schon in den Startlöchern. Später in dieser Woche folgt ein neues Update.