16. Januar 2018 Von: Marlene in 'Reisetipps'' | 0 Kommentare

Wer kennt das nicht: Auf eine lange Bahnfahrt folgt eine kurze Piste. Dazwischen ist ewiges Anstehen am Lift angesagt. Da sind Talabfahrten eine willkommene Abwechslung. In der Zillertal Arena wartet mit der HöhenFresser Tour sogar die längste richtige Talabfahrt Österreichs. Auf einer Strecke von 10 Kilometern gilt es knapp 2.000 Höhenmeter zu überwinden! Das bedeutet, dass es teilweise auch anspruchsvoll wird. Da kann sich wirklich niemand mehr über zu kurze Abfahrten beschweren! Snowplaza ist die HöhenFresser-Tour gefahren und stellt Ihnen die Besonderheiten vor.

Die HöhenFresser-Tour in der Zillertal Arena

Bei der HöhenFresser-Tour in der Zillertal Arena ist der Name Programm. Wer die Herausforderung annimmt, legt am Ende immerhin 1.920 Höhenmeter auf einer Distanz von 10 Kilometern zurück. Zu Anfang geht es vom Übergangsjoch (2.500 m), dem höchsten Punkt in der Zillertal Arena, noch über rote Pisten hinunter in Richtung Zell am Ziller (580 m). Am Ende warten dann schwarz markierte Abschnitte, die ihrer Farbe auch mehr als gerecht werden. Die HöhenFresser-Tour ist damit nicht nur lang, sondern außerdem sehr anspruchsvoll. Wer hier in einem durchfahren und keine Pausen einlegen möchte, sollte gut trainiert sein.

Skifahren mit Panoramablick über das Zillertal

Aufgrund des Höhenunterschieds, der überwunden wird, ändert sich auch die Natur. Während oben die Gipfel noch kahl und kaum bewachsen sind, führt die Piste im unteren Teil durch dichte Waldstücke. Da lohnt es sich, innezuhalten und das Panorama zu genießen. Beinahe dauerhaft bietet sich ein traumhafter Blick über das Zillertal. Wer zwischendurch auf eine kleine Pause einkehren möchte, kann in der Kreithütte unterhalb der Rosenalm rasten. Die gemütliche Hütte mit großer Sonnenterrasse punktet mit leckerem Schnitzel und anderen Hüttenklassikern. Anschließend geht es weiter in Richtung Wiesenalm.

Highlight: Schwarzes Teilstück zum Abschluss

Ab der Wiesenalm gilt es noch 729 Höhenmeter bis nach Zell zu überwinden, und über ein Drittel der gesamten HöhenFresser-Tour liegt noch vor einem. Die Piste wurde in der Saison 2015/16 geöffnet und hat die HöhenFresser-Tour erst ermöglicht. Das durchgehend schwarz markierte Teilstück ist zwar gut präpariert, aber gerade nachmittags kann es durch viele Wintersportler zu zusammengefahren Hügeln kommen, die die Abfahrt nochmals erschweren. Erschöpft aber mit einem Lächeln im Gesicht kommen die meisten Skifahrer letztendlich im Tal an und können von sich behaupten, die längste Talabfahrt Österreichs gemeistert zu haben.

Bewertung der Höhenfresser-Tour

Statt über einen Ziehweg, oder eine blaue Piste hinabzufahren, warten gerade am Ende richtig steile Passagen auf die Wintersportler. Das macht sich natürlich auch konditionell bemerkbar. Wer nicht viel stehenbleibt, sondern zügig nach unten fährt, wird schon ziemlich bald die Oberschenkel merken. Wenn dann schließlich streckenmäßig über die Hälfte geschafft ist, liegt das anstrengendste Stück noch vor einem. Dann nämlich warten die schwarz markierten Abfahrten. Am Ende lohnt sich die Abfahrt aber natürlich genau deswegen! Nicht zu kurz, garantiert nicht langweilig und bis zum Schluss fordernd. Snowplaza Bewertung: 5 von 5 Sternen.

Fakten & Daten zum Langen Zug

Bergstation: Übergangsjoch Gesamtlänge: 10 Kilometer
Höchster Punkt: 2.500 m Höhenunterschied: 1.920 m
Schwierigkeitsgrad:schwer Präparierung:täglich
Skigebiet:Zillertal Arena Bewertung:5 Sterne

Praktische Tipps zur Zillertal Arena

Die Höhenfresser-Tour liegt im größten Skigebiet des Zillertals: In der Zillertal Arena. Gerade der untere Teil zählt zu den schwierigeren Abfahrten. Anfänger und Kinder, die trotzdem nicht auf eine Talabfahrt verzichten möchten, können sich an der Talabfahrt nach Gerlos versuchen und auf den Spuren von Maskottchen FUNty die Zillertal Arena erkunden. Ansonsten warten im gesamten Gebiet insgesamt 143 Pistenkilometer auf Skifahrer und Snowboarder aller Könnerstufen. Nachtschwärmer dürfen sich über zahlreiche Après Ski-Möglichkeiten am Berg und im Tal freuen und für den skifreien Tag steht eine lange Rodelbahn zur Verfügung.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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