26. Dezember 2016 Von: Sarah in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Natürlich können deutsche Skifahrer und Snowboarder für den Skiurlaub nach Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien oder in die Schweiz fahren. Genau das tun ja auch zahlreiche Wintersportler in jeder Skisaison. Aber warum sollten sie eigentlich, wenn sie bereits in einem Land zu Hause sind, das selbst einige Skigebiete zu bieten hat? Die Gründe, in Deutschland Skiurlaub zu machen sind vielfältig. Vieles spricht für den Skiurlaub im eigenen Land. Auch immer mehr Skitouristen aus anderen Ländern wissen das zu schätzen. Snowplaza zeigt 9 Gründe, warum Skiurlaub in Deutschland am Besten ist.

1. Kurze Anfahrt in den Skiurlaub

Wer von beispielsweise Hamburg bis nach Ischgl fahren will, der ist gut und gerne 10 Stunden unterwegs. Diese können sich noch erheblich verlängern, wenn Staus hinzukommen. Eine Fahrt von der Hansestadt nach Winterberg allerdings dauert nur knapp 4 Stunden. Die Differenz der 6 Stunden könnten Skifahrer und Snowboarder dann schon auf der Skipiste verbringen. Eines der besten Argumente für kurze Wege und Skiurlaub in Deutschland.

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2. Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Da viele deutsche Skigebiete nicht mit den großen Skigebieten in anderen Ländern mithalten können, sind die Preise auch entsprechend niedriger. So kostet der Skipass für 6 Tage im Skigebiet Skiliftkarussel Winterberg knapp 115 Euro. Im Skigebiet Sölden wird er für den gleichen Zeitraum knapp 270 Euro kosten. Ebenso erkennbar ist der Preis für Getränke und Mittagessen an der Skipiste, genauso beim Après-Ski.

3. Keine Vignette

Eine Vignette für 10 Tage kostet für Autos in Österreich 8,90 Euro. Eine Summe, die Skifahrer und Snowboarder auch genauso gut in Bier beim Après-Ski investieren können. Und so eine Vignette will ja auch erstmal besorgt werden und das bedeutet dann zum ADAC gehen, online suchen oder an der Grenze Schlange stehen. Lieber nicht!

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4. Keine unverständlichen Dialekte

„Isch’s guat gsi?“ „Wie bitte?“ „Du gfolsch ma!“ „Hä?“ So sehr sich deutsche Skifahrer und Snowboarder auch darüber freuen, wie süß die Dialekte in Österreich und der Schweiz sind, am Ende muss man leider doch zugeben, dass man rein gar nichts kapiert hat und sich heimlich Untertitel für die Anwohner wünscht. In Winterberg und Willingen geht’s da leichter. Bayern erfordert aber auch schon etwas Anstrengung.

Geschrieben geht's (c) Werbeherz

5. Familiäre Atmosphäre

Viele deutsche Skigebiete sind etwas kleiner im Vergleich zu den gigantisch großen Skigebieten in den Nachbarländern. Aber das kann eigentlich nur Vorteile haben. Es ist ruhiger, gemütlicher, beschaulicher und oft familienfreundlicher. Das Skigebiet Oberjoch bei Bad Hindelang ist eines der besten Familien-Skigebiete der Alpen. Keine lärmenden Reisegruppen von gefühlt 45 Personen fallen plötzlich in die Après-Ski Bar ein, stattdessen nickt man sich auf der Straße freundlich zu, weil es im Skiort viele bekannte Gesichter sind.

6. Das eigene Land kennenlernen

Noch nie ein echtes Räuchermännchen gesehen? Noch nie Neuschwanstein besichtigt? Oder wie wär's mit einer Winterwanderung durch die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas, der Breitachklamm? Dann ist Skiurlaub in Deutschland die Gelegenheit, das Skifahren mit ein bisschen Kultur und Sightseeing im eigenen Land zu verbinden. Unser Vorschlag: Einen Tag auf der Skipiste, den nächsten Tag eine Besichtigung.

Wenn man schon in Bayern ist, lohnt ein Abstecher nach Schwangau (c) Füssen

7. Spontane Skiausflüge möglich

„Oh, schau mal, es schneit. Lass uns schnell nach Zermatt fahren!“ Nun, solche Sätze hört man wohl eher selten. Die Anreise ist ganz einfach zu weit! Angenehmer zu erreichen sind da etwa die deutschen Mittelgebirge, das Erzgebirge, das Sauerland oder die Bayerischen Alpen. Da können Skifahrer auch am selben Tag hin- und wieder zurückfahren und sparen sich somit das Geld für die Übernachtung.

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8. Die Wirtschaft wird angekurbelt

Da wäre zuerst einmal der Skipass, vielleicht auch der Unterricht in einer Skischule. Dann mittags ein Mittagessen auf der Hütte, abends ein Absacker im Restaurant, vielleicht noch ein Souvenir für diejenigen, die zu Hause geblieben sind. Skiurlaub umfasst auch Konsum und der kurbelt die lokale Wirtschaft an.

9. Zuhause ist es halt am Schönsten

Zu Hause ist es irgendwie doch am Schönsten, das gilt auch für den Skiurlaub. Und obwohl Skifahrer und Snowboarder sich auf den Skipisten mit jedem anfreunden können, ist es doch auch schön, die Vorzüge der Skikultur im eigenen Land auszukosten. Ich sag nur: Currywurst oder Wiener Schnitzel mit Pommes.

Heimische Gerichte gibts beim Urlaub im eigenen Land auch (c) Wikipedia

Deutsche Skigebiete im Überblick

Egal, ob Alpen oder Mittelgebirge, die deutschen Skigebiete sind schnell erreicht, vergleichsweise preisgünstig und verfügen über ein anständiges Pistenangebot. Zu den Top-Skigebieten in Deutschland gehören zum Beispiel Garmisch-Partenkirchen, Oberstdorf und Reit im Winkl in den Bayerischen Alpen sowie Winterberg im Sauerland, der Feldberg im Schwarzwald, der Große Arber im Bayerischen Wald und Oberwiesenthal im Erzgebirge. Daneben gibt es zahlreiche kleine Skiberge, wo Anfänger wunderbar das Skifahren lernen können. Mehr dazu >

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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