22. November 2017 Von: Martin in 'Reisetipps'' | 2 Kommentare

Warteschlange am Skilift (c) Depositphotos

Die Schneekristalle glitzern in der klaren Bergluft, die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel, und Sie kommen gerade von einer rasanten Abfahrt auf einer hervorragend präparierten Piste. „Gleich nochmal“, denken Sie sich! Doch dann erblicken Sie die endlos wirkende Warteschlange vor dem Skilift, und Ihre Stimmung droht zu kippen. Diese Situation kennen wir doch alle. Damit die Freude am Skifahren kein jähes Ende bekommt, heißt es jetzt Ruhe bewahren und Raffinesse zeigen. Snowplaza zeigt Ihnen die besten Tipps zum aktiven Anstehen im Skiurlaub >

7 Tipps, wie Sie am schnellsten in den Skilift kommen

Obwohl die meisten Skigebiete immer weiter aufrüsten und ihre Liftkapazitäten erhöhen, kommt es in der Hauptsaison und an schönen Wochenenden oft zu langen Schlangen an den Skiliften. Im Mittelgebirge sind Wartezeiten von bis zu 20 Minuten keine Seltenheit. Jetzt können Sie sich einfach hinten anreihen und hoffen, dass es schnell weitergeht. Hoffentlich haben Sie in diesem Fall eine nette Begleitung dabei, die mit Ihnen die Wartezeit teilt. Vordrängeln wäre auch eine Möglichkeit, doch führt diese Methode meist zu bösen Blicken und verkratzten Skiern. Nein, das Beste in diesem Fall ist das aktive Anstehen, welches durchaus gelernt sein will.

Warteschlange am Skilift

Warteschlange am Skilift

1. Schnell entscheiden

Das aktive Anstehen beginnt mit der Anfahrt auf die Liftschlange. Sondieren Sie schon von oben die Fließdynamik der Warteschlange und machen Schwachstellen aus! Wo geht es schneller? Wo sind die Gruppen? Jetzt gilt es blitzschnell zu entscheiden, ob die linke oder rechte Außenbahn der Schlange genommen wird.

2. Niemals in der Mitte anstehen

Eine der wichtigsten Regeln am aktiven Anstehen am Skilift lautet: Niemals durch die Mitte! Denn die Mitte ist in den meisten Fällen eine Sackgasse! Benutzen Sie also immer die Außenbahnen der Warteschlange. Handelt es sich um einen geraden Wartekorridor, so wählen Sie die Seite, die weiter entfernt von der Piste liegt.

3. Der längere Weg ist der schnellste

Normalerweise funktioniert der längere Weg in der Warteschlange am Skilift am schnellsten. Wenn der Wartekorridor also eine Linkskurve macht, stellen Sie sich rechts an und umgekehrt. Ähnlich wie das Wasser in einem Fluss, fließt auch die Menschenmenge im kurvenäußeren Bereich schneller. Außerdem steht man weniger gequetscht.

Niemals in der Mitte anstellen, außen geht es schneller voran

4. Lücken richtig nutzen

In der Schlange angekommen wird nicht gedrängelt, sondern es werden lediglich Lücken analysiert und sofort ausgenutzt. Heben Sie dafür geschickt Ihren linken oder rechten Ski über die Ihres quatschenden Nachbarn (er wird es nicht bemerken) und gleiten auf einem Ski durch die enge Gasse in die entdeckte Lücke.

5. Körperstellung flexibel anpassen

Manche Gassen, die zu Lücken führen, sind so klein, dass Sie eine sehr enge Ski- und Armstellung erfordern. Je nach Dichte der Warteschlange ist daher eine angepasste Körperstellung notwendig. In einer Lücke angekommen, verbreitern Sie wieder die Skistellung, um Ihre Position zu behaupten. Seien Sie auf der Hut vor Ihresgleichen.

Nutzen Sie die Unentschlossenheit von Gruppen aus

6. Nicht quatschen

Reden Sie nicht mit Ihrem charmanten Partner oder anderen Skifahrern beim Anstehen am Lift, sondern bleiben Sie bei der Sache! Sobald sich eine Lücke auftut, sind Sie sofort zur Stelle – mit voller Konzentration. Die Kontaktfreudigkeit anderer Skifahrer ist Ihre Chance auf Ruhm und Erfolg in der Warteschlange.

7. Unentschlossenheit ausnutzen

Ihr Freund und Helfer beim aktiven Anstehen sind Gruppen. Denn ein häufiger Fehler ist, dass man als Gruppe zusammenfahren möchte. Vergessen Sie es, und nutzen Sie kurz vor den Schranken die Unentschlossenheit der Gruppenfahrer aus und rutschen vor auf die Pole Position und damit hinein in den Lift. Gute Fahrt!

Endlich im Lift! Genießen Sie Ihren Erfolg bis zur nächsten Warteschlange.

Endlich im Lift! Genießen Sie Ihren Erfolg bis zur nächsten Warteschlange.

Skigebiete mit geringen Wartezeiten am Skilift

Herrlich! Im Lift angekommen, genießen Sie Ihren Erfolg und unterhalten sich nett mit Ihren neuen Mitfahrern. Zum Glück werden lange Warteschlangen am Lift immer seltener. In größeren Skigebieten staut es sich meistens nur noch an Nadelöhren oder zu Beginn des Skitages an der Talstation. Anschließend verteilen sich die Skifahrer recht gut im Skigebiet, so dass die Wartezeiten überschaubar sind. Alternativ bieten sich kleinere bis mittelgroße Skigebiete an, in denen es generell etwas entspannter zugeht. Wer komplett ohne Stau und Anstehen unterwegs sein möchte, sollte übrigens antizyklisch fahren. 8 Tipps für entspanntes Skifahren in der Hauptsaison >

Haben Sie noch mehr Tipps?

Welche Skigebiete haben außerdem kurze Wartezeiten am Skilift? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrung, und hinterlassen Sie einen Kommentar unten. Viel Spaß beim Anstehen und Abfahren wünscht Ihnen Snowplaza!

Kommentare

Von: am 4. Dezember 2017

Was für ein schlechter Text. Und sehr schlechte Empfehlungen. Man sollte immer höfflich sein, und eine Schlange würde perfekt funktioniert. Kennen Sie Schlangen am Supermarkt? Es funktioniert gut. Wer zuerst kommt, zuerst geht. Es kann nicht einfacher sein. Aber mit solchen dummen Leuten, die so egoistisch sind, am Skilift, gibt es immer Ärger.



Von: am 4. Dezember 2017

So sollte es sein: "The lifts Queues An irritating part of the day any way, you want to be on the runs not queuing for extended periods of time for the privilege, no one loves a lift queue but there are ways to make the process more bearable and there are ways to make it a whole lot worse all of which can be avoided with a bit of common sense and awareness of others. The concept of the lifts are simple, join the back of the queue move forward in a timely and organized fashion, get on the lift whenit is your turn, that’s really all there is to the ‘do’ section, so here are some of the most annoying don’ts for you; • Don’t cut the queue, weaving and snaking past people is rude, don’t do it. • Don’t crash into other people equipment, you might be on cheap ass rental skis but some of us aren’t, using the back of my snowboard as a crash mat is not ok, neither is walking your skis over the front of my skis or randomly stabbing your poles down onto my kit. No, just no, keep a respectful distance. • Don’t wait for your friends, there’s 8 of you and you all absolutely have to get on the same chair together so you’ll block the queue and let three chairs go up half empty whilst you wait for your buddies to all catch up. No. Get on the lift when you get to the barrier meet your friends at the top. Always fill up the chairs. • Don’t try to change lanes, its like driving, that side of the queue may look like its moving faster than you but its really not and you turning sideways and trying to walk your skis across 6 lanes of traffic does not help. We’re all moving at the same speed, face forward and when it’s your turn to move forward, move forward. Simple."



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Bereits als Kind klebte ich mit meiner Nase am Küchenfenster und beschwor den rheinischen Winterregen, doch endlich zu Schnee zu werden. Mit den ersten Flocken ging´s dann hinaus, Autoski (bedingt empfehlenswert), Skihalle und die Wintersportarena Sauerland waren erste Lieblingsorte.

 
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