19. Januar 2019 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Das Skigebiet Turracher Höhe verbindet die beiden österreichischen Bundesländer Kärnten und Steiermark. Eine Besonderheit ist der Turracher See, der zwischen den Skibergen liegt und im Winter zugefroren ist. Auch der Pistenbutler macht den Aufenthalt auf der Turracher Höhe noch ein Stückchen exklusiver. Was genau seine Rolle ist und wie er die Skiurlauber auf der Turracher Höhe umsorgt, verrät Snowplaza Bloggerin Marlene. Anfang Januar war sie in der schneesicheren Skiregion unterwegs und berichtet über ihre Zeit beim Skifahren, Schneeschuhwandern sowie über die Begegnung mit dem Pistenbutler.

Sensationelles Panorama an der Turracher Höhe

Serpentine um Serpentine schlängeln wir uns bis auf 1.763 Meter hinauf zur Turracher Höhe. Trotz des Schneetreibens der letzten Wochen sind die Straßen frei. Wir kommen gut durch. Im Hotel angekommen, schiebe die Vorhänge zur Seite und betrete den Balkon. Vor mir breitet sich der Turracher See aus, dahinter ragt das Skigebiet hinauf. So ein schöner Blick. Kleine Schneeflocken rieseln zu Boden. Immer wieder kommt eine Böe, die die weißen Flocken wieder nach oben wirbelt. Ich könnte dem Schauspiel stundenlang zusehen. Gleichzeitig steigt die Lust auf Skifahren. Allerdings werden wir erst am Folgetag auf die Piste kommen.

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Gepostet von Snowplaza.de am Mittwoch, 9. Januar 2019

Wir haben von der Turracher Höhe LIVE auf Facebook berichtet

Early Bird: Vor allen anderen im Skigebiet

Dafür geht's am nächsten Morgen schon zeitig los. Der Wecker klingelt früh. Es ist noch dunkel, als wir das Hotel verlassen. Am Parkplatz der Seilbahn begrüßt uns Elmar, der Pistenbutler. Er überreicht uns in seiner Funktion als Local-Guide Schneeschuhe. Die erste Spur und das Frühstück müssen wir uns verdienen. Mit den ungewohnten Gerätschaften an den Füßen marschieren wir los. Zuerst über die Skipiste, dann über einen verschneiten Winterwanderweg. Mittlerweile hat sich der Himmel bereits rot verfärbt. Einen Schritt vor den anderen setzend laufen wir im Licht der aufgehenden Sonne nach oben. Die Bewegung erinnert an eine Mischung aus Skitourengehen und Wandern. Ein bisschen Anstrengung kostet es auch. So haben wir uns das Frühstück an der Almzeit Hütte an diesem Tag absolut verdient.

Mit dem Seetaxi auf die andere Seite

Nach der Rast tauschen wir die Schneeschuhe gegen Ski und freuen uns auf die erste Abfahrt. Der Pistenbutler führt aber nicht nur die morgendlichen Schneetouren durch, sondern fährt mit uns auch noch einen Teil der Turracher Höhe Runde. Das ist eine Skirunde einmal um den Turracher See. Ganz rundherum geht es jedoch nicht. Wir müssen an einer Stelle den See überwinden. Schon von Weitem sehen wir das Gefährt, das einer Mini-Pistenraupe ähnelt. Wir können die Ski anbehalten. Festhalten müssen wir uns. Und dann geht's los. Die Mini-Pistenraupe zieht uns über den zugefrorenen See. Spannend. Das gibt's auch nur hier.

Die schönste Skipiste auf der Turracher Höhe

Auf der anderen Seite des Sees führt uns unser Weg zur Eisenhut-Abfahrt. Gleichmäßig abfallend schlängelt sich die Skipiste nach unten. Umrahmt von Wäldern ziehen wir unsere Schwünge. Schon nach der Hälfte der Abfahrt brennen die Oberschenkel. Pause! Ich brauch eine Pause. Ein paar tiefe Atemzüge später kann es weitergehen. Und dann wartet erst das Highlight. Zum Schluss hin wird die Skipiste nochmal besonders steil. Mit aller Kraft presse ich die Kanten in den harten Schnee. Drei Schwünge noch. Zwei. Eine letzte Kurve. Und dann ist es geschafft. Wir nicken uns zu. Das ist wohl die beste Skipiste auf der Turracher Höhe.

Eisenhut-Abfahrt

Abfahrt über die schönste Piste der Turracher Höhe.

Der Pistenbutler führt Skiurlauber durchs Skigebiet

Pistenbutler Turracher Höhe

Das Seetaxi am Turracher See

Seetaxi am Turracher See

Die Turracher Höhe im Überblick

Insgesamt warten auf der Turracher Höhe 42 Pistenkilometer auf Skiurlauber. Mitten in den Nockbergen präsentiert sich das Skigebiet mit seiner Höhenlage als besonders schneesicher bis in den Frühling hinein. Wer tagsüber nicht genug vom Skifahren bekommen kann, kommt einmal die Woche am Übungswiesenlift auch nachts noch in das Vergnügen von beleuchteten Skiabfahrten. Zudem lockt die beleuchtete Nachtrodelbahn. Neben Skifahrern und Rodlern ist die grenzübergreifende Skiregion zwischen Kärnten und der Steiermark aber auch bei Langläufern, Winterwanderern und Schneeschuhwanderern beliebt.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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