4. Dezember 2018 Von: Sarah in 'Reisetipps''

Après-Ski ist für viele Skifahrer und Snowboarder untrennbar mit dem Skiurlaub verbunden. Allerdings muss man sich schon fragen, ob das noch geht, wenn man mit der Familie unterwegs ist. Sicher ist eine Bar mit viel Hochprozentigem nicht der perfekte Ort für ein Kind und auch feiern bis zum Morgengrauen ist möglicherweise nicht optimal für den Nachwuchs. Trotzdem gibt es in zahlreichen Skigebieten Unterhaltungsmöglichkeiten abseits der Pisten, die sowohl für Eltern als auch Kinder geeignet sind. Snowplaza stellt 8 Après-Ski-Möglichkeiten für Familien mit Kind vor.

1. Eine Skishow besuchen

Im Skiurlaub dürfen Kinder ruhig einmal eine Stunde länger aufbleiben und das findet der Nachwuchs super. Nach besser natürlich, wenn das Aufbleiben mit einer aufregenden Skishow kombiniert werden kann. Stunts von Skilehrern, Feuerwerk, Musik und Dronen: da trauen Kinder ihren Augen und Ohren kaum. Angeboten werden solche Skishows zum Beispiel im Rahmen der Hochfügen Nacht in Hochfügen (Donnerstagabend), der Skishow von Michi’s Skischule in Gerlos (Sonntagabend) oder bei Fire&Ice auf dem Kronplatz (Donnerstagabend)

(Foto: Pixabay)

2. Eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten

Nach einem Tag voller Skiunterricht, hinfallen und wieder aufstehen können Kinder schon echt müde sein. Für Eltern, die trotzdem am späten Nachmittag mit der Familie noch etwas unternehmen möchten, bietet sich daher etwas an, was nicht noch zusätzlich Kraft kostet. Eine entspannte Fahrt mit einem Pferdeschlitten zum Beispiel. Einmal die Pferde streicheln, vielleicht mit dem Kutscher auf dem Bock sitzen und sich dann anschließend in die dicken Decken kuscheln und in den Schlaf geschaukelt werden. So sieht ein perfekter Tag aus.

3. Tanzen in der Kinderdisko

Après-Ski ist nur was für die Großen? Von wegen! In vielen Skigebieten gibt es mittlerweile Familienhotels, die Kinderdiskos organisieren. Oft sind die Kleinen dort gar nicht mehr wegzubekommen. So etwa beim Familiehotel Laurentius in Fiss mit dem täglichen Après-Ski-Programm Après-skihihi, mittwochs bei der Skischule in St. Johann in Tirol mit Kinderdisko oder am Donnerstag bei Bobo’s Kinderclub in Brixen im Thale.

4. Eine eigene Après-Ski-Party starten

Wer keine Lust hat, sich noch einmal in die Kälte und die Dunkelheit hinauszuwagen, kann auch einfach in der Ferienwohnung seine eigene kleine Party mit der Familie starten. Dafür braucht es nur ein paar Luftschlangen, Kinderpunsch, Partyhüte und Après-Ski-Hits und dann steht der Party nichts mehr im Wege.

5. Gesellschaftsspiele spielen

Twister, Monopoly Junior oder vielleicht die Siedler von Catan? Für gemütliche Abende in der Ferienwohnung im Skigebiet sind Gesellschaftsspiele für die ganze Familie ideal geeignet. Zur Ausrüstung gehören dazu auch noch der offene Kamin, flauschige Schlafanzüge, Kuschelsocken und Kakao. Das ist dann eher der Après-Ski der gemütlicheren Variante.

© Alta Badia

6. Schwimmen gehen

Wenn nach mehreren Stunden Pistenspaß die Nase abzufrieren droht und die Zehen eiskalt sind, gibt es kaum etwas besseres als sich im warmen Wasser aufzuwärmen und sich ein bisschen treiben lassen. Das gilt zumindest für die Erwachsenen. Für die Kinder hingegen heißt es toben auf den Wasserrutschen. Danach fällt der Nachwuchs ganz sicher abends todmüde ins Bett.

7. Bei einem rustikalen Hüttenabend mitmachen

Wenn die Kinder schon etwas größer sind, können Eltern auch versuchen, sie für ein Hüttenabenteuer zu begeistern. Dabei machen sich alle zusammen in der Dunkelheit auf den Weg zu der rustikalen Hütte, sitzen dort zusammen beim knackenden offenen Kamin, lauschen der Musik und genießen das gute Essen. Im Anschluss gibt es dann eine Rodelpartie oder eine Fackelwanderung zurück ins Tal.

8. In eine kinderfreundliche Après-Ski-Bar gehen

Es gibt einige Bars, die sich mittlerweile darauf eingestellt haben, dass auch Familien mit Kindern nicht auf ihren Après-Ski-Spaß verzichten wollen. Damit sind natürlich keine Lokale gemeint, wo Menschen sichtlich ein paar Biere zu viel intus haben oder komatös in der Ecke lehnen. Sondern eher Bars wie die Hexenalm in Fiss mit einem Spielplatz mit Trampolinen oder in Der Brander in Winterberg, wo ein Spielzimmer zur Verfügung steht.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.