9. November 2018 Von: Marlene in 'News'' | 0 Kommentare

Skifahren in der Schweiz ist ein teures Vergnügen. Das liegt nicht nur an den Skipasspreisen, sondern auch an teureren Unterkünften, kostenintensiver Verpflegung und nicht zuletzt an der Vignette. Skifahrer, die über die Schweizer Autobahnen anreisen, müssen nämlich zwangsläufig eine Vignette kaufen und Maut bezahlen. Doch wie teuer ist die Schweizer Vignette 2019? Wo gibt es sie zu kaufen? Und wie lange ist sie gültig? Snowplaza verrät alles, was sie über die Vignette in der Schweiz müssen, berichtet, in welchen weiteren Ländern Maut fällig ist und nennt weitere Kosten, die auf Skifahrer zukommen.

So viel kostet die Vignette in der Schweiz 2019

Im Gegensatz zu den österreichischen Vignetten, die es für die Zeiträume 10 Tage, 2 Monate oder das ganze Jahr gibt, gibt es in der Schweiz nur die Jahresvignette. Gültig ist die Jahresvignette 2019 ab dem 1. Dezember 2019. Ab diesem Zeitpunkt gilt sie insgesamt 14 Monate und läut am 31. Januar 2020 aus. Die Farbe der neuen Vignette ist blau metallic. Die Zahl in der Mitte ist gelb. Die Kosten für die Jahresvignette liegen bei 40 CHF. Für Deutsche beträgt der umgerechnete Preis 36,50 Euro. Damit ist die Vignette seit 19 Jahren, also seit dem Jahr 1995, abgesehen vom Umrechnungskurs nicht teurer geworden.

Schweizer Nationalstraßen sind mautpflichtig. © Pixabay

Autobahnvignette online kaufen

Die neue Autobahnvignette für 2019 gilt auf ist noch nicht vorbestellbar. Sobald sie verfügbar ist, können Autofahrer die Jahresvignette in der Schweiz unter anderem an Poststellen und Tankstellen erwerben. Auch in Deutschland ist die Vignette an vielen Tankstellen erhältlich. Außerdem kann sie beispielsweise über die Seite des ADAC bestellt und online erworben werden. Anders als in Österreich gibt es in der Schweiz noch keine digitale Vignette. Aktuell wird allerdings über die Einführung einer solchen E-Vignette diskutiert. Die Einführung wird nach jetzigen Berichterstattungen jedoch frühestens in 5 Jahren stattfinden.

Zusätzliche Kosten auf dem Weg ins Skigebiet

Im Winter sind in der Schweiz viele Passstraßen durch den vielen Schnee nicht befahrbar. Eine Alternative bieten die sogenannten Autoverlads. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge auf einen Zug verladen werden. Diese Autozüge bringen Fahrzeuge und Fahrer dann durch Eisenbahntunnel von A nach B. Bei einigen Autoverlads bleiben die Fahrer im Auto sitzen, bei anderen nehmen die Insassen in extra angehängten Personenwaggons Platz. Die Nutzung des Autoverlads ist gebührenpflichtig. So kostet beispielsweise der Autoverlad Furka im Winter für PKWs 33 CHF. Auch Tunnel, wie zum Beispiel der Große St. Bernhard-Tunnel, der Martigny in der Schweiz mit Aosta in Italien verbindet, können extra Maut kosten. Der Preis liegt bei 26,90 Euro, die zusätzlich fällig werden.

Wo muss ich noch Maut bezahlen?

Nicht nur auf Schweizer Autobahnen ist Maut fällig. Auch in Österreich müssen Skifahrer bezahlen, sobald sie die Autobahn für die Anreise ins Skigebiet verwenden. Die 10-Tages-Vignette 2019 kostet 9,20 Euro. Die Jahresvignette kostet in Österreich übrigens 89,20 Euro. In Italien und Frankreich ist ebenfalls Maut fällig. Allerdings gibt es hier keine Vignette zum Kleben. Stattdessen wird die tatsächlich zurückgelegte Strecke auf der Autobahn abgerechnet. Im Durchschnitt liegt der Preis für jeden gefahrenen Kilometer auf der mautpflichtigen Straße bei 7 ct.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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