1. August 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands. Deshalb ist er auch einer der beliebtesten Ausflugsziele von Einheimischen und ausländischen Bergliebhabern. Im Winter tummeln sich Skifahrer auf den schneesicheren Pistenkilometern am Zugspitzplatt. Abseits der markierten Skiabfahrten fühlen sich darüber hinaus Freerider besonders wohl. Im Sommer lässt der Ansturm auf den berühmten Berg im deutschen Voralpenland allerdings kaum nach. Snowplaza hat sich an der Zugspitze im Sommer umgesehen und berichtet, ob sich ein Besuch des Gipfels auch ohne Skisaison lohnt.

Lohnt sich die Zugspitze im Sommer?

Die Zugspitze ist mit 2.962 Meter der höchste Berg in Deutschland. Knapp unterhalb des Gipfels wartet im Winter ein Gletscherskigebiet auf Skifahrer. Im Sommer sind die Skipisten nicht präpariert. Dafür gibt es selbst im Juli und August die Möglichkeit, auf echtem Schnee rodeln zu gehen. Darüber hinaus lockt die Aussicht von der Gipfelplattform jede Menge Besucher Sommer wie Winter in hochalpine Gefilde. Und wer Hunger hat, kehrt in das neu eröffnete Gipfelrestaurant mit dem Namen Panorama 2962 ein.

Mit der Gletscherbahn geht es in Richtung Zugspitzgletscher © Zugspitze

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1. Aussicht von der Zugspitze

Auf knapp 3.000 Meter Höhe bietet die Aussichtsplattform einen Fernblick über die umliegenden Gipfel und weit übers Land hinweg. Mehr als 400 Gipfel aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz sind bei günstigen Wetterverhältnissen zu sehen. Selbst der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, lässt sich von hier oben ausmachen. Die Auffahrt zum höchstgelegenen Aussichtspunkt Deutschlands erfolgt am besten mit der neuen Seilbahn Zugspitze.

2. Rodeln im Schnee

Wintersport ist an der Zugspitze an 365 Tagen im Jahr möglich. Zwar sind dann die Skipisten nicht mehr zum Skifahren freigegeben, doch ist während der Sommermonate zumindest eine Rodelbahn geöffnet. Die führt vom Restaurant Gletschergarten in Richtung Zugspitzgletscher hinunter. Wer keinen Schlitten mit nach oben bringen möchte, kann sich am Gletscherrestaurant Sonnalpin einen Zipfelbob ausleihen. Die Leihgeräte stehen Ausflugsgästen für die Benutzung der Rodelbahn kostenlos zur Verfügung.

3. Gipfelrestaurant Panorama 2962

Seit dem 1. Juli 2018 ist das Gipfelrestaurant Panorama 2962 neu eröffnet. Die Küche hat sich mit ihrer Speisekarte von der Aussicht empfehlen lassen. Denn genauso, wie sich die vier Länder Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz von der Aussichtsterasse überblicken lassen, finden sich die Spezialitäten aus den jeweiligen Ländern im Menü wieder. Doch auch Kleinigkeiten, Kaffee und Kuchen sowie erfrischende Kaltgetränke locken Besucher in das moderne Gipfelrestaurant.

Das Gipfelrestaurant Panorama 2962 macht seinem Namen alle Ehre © Zugspitze

Fazit

Die Auffahrt auf den Gipfel der Zugspitze zählt zu beliebtesten Ausflugszielen. Kein Wunder, schließlich sollte jeder mindestens einmal im Leben die Aussicht vom Dach Deutschlands genossen haben. Den Gipfel selbst teilen sich Touristen meist mit Bergsteigern, die den mühsamen Anstieg vom Tal aus in Angriff genommen haben. Die Rodelbahn im Schnee sorgt darüber hinaus selbst an den heißesten Sommertagen für Abkühlung. Generell sollte sowieso eine Jacke im Gepäck sein. Auch, wenn es im Tal sommerlich warm ist, so wird es auf knapp 3.000 Meter deutlich kühler sein.

Praktische Infos zur Zugspitze

Im Winter ist der Skibetrieb auf der deutschen Seite der Zugspitze nicht nur im Gletscherskigebiet am Zugspitzplatt, sondern genauso auch in Garmisch Classic und im Skigebiet Eckbauer möglich. Insgesamt warten dadurch über 60, vorwiegend mittelschwer markierte Skipisten auf Skifahrer. Die wohl bekannteste und gleichzeitig auch eine der schwersten Abfahrten ist die Weltcup-Piste Kandahar. Auf der österreichischen Seite der Zugspitze warten in der Tiroler Zugspitzarena weitere 137 Pistenkilometer auf Skifahrer und Snowboarder.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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