19. Juli 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Das Kitzsteinhorn ist als einziger 3.000er im Salzburger Land ganzjährig mit der Seilbahn zu erreichen. Das Skigebiet am Kitzsteinhorn gilt dank des Gletschers und der Höhenlage als besonders schneesicher. Dadurch können die Liftanlagen schon früh in die Saison starten und der Skibetrieb ist bis weit in den Sommer hinein möglich. Doch was ist, wenn die Pisten über die Sommerpause schließlich gesperrt sind? Lohnt sich dann die Auffahrt zum Kitzsteinhorn noch immer? Zumindest sind die Bahnen ganzjährig in Betrieb. Snowplaza berichtet, worauf Sie sich bei einem Besuch des Kitzsteinhorns im Sommer freuen können und für wen sich die Auffahrt lohnt.

Lohnt sich das Kitzsteinhorn im Sommer?

Am Kitzsteinhorn ist der Skibetrieb zwar lange, aber nicht an 365 Tagen im Jahr möglich. Trotzdem sind die Bergbahnen durchgehend in Betrieb und bringen Ausflugsgäste in Richtung Gipfel. Oben wartet dann die Gipfelwelt 3.000 mit Tunnelsystem durch das Kitzsteinhorn und Aussichtsplattform auf Besucher. Weiter unten gibt es ein Schnee-Spaß-Areal zu entdecken. Außerdem führt ein Weg auf den Gipfel des Kitzsteinhorns selbst. Snowplaza berichtet, ob sich ein Ausflug auch im Sommer lohnt.

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1. Ice Arena am Kitzsteinhorn

Je nach Schneelage und Wetter sind die Pisten bis Mitte Juli geöffnet. In der Skisaison 2017 / 2018 können Skifahrer die letzten Schwünge am 22. Juli in den Schnee auf knapp 3.000 Meter ziehen. Im Sommer kostet der Tagesskipass 44 Euro für einen Erwachsenen. Kinder zahlen 22 Euro. Zusätzlich befindet sich auf dem Gletscherplateau auf 2.900 Meter eine Langlaufloipe, die dann öffnet, wenn die Loipen im Tal schließen. Wenn die Liftanlagen im Hochsommer schließlich pausieren, gibt es immer noch die Ice-Arena. Dort kommen Besucher am Kitzsteinhorn ganzjährig in Kontakt mit Schnee.

2. Gipfelwelt 3.000

Die Gipfelwelt 3000 liegt auf über 3.000 Meter Höhe. Von der Aussichtsplattform Top of Salzburg auf 3.029 Meter haben Besucher freie Sicht über die hohen Gipfel des Nationalpark Hohe Tauern. Weiter unten geht es durch einen Tunnel in das Innere des Kitzsteinhorns. Der 360 Meter lange Tunnel führt an zahlreichen Infotafeln und Stationen vorbei, die unter anderem auf die Geschichte des Gletschers und die Entstehung des Kitzsteinhorns sowie auf die Bodenschätze eingehen. Außerdem gibt es in der Gipfelwelt 3.000 noch ein Gipfelrestaurant, das zur Einkehr einlädt.

3. Wanderung zum Gipfel des Kitzsteinhorns

Von der Aussichtsplattform, die mit der Bergbahn erreichbar ist, führt ein versicherter Steig auf den Gipfel des Kitzsteinhorns. Insgesamt gilt es bis zum höchsten Punkt auf 3.203 Meter knapp 200 Höhenmeter zu überwinden. Für die Strecke benötigen Wanderer je nach Kondition, Sicherungstechnik und Höhenverträglichkeit zwischen 45 und 90 Minuten. Bergschuhe und Trittsicherheit sind Grundvoraussetzung. Zusätzlich können ein Klettersteigset und ein Steinschlaghelm für noch mehr Sicherheit sorgen. Wer sich den Aufstieg trotz der durchgehenden Sicherung alleine nicht zutraut, kann jeden Mittwoch an einer geführten Tour mit Bergführer teilnehmen.

Snowplaza-Blogger Felix und Marlene haben im Juli den Gipfel des Kitzsteinhorns erklommen

Fazit

Das Kitzsteinhorn ist der ideale Ausflugsberg für all jene, die schon immer einmal hochalpine Luft schnuppern wollen. Wer die knapp 200 Höhenmeter von der Gipfelplattform bis zum Gipfel zurücklegt, kann außerdem von sich behaupten, einen 3.000er aus eigener Kraft erklommen zu haben. Der Aufstieg ist nicht sonderlich lang, erfordert jedoch Trittsicherheit. In der Nähe des Gletscherskigebiets wartet außerdem die Ice Arena auf alle, die auch im Sommer nicht auf Schnee verzichten können. Während die einen auf Reifen die Rutschbahn hinuntersausen, geht es für die anderen zum Sonnenbaden im Liegestuhl am Rand. Nach der Abkühlung im Hochgebirge, springen die Urlauber abends bei sommerlichen Temperaturen in den Zeller See.

Jetzt mit Aussicht ❤️

Gepostet von IndenBergen am Samstag, 14. Juli 2018

Aussicht mit Blick über den Zeller See am Schluss

Praktische Infos zum Kitzsteinhorn

Das Skigebiet am Kitzsteinhorn ist das höchstgelegene im Salzburger Land. Dank der Höhenlage, die bis auf 3.000 Meter hinaufreicht, ist Skifahren bis weit in den Sommer hinein möglich. Im Winter sind dann bis zu 41 Pistenkilometer präpariert. Zusätzlich zu den breiten Gletscherpisten, die Carvingfreunden und Anfängern gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wartet ein großer Funpark mit Superpipe. Ab Januar gibt es noch ein weiteres Highlight am Kitzsteinhorn. Zur Einkehr lädt dann ein großes Ice Camp mitten im Skigebiet.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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