12. Mai 2018 Von: Marlene in 'Material'' | 0 Kommentare

Jedes Jahr werden auf der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode (ISPO) in München die neuesten Produkte präsentiert. Im Bereich Wintersport erfahren Besucher unter anderem, welche Skimodelle es in der folgenden Skisaison 2018 / 2019 geben wird und mit welcher Skibekleidung sie zum Trendsetter werden. Zusätzlich gibt es immer auch neue Zubehör-Artikel, die das Leben am Berg und beim Sport einfacher machen sollen. Welche neuen Ski-Gadgets und Zubehörteile fürs Skifahren sich die Outdoorindustrie für die kommende Wintersaison hat einfallen lassen, berichtet Snowplaza.

Das sind die Ski-Gadget-Neuheiten für die Saison 2018 / 2019

Die kommende Skisaison hält wieder einige Neuheiten bereit. So gibt es wieder zahlreiche Innovationen im Bereich Ski und Wintersport. Ski werden noch leichter, noch drehfreudiger und reagieren noch schneller. Auch beim Zubehör tut sich einiges. So können sich Skifahrer und Snowboarder im kommenden Winter 2018 / 2019 zum Beispiel auf handgestrickte Mützen mit integrierten Bluetooth-Lautsprechern freuen. Die werden sogar in Deutschland produziert. Darüber hinaus gibt es unter anderem komfortablere Skisocken, die Druckstellen vorbeugen sollen und eine Imprägnierung, die Wachsen zukünftig überflüssig machen soll.

Video: Diese Technik soll Skiwachsen überflüssig machen

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1. Skisocken: Gegen Druckstellen und Blasen

Skisocken von Monnet © Monnet Sports

Die Füße von manch einem Skifahrer sind nach dem Tag auf der Piste mit Blasen und Druckstellen übersät. Abhilfe versprechen die Skisocken von Monnet. Durch spezielle Geleinlagen sollen besonders die Schienbeine und Knöchel geschützt werden. Darüber hinaus verspricht der Hersteller, dass das Material vor Blasen an den Zehen und an der Ferse schützt. Der durchdachte Materialmix besteht dabei aus feuchtigkeitstransportierenden und schnell trocknenden Fasern. So bleiben die Füße trocken und werden vor dem Auskühlen geschützt.

2. Kindermütze: Schützt Kopf, Ohren und Hals

Funktionale Mütze für Kinder © Wilma & Morris

Der schwedische Hersteller Wilma & Morris ist für funktionale Kinderbekleidung bekannt. Die Kopfbedeckung, die für den Nachwuchs ab der kommenden Wintersaison im Handel sein wird, wurde mit dem ISPO-Award ausgezeichnet. Anders als eine herkömmliche Mütze hält das Model Nordkalotten den Kopf nicht nur warm. Das Material schützt zudem zuverlässig vor Regen und Wind. Die sturmhaubenähnliche Konstruktion hält gleichzeitig den Hals warm. Das Material hier ist atmungsaktiv und schnell trocknend. Außerdem passt es sich flexibel an Bewegungen an und schränkt nicht ein.

3. Skipflege: Nie wieder Ski wachsen

Nie wieder wachsen dank Phantom Glide © DPS

Wachs sorgt dafür, dass der Ski ohne große Reibung über die Skipiste gleitet. Wer auf das regelmäßige Wachsen verzichtet, kommt oft ins Stocken. Doch das ständige Präparieren ist mühsam, wenn man es selber macht, oder verhältnismäßig teuer, wenn der Ski zum Service muss. Abhilfe soll Phantom Glide von DPS schaffen. Die dauerhafte Schutzschicht soll ewig am Belag haften und ein Wachsen überflüssig machen. Wer im Rennbereich fährt, kann trotzdem noch entsprechendes Wachs je nach Schneequalität darüber anbringen.

4. Kopfbedeckung: Mütze mit integrierten Lautsprechern

Mütze mit integrierten Blutetooth-Lautsprechern von Earebel © Ispo

Viele Sportler greifen beim Laufen, Wandern oder auf dem Weg zum Skibus zu Ohrnstöpseln. Doch nichts ist nerviger, als wenn man die Skistöcke in der einen und die Ski in der anderen Hand trägt und dann einer der Stöpsel verrutscht. Bei den Earebel-Mützen verrutscht ganz sicher nichts. Die Lautsprecher sind in handgestrickte Beanies integriert. So bleibt die Musik da, wo sie sein soll: An den Ohren. Über Bluetooth lässt sich die Mütze mit dem Smartphone oder einem anderen Wiedergabegerät koppeln. Für diese Technologie hat das deutsche Startup sogar einen der begehrten ISPO-Awards gewonnen.

5. Sicherheitsausrüstung: Kombipaket für Skitourengeher

© Ispo

Skifahrer, die die Skipiste verlassen und ihre Schwünge in unberührten Pulverschnee ziehen, müssen unbedingt die entsprechende Notfallausrüstung dabei haben. Dazu gehören neben dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) auch Schaufel und Sonde. Das nimmt Platz im Rucksack weg. Die Hybrid Pro-Ausrüstung von Advenate ist deshalb so konzipiert, dass die Schaufel mit nur wenigen Handgriffen zur Sonde umfunktioniert werden kann. Gleichzeitig ist im Paket direkt noch ein Erste-Hilfe-Set integriert. So sind Skifahrer mit der kombinierten Ausrüstung für den Ernstfall gewappnet.

6. Smartphone: Handy für den Outdoor-Einsatz

Landrover Explore mit Schutzhülle und Karabiner © Ispo

Outdoorsportler verlangen ihren technischen Geräten oft einiges ab. Die teure Uhr kommt mit Schnee in Berührung. Die Kamera wird den hohen Temperaturen am Gletscher ausgesetzt und das Handy fällt nicht nur beim Après-Ski das eine oder andere Mal zu Boden. Um den Anforderungen und Ansprüchen von Skifahrern und Bergsportlern gerecht zu werden, hat Land Rover mit dem Explore ein Outdoor-Handy entwickelt, dass genau für den Einsatz in der Natur konzipiert wurde. So ist es äußerst stabil, hält extremen Temperaturen stand und das Display funktioniert auch im Regen noch.

7. Heimtrainer: Skigymnastik mit Virtual Reality

Trailer zum Icaros Training


Skifahren beansprucht den ganzen Körper. Beim Abfahren auf der Piste sind nicht nur die Oberschenkel, sondern auch die Muskulatur im Oberkörper gefordert. Die Stabilität kann in den Sommermonaten mit Icaros Home trainiert werden. Die futuristische Trainingsapparatur wird mit einem 3D-Headset kombiniert. Wer trainieren möchte, taucht in eine virtuelle Welt ein und muss durch entsprechende Bewegungen des Körpers zum Beispiel durch Reifen "fliegen". Laut des Herstellers werden dabei rund 7 kcal pro Minute verbrannt. Der Heimtrainer ist allerdings nicht ganz günstig. In der Anschaffung kostet er 2.400 Euro.

Ski-Gadgets bieten mehr Komfort und Sicherheit

Die Zubehör-Artikel sollen den Alltag auf der Skipiste erleichtern. Damit einhergehend wird auch die Sicherheit im Schnee erhöht. Beispielsweise durch das Outdoor-Smartphone von Land Rover. Denn ein Handy, dass bei niedrigen Temperaturen ausgeht, hilft auch im Notfall nicht mehr. Damit es gar nicht erst zu einem Notfall kommt, gilt es zudem die Witterung im Auge zu behalten und auf der Skipiste die FIS-Regeln einzuhalten. Das bedeutet, auf andere Skifahrer Rücksicht zu nehmen und an das eigene Fahrkönnen angepasst zu fahren.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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