31. Januar 2018 Von: Marlene in 'Reisetipps''

Das Nebelhorn zählt zu den vielseitigsten und schönsten Skigebieten im Allgäu. Mit der höchsten Kabinengondelbahn Deutschlands gelangt man bis ganz nach oben. Der 360°-Rundblick lädt zum Staunen ein. Bei schönem Wetter können hier ganze 400 Gipfel überblickt werden. Nicht umsonst nennen die Oberstdorfer ihren Hausberg „Tribüne der Alpen“. Doch es gibt noch mehr, was das Nebelhorn auszeichnet. Von hier aus führt die längste beschneite Talabfahrt zurück ins Dorf. Snowplaza zeigt, warum sich die Abfahrt unbedingt lohnt und welche Stationen Sie auf dem Weg auf keinen Fall verpassen sollten.

7,5 Kilometer ist Deutschlands längste Talabfahrt in Oberstdorf

Insgesamt 13 Pistenkilometer warten am Nebelhorn auf Skifahrer und Snowboarder. Mehr als die Hälfte aller Pistenkilometer gehören schon alleine zur Talabfahrt. Die ist nämlich stolze 7,5 Kilometer lang und ist damit die längste Talabfahrt Deutschlands. Das Nebelhorn ist zwar das höchste Skigebiet im Allgäu und damit auch relativ schneesicher. Damit die Abfahrt aber auch tatsächlich bis ins Dorf befahren werden kann, ist sie ab Höfatsblick komplett beschneit. Wem das nicht reicht und auf der Suche nach mehr Pistenkilometern und Abwechslung ist, holt sich am besten das Tagesticket für den kompletten Skiverbund Oberstdorf-Kleinwalsertal.

Blick aus Oberstdorf auf die längste Talabfahrt Deutschlands

Blick aus Oberstdorf auf die längste Talabfahrt Deutschlands

Vom Nebelhorngipfel zur Station Höfatsblick

Der Beginn der längsten Talabfahrt Deutschlands ist an der Gipfelstation der Nebelhornbahn in 2.224 Meter Höhe. Nachdem Sie die Aussicht über die 400 Berggipfel genießen konnten, geht es direkt hinunter Richtung Höfatsblick auf 1.932 m Höhe. Vor der Weiterfahrt lohnt sich die Einkehr in die Panoramabar Gemsnest. Auch für Zwischendurch, oder zum Après-Ski ist die gläserne Bar eine gute Anlaufstelle. Kleinere Gerichte, leckere Kuchen und natürlich die tolle Aussicht laden zum Verweilen ein. Nach der kurzen - oder auch längeren - Einkehr geht es über eine anspruchsvolle, schwarz markierte Piste bis zur Station Seealpe hinab.

Vorbei am NTC Kinderland

Direkt neben der Mittelstation Seealpe liegt das NTC Kinderland für die kleinsten Wintersportler. Ein Fließband bringt alle sicher nach oben und auf den weniger steilen Abfahrten können so die ersten Kurven schnell und einfach erlernt werden. Wenn's ein bisschen mehr Adrenalin sein darf, stattet man besser dem NTC Funpark nebenan einen Besuch ab. Der kostet allerdings Eintritt. In der Tubingbahn, beim Snowbike-Fahren oder auf dem Zipflracer kann sich dafür jeder so richtig austoben!

Über die Mittelstation Seealpe nach Oberstdorf

Während sich der Nachwuchs mit Rutschreifen im Kinderland vergnügen könnte, verfliegt die Zeit bei den älteren Besuchern im Funpark mindestens genauso schnell. Bis hier her ist aber streckentechnisch gerade einmal die Hälfte der Talabfahrt geschafft. Wer bis zur Seealpe gekommen ist, hat zwar schon 1.000 Höhenmeter hinter sich gelassen, weitere 450 gilt es bis ins Tal trotzdem noch zu überwinden. Die können allerdings etwas gemütlicher angegangen werden. Im unteren Teil schlängelt sich eine rote Piste hinab bis zur Talstation in Oberstdorf.

Pistenplan Nebelhorn

Pistenplan Nebelhorn

Lange Rodelstrecke ab der Station Seealpe

Unten in Oberstdorf ist der Skitag noch nicht zu Ende. Entweder es geht direkt wieder nach oben, oder es wird das Auto gepackt, um die Oberstdorf-Challenge anzugehen. Schließlich warten im Skiverbund Oberstdorf-Kleinwalsertal insgesamt vier Skigebiete in zwei Ländern darauf entdeckt zu werden. Wer schon genug vom Skifahren hat, sollte zumindest noch einmal zur Seealpe hinauffahren. Denn von der Mittelstation führt parallel zur Talabfahrt über 450 Höhenmeter und eine Strecke von 2,5 Kilometer eine rasante Rodelbahn zurück ins Tal. Der Schlitten kann gegen eine Leihgebühr ganz einfach an der Gaststätte Seealpe ausgeliehen werden.

Weitere Infos zum Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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