4. Januar 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 5 Kommentare

Skifahren in Jeans, mit einem peinlichen Sporttrikot oder gerne auch in lässigen Baggy-Pants? Jeder Skifahrer und Snowboarder hat auf der Skipiste schon einmal das Fashion-Fremdschämen erlebt. Man denke nur an den 80iger Jahre Skioverall aus Ballonseide, den jemand aus den Tiefen des Kleiderschranks hervorholen musste. Hoffentlich bleibt das Comeback aus. Fashionfehler in der Skibekleidung gibt es sicher viele, von schreienden Farben über lächerliche Aufdrucke bis hin zu kitschigen Designs. Snowplaza hat die zehn größten Fashionfails auf der Skipiste gesammelt.

1. Lange XXL-Shirts

Viele mögen ja behaupten, es sei ein Fashionstatement von Freestylern, wenn man immer mal wieder viel zu lange XXL-Shirts, gerne auch mit auffälligem Muster, auf der Skipiste sieht. Aber mal ehrlich, irgendwie erinnert das Ganze doch mehr an ein Kleid. Oder es wirkt so, als hätte sich doch jemand sehr arg in der Größe vertan beim Bestellen.

Aus Versehen XXXXXL beim Kauf ausgewählt anstatt L?

2. Mützen mit Bart

Einer dieser fürchterlichen Trends, bei dem viel zu viele Menschen sich genötigt gesehen haben, ihm zu folgen. Am Rand der Skimütze ist ein Bart aus Kunsthaar befestigt. Der mag vielleicht den unteren Teil des Gesichts warm halten, die restlichen Skifahrer und Snowboarder auf der Skipiste fragen sich allerdings nur, was das eigentlich soll.

3. Sportshirts

Wie oft wurden auf der Skipiste schon Gruppen gesehen, die durch das kollektive Tragen des Trikots vom Lieblingsverein echte Liebe und ein wahres Zugehörigkeitsgefühl präsentieren wollten. Meistens wird die Fanwear über einen Kapuzenpullover oder eine Skijacke gezogen. Wir bitten sehr darum, zieht es doch UNTER die Skijacke.

Auch schön: Mütze, Schal und Handschuhe im Design des Lieblingsvereins

4. Moonboots

Vermutlich eher ein weiblicher Fashionfail, aber es gibt sicher auch Männer, die das schon mal geschafft haben. Stiefel mit dickem Kunstfell an den Füßen, die dann aussehen, als hätte man einem Mammut die Beine durchtrennt und sich die Beute angezogen. Wirklich, der Yeti ist nur ein Mythos und wir wollen auch nicht Teilen von ihm auf der Skipiste begegnen.

Ein Yeti? Nö, nur ein Fashionfail

5. Bauchtasche

Ja, okay, vielleicht sind Bauchtaschen praktisch, weil Skifahrer dann gleich alle wichtigen Utensilien griffbereit haben, aber optisch sind sie doch eher ein Reinfall. Ein Rucksack tut es schließlich auch, und der ist deutlich gesellschaftsfähiger. Außerdem, was in eine Bauchtasche passt, passt sicher auch in die Taschen von Skihose und Skijacke. So sperrig kann das Gepäck ja nicht sein.

Das Bild spricht für sich, oder?

6. Mütze mit Anhang

Wir finden ja, wer kein Weihnachtswichtel ist, sollte solche Mützen nicht tragen. Denn die Verlängerung der Mütze ändert nichts daran, wie warm die Kopfbedeckung ist. Außerdem kommt der Skifahrer auch noch in Schwierigkeiten, wenn sich der Zipfel nach dem Sturz unter dem eigenen Hintern oder dem Ski verfangen hat. Noch schlimmer, wenn sich das Ende im Lift verfängt, wenn der Skifahrer gerne aussteigen will. Dann mal viel Spaß beim Freikämpfen.

Mütze mit langem Zipfel führen oft zu unangenehmen Verwicklungen im Lift

7. Jeans

Gerüchten zufolge sehen deutsche Skifahrer ja immer wieder ihre niederländischen Nachbarn in Winterberg in Jeans Skifahren. Zu empfehlen ist das aber auf keinen Fall. Im Skilift holt man sich fast den Tod durch Erfrieren und nach den Abfahrten, wo die Jeans nass geworden und dann immer wieder gefroren ist, kann man das gute Stück nach dem Ausziehen aufrecht an die Wand stellen, weil immer noch so viel Eis im Gewebe ist.

Selbst mit Thermounterwäsche wird's in Jeans verdammt kalt auf der Skipiste

8. Kigurumis

Fährt da gerade ein Pikachu Snowboard? Durch die japanische kawai-Bewegung, in der alles süß, pelzig und knuddelig sein muss, entstanden Ganzkörperoveralls in Form von Tieren und Comicfiguren. Nun sind diese Kigurumi auch auf Europas Skipisten geschwappt, so richtig dafür erwärmen konnte sich die Mehrheit der Skifahrer und Snowboarder aber nicht.

Pikachu, Hamster und Giraffen auf der Piste

9. Baggy-Pants

Werden oft in Kombination mit Nummer 1 auf der Skipiste gesichtet, vermutlich ein Überbleibsel einer Gangster-Phase aus Teenagerzeiten. Die Hose wird derart tief getragen, dass alle Anwesenden das Glück habe, sich die Unterwäsche und die Hinterbacken der betreffenden Person genauer ansehen zu müssen, als irgendwem lieb sein kann.

10. Lederne Skihosen

Häufig anzutreffen in Skigebieten wie Courchevel oder St. Moritz, wo weibliche Skifahrer nicht nur durch gute Skiechnik sondern auch durch ihr Styling auffallen wollen. Auffallen? Es muss ja nicht auf der Skipiste sein. Aber wer seine lederne Skihose trotzdem zeigen möchte, der kann sich ja zum Après-Ski umziehen.

Klassische Skihosen tun es auch

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Kommentare

Von: Lara am 6. März 2018

Ist das nicht übertrieben. Kann ja jeder sich so anziehen wie er sich wohl fühlt



Von: Richard am 26. Oktober 2018

Wie Lara schon gesagt hat: Jeder darf anziehen was er will. Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Peinlicher Artikel.



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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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