14. September 2015 Von: Fabian in 'Material'' | 0 Kommentare

Allmountain-Ski für jedes Gelände

Allmountain-Ski für jedes Gelände

Sie fahren Piste und machen auch gerne mal einen Abstecher in den Tiefschnee? Dann ist ein Allmountain-Ski die richtige Wahl. Dieser Skityp vereint die besten Eigenschaften der verschiedenen Disziplinen in einem Ski-Modell und ist eine Universalwaffe für Piste, Tiefschnee, Sulz, Harsch und Firn. Snowplaza zeigt, wann sich ein Allmountain-Ski für Sie lohnt und worauf es beim Kauf ankommt. Erfahren Sie mehr über die passende Länge und Breite sowie Fahreigenschaften. So finden auch Sie den perfekten Allmountain-Ski für Ihren nächsten Skiurlaub >

So funktioniert der Allmountain-Ski

Ein Allmountain-Ski ist sozusagen die eierlegende Wollmilchsau unter den Skiern. Der breite Einsatzbereich von Allmountain-Ski lässt sich auf ihre besondere Bauweise zurückführen. Vom Aufbau und Design her erinnern sie an eine Mischung aus Racecarver und Freerideski. Die für Carvingski typische Taillierung behält sich auch der Allmountainski bei. Dadurch bleibt er auf der Piste drehfreudig wie ein Riesentorlaufski, bei Radien um die 17 m. Gleichzeitig ist er deutlich breiter als ein klassischer Racecarver. Dies verleiht dem Allmountain-Ski den nötigen Auftrieb im Tiefschnee oder Sulz. Die größeren Dimensionen und das erhöhte Gewicht führen allerdings zu Einbußen bei der Agilität. Zwar fühlt sich ein Allmountain-Ski in jedem Gelände zu Hause. An die Spitzenmodelle der jeweiligen Geländekategorie kommt er jedoch nicht heran.

Wie lang und wie breit muss ein Allmountain-Ski sein?

Zwei der zentralen Eigenschaften eines Allmountain-Skis sind seine Länge und Breite. Die Mittelbreite liegt etwa zwischen 80 und 95 Millimeter. Je länger und breiter der Ski, desto mehr Auftrieb hat er im Tiefschnee. Im Gegenzug verliert er allerdings an Spritzigkeit, was sich besonders auf der Piste bemerkbar macht. Die Länge eines Allmountain-Skis sollte ungefähr der Körpergröße entsprechen.

Der passende Rocker beim Allmountain-Ski

Mittlerweile verfügt so ziemlich jeder Allmounatin-Ski über einen Rocker. Dieser beschreibt eine Aufbiegung des Skis, (meistens) am vorderen oder (seltener auch) am hinteren Ende. Vorteile eines Rockers sind eine erhöhte Drehfreudigkeit des Skis und ein besseres Aufschwimmen im Tiefschnee. Zu viel Rocker vermindert allerdings die Laufruhe des Skis auf der Piste. Aber keine Sorge: Wenn Sie eher Off-Piste-orientiert sind, entscheiden Sie sich ruhig für einen ausgeprägten Rocker.

Innovationen, Neuheiten und Trends

Die Hersteller liefern sich im Allmountain-Ski-Bereich einen harten Konkurrenzkampf. Elan trumpft zum Beispiel mit vierdimensionalen Shapes auf: Rocker an der Außenkante für leichtes Drehen, Camber an der Innenkante für guten Kantenhalt. K2 punktet mit neuer Bauweise, bei dem das Schwunggewicht deutlich reduziert werde konnte. Und Head verwendet in der Instinct-Linie den besonders leichten Baustoff Graphene.

Snowplaza Bewertung zum Allmountain-Ski

Wer einen guten Ski für alle Pistenbedingungen sucht, kann mit einem Allmountain-Ski nichts falsch machen. In mittleren bis großen Radien steht er einem Riesentorlaufski auf der Piste so gut wie in nichts nach. Einen knackigen Slalomcarver kann er aber nicht ersetzen. Dafür ist er zu breit, zu schwer und der Radius zu groß. Auch abseits der Piste machen Allmountain-Ski richtig Laune. Dank der Ski- und Schaufelbreite sowie des Rockers pflügen sich Allmountain-Ski wacker durch unpräpariertes Gelände. Mit dem Gleitgefühl eines reinrassigen Powderskis können sie jedoch auch nicht mithalten. Wer an Tiefschneetagen also sowieso nichts anderes tut, als sich in den tiefen Pulverschnee zu stürzen, sollte sich vielleicht besser für zwei Spezialisten – einen für die Piste und einen für den Tiefschnee – entscheiden. Weitere Ski-Neuheiten angucken >

Egal, ob im Tiefschnee oder auf der Piste, mit dem Allmountain-Ski geht beides gut.

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Die besten Allmountain-Ski im Überblick

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Ich arbeite als Skilehrer und Webredakteur für Snowplaza. Meine Begeisterung fürs Skifahren wurde bereits vor über 20 Jahren durch meine Eltern und Großeltern geweckt, die ein Ferienhaus in den Vogesen gebaut haben.

 
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