19. Februar 2014 Von: Gerrit in 'Skitechnik'' | 0 Kommentare

Ohne Muskelkater zurück aus dem Skiurlaub

Herrlich! Auf Skiern oder Snowboard saust man auf den Skipisten der Skigebiete Richtung Tal und spürt das Gefühl von Geschwindigkeit, Natur und Freiheit. Schnelligkeit erfahren, den Pulverschnee harter Pisten bezwingen, ob grün, blau, rot oder schwarz - völlig egal. Man kann jede Skipiste genießen. Trotzdem… der Muskelkater lauert! Mit müden und steifen Muskeln lässt es sich nun einmal nicht gut Skifahren (oder Snowboarden), und die Gefahr von größeren Verletzungen im Skiurlaub steigt. Achten Sie also darauf, dass Sie Ihre Kraft bei den Abfahrten richtig einsetzen. Aber wie geht das?

So sparen Sie Kraft beim Skifahren

Die Kräfteverteilung ist sehr wichtig: es geht nicht darum, viel Kraft einzusetzen, sondern den Druck auf einfache Art wegzunehmen und die Skier-Kanten zu benutzen, um auch auf hartem Untergrund Halt zu haben. In diesem Artikel geht es speziell um die fließenden Bewegungen und das rhythmische Skifahren. Denn viele Skifahrer vergeuden ihre Kraft damit, nach jeder Kurve die Skier etwas zu überkreuzen, in der Bewegung zu verharren oder die Beschleunigung der Kurve auszubremsen. Das geht auch anders!

So sparen Sie Kraft beim Skifahren, Bild: T. Terpstra

Überlassen Sie die Arbeit den Skiern

In jeder Kurve drückt man die Skier durch, da man bei seinen Bewegungen mit der Tatsache konfrontiert ist, auf einem Hügel zu stehen (Längenflexibilität der Skier). Je steifer der Skier, desto mehr Druck muss erzeugt werden. Darum liebe Ski-Einsteiger: Profi-Skier sind nix für Anfänger, denn sonst müssen Sie in Ihrem Skiurlaub nur härter arbeiten! Das Biegen der Skier sorgt für Halt, Kontrolle und Stabilität. Wenn man aufhört sich zu bewegen, hören die Skier auf, sich zu biegen und man verliert die Balance. Bewegt man sich aber in den Kurven weiter, geht das Skifahren fast wie von allein.

Überlassen Sie die Arbeit den Skiern, Bild: T. Terpstra

Der Trampolin-Effekt

Durch das Biegen der Skier wird Spannung erzeugt. Diese Spannung sorgt für die bereits erwähnten Vorteile wie Halt, Kontrolle und Stabilität. Von dem Moment an, an dem man den Druck aufrecht erhält (oder verstärkt), kann man mit der Spannung spielen, um die nächste Kurve zu meistern. Die Energie, die man reinsteckt, wird wiederverwendet. Wenn man den Druck aufhebt und sich gleichzeitig leicht Richtung Tal dreht, wird sich auch der Skier mit der aufgebauten Spannung wie eine Feder Richtung Tal drehen (Trampolin- Effekt). Dann biegt man nur noch einmal den Bergski und voilá eine Kurve ist geschafft.

Der Trampolin-Effekt beim Skifahren, Bild: T. Terpstra

Entspannt Kurven fahren

Wenn man die Spannung nun einsetzt, kann man die erzeugte Energie in jeder Kurve wieder nutzen. Das führt dazu, dass alles weniger anstrengend wird und man die Abfahrten mehr genießen kann. Die positiven Folgen sind weniger Muskelkater und weniger Erschöpfung, um den wohlverdienten Skiurlaub besser auszukosten. Also, sorgen Sie für mehr Dynamik beim Skifahren, indem Sie die Kurven aneinanderreihen. Mein Merksatz für Sie:

“Eine Kurve ist nur dann eine Kurve,

wenn auch die folgende Kurve eine Kurve ist!”


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Grüß Gott! Mein Name ist Gerrit, und ich bin schon von Anfang an bei Snowplaza.de dabei. Ich habe quasi die ersten Online-Stunden live miterlebt. Im Reiseblog halte ich Sie regelmäßig über die neuesten Trends im Wintersport, Reiseangebote und Infos aus den Skigebieten auf dem Laufenden.

 
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