27. Januar 2022 Von: Miriam in News

Wer hat letztes Wochenende beim Hahnenkamm-Rennen mitgefiebert? Es war mal wieder ein nervenaufreibendes Spektakel auf der Streif! Auch wenn die Zuschauertribünen dieses Jahr fast leer waren, hat das wohl legendärste Rennen im Ski-Weltcup auch diesen Winter für große Emotionen gesorgt. Bei den Rennläufern und den Ski-Fans. Im Slalom siegte ein Engländer, in der Abfahrt ein Schweizer und auf dem Podium stand ein Österreicher, der sich bereits viermal das Kreuzband gerissen hat. Wir werfen einen Blick zurück und berichten, was beim Hahnenkamm-Rennen 2022 alles passiert ist.

Schweizer Party

Die Helden des Hahnenkamm-Rennens 2022 sind heuer nicht die Rennläufer, sondern die Kitzbüheler Pistenarbeiter. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sorgten starke Schneefälle für einen halben Meter Neuschnee auf der Rennstrecke. Die hunderten Helfer schafften es jedoch, dass die Abfahrt rechtzeitig wettkampffähig war. Gratulationen gehen an den Schweizer Beat Feuz, der zum dritten Mal in seiner Karriere das berühmteste Abfahrtsrennen der Welt gewinnen konnte. Neben ihm stand mit dem Weltcupführenden Marco Odermatt ein weiterer Schweizer auf dem Podest. Über den dritten Platz durfte sich Österreich freuen. Daniel Hemetsberger, der sich schon viermal das Kreuzband gerissen hat, ist erstmals aufs Weltcup-Podest gerast – und das dann gleich auf der Streif! Die erste Abfahrt, die am Freitag stattfand, gewann der Norweger Aleksander Aamodt Kilde.

Erster Weltcup-Sieg für Ryding

Am Samstag stand der Slalom in Kitzbühel auf dem Programm. Der Brite Dave Ryding konnte sich dort seinen ersten Weltcup-Sieg holen. Das war nicht nur eine Premiere für Ryding, sondern auch für Großbritannien. Nie zuvor hatte ein britischer Skifahrer bisher einen Skiweltcup gewonnen. Fast noch emotionaler als für den Rennläufer, war dieser Sieg jedoch für Trainer Jai Geyer. Er brach im Kitzbüheler Schnee kniend in Tränen aus. Es war auch ein unglaublich spannendes Rennen. Unter extrem schwierigen Bedingungen musste der 35-jährige Brite mit ansehen, wie ein Konkurrent nach dem anderen aus dem Rennen fiel. Denn der andauernde Schneefall behinderte die Sicht und vom Gesamtfeld erreichten ganze 23 Skifahrer das Ziel nicht.

Comeback von Marcel Hirscher

Das weltbekannte Abfahrtsrennen auf der Streif bot auch in diesem Jahr spektakuläre Bilder. Mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern tauchte Beat Feuz in den letzten Teil der gefürchteten Piste ein. Aber schon bevor der erste Rennläufer an den Start ging, waren alle Augen auf die Strecke gerichtet. Der Grund dafür: Marcel Hirscher kehrte als Vorläufer auf die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel zurück. Die österreichische Skilegende löste damit einen Teil einer kuriosen Wette mit dem Rennläufer und gutem Freund Felix Neureuther ein. Der deutsche Ex-Alpin-Star hat darauf mit: "Du wilder Hund, jetzt bist du echt da runtergefahren, du Wahnsinniger“ geantwortet.

Schwerer Sturz von Sofia Goggia

Zeitglich fand letztes Wochenende auch der Damen Super-G in Cortina d'Ampezzo statt. Der Sieg der Italienerin Elena Curtoni wurde jedoch durch den schweren Sturz von Sofia Goggia überschattet. Die Olympiasiegerin von vor vier Jahren hatte, nach ihrem Sieg am Samstag, Hoffnung auf einen Doppelsieg. Leider stürzte sie bei hoher Geschwindigkeit und erlitt eine leichte Gehirnerschütterung, einen Kreuzbandriss und einen Wadenbeinbruch. Eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Peking scheint nun nicht mehr infrage zu kommen. 

Morgens früh Schwünge auf fast leeren Pisten zu ziehen ist Miriams Highlight beim Skifahren, deswegen ist sie auch immer eine der Ersten an der Gondel. Am liebsten bei bestem Wetter und optimalen Pistenbedingungen. Nach dem Skifahren genießt sie Saunagänge und die kulinarischen Köstlichkeiten der Alpen.

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