12. Mai 2020 Von: Nina in Allgemein

Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung ermöglicht Reisenden einen individuellen Urlaub. Die Unterkünfte bieten Flexibilität: Gäste stehen nach Lust und Laune auf und gestalten sich ihren persönlichen Tagesablauf. Viele Hotels bieten Apartments und Chalets, die auch für mehrköpfige Familien oder Freundesgruppen bestens geeignet sind. Damit der Aufenthalt zu einem vollen Erfolg wird, sollte man die Winterferien in einer Ferienwohnung gut planen. Tipps zu diesem Thema halten wir nachstehend bereit. 

Winterurlaub in einer Ferienwohnung - Pro und Contra

Während manche Menschen ein Hotelzimmer vorziehen, schwören andere auf eine Ferienwohnung oder ein Apartment. Was für den einen Urlauber an der Ferienwohnung als Vorteil angesehen wird, empfinden manche Reisende als nachteilig:

Ferienwohnung Hotelzimmer
Essen zu selbst gewählten Zeiten Mahlzeiten müssen nicht selbst zubereitet werden
Ausschlafen, kein Reinigungsservice steht morgens vor der Tür Die Räumlichkeiten werden täglich vom Hotelservice gereinigt
Je nach Lage der Ferienwohnung mehr Ruhe Gute Kontaktmöglichkeiten für neue Bekanntschaften

Wer  den Winterurlaub in einer Ferienwohnung verbringen möchte, sollte einige spezielle Punkte beachten.

Im Urlaub steht die Erholung im Vordergrund

Folgende Punkte sollten für einen angenehmen, erholsamen Winterurlaub bedacht werden:

  • Für einen Sommerurlaub benötigt man in der Regel nur leichtes Gepäck. In der kalten Jahreszeit hingegen ist dicke Kleidung angesagt. Außerdem lässt sich Schnee und Regen nicht immer entgehen, sodass man bestenfalls genug zum Umziehen in den Koffer packt.
  • Neben sportlicher Aktivität steht Entspannung in den Ferien für viele Reisende an erster Stelle. Ein guter Nachtschlaf ist das A und O, um eine erholsame Zeit zu verbringen. Eine komfortable Matratze ist hierbei ein häufig nicht bedachtes Kriterium. Schließlich hat jeder Mensch ein individuelles Wohlempfinden, weshalb man sich bei Vermietern von Ferienwohnungen vor der Buchung auch über das Bett erkundigen sollte. So manch ein Urlaub wurde schon abgebrochen, weil die Schlafstätte den eigenen Anforderungen nicht entsprach.
  • Ein weiterer bedeutender Punkt ist die Bettdecke. In vielen Unterkünften lassen sie zu wünschen übrig. Besonders im Ausland werden im Winter oft einfache Wolldecken zur Verfügung gestellt. Sie sind meist schwer und nach längerer Nutzung unangenehm auf der Haut. Im Gegensatz zu einer Matratze ist es jedoch möglich, seine eigene Bettdecke in den Urlaub mitzunehmen.

Worauf kommt es bei einer Bettdecke für den Winter an?

Vielfalt prägt die Welt der Decken: Die Auswahl der Anbieter, darunter bettdecke.org, ist in Bezug auf Außenmaterial, Füllung und Verarbeitung, wie zum Beispiel die Steppart, Farbe und Dicke, riesengroß. Vor der Anschaffung einer Winter-Bettdecke sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Erfüllt sie das persönliche Wärmebedürfnis?
  • Wird die Körperwärme weder zu langsam noch zu schnell an die Umgebung abgeleitet?
  • Da ein Mensch bis zu einem halben Liter Schweiß pro Nacht ausscheiden kann: Kann die Bettdecke genug Feuchtigkeit aufnehmen?
  • Verfügt sie über ein geringes Gewicht?
  • Lässt sich die Winter-Bettdecke für die Reise auf ein möglichst kleines Maß zusammenfalten?
  • Auf welche Füllung, darunter Daunen oder Federn, wird Wert gelegt?

Grundsätzlich bevorzugen viele Menschen die Steppvariante. Sie verhindert erfolgreich das Verrutschen der Füllung, sodass sich die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt.

Vorteilhafte Eigenschaften einiger Füllmaterialien

Daunen besonders leicht hohe Wärmeerzeugung sehr weich
Naturhaar schwergewichtiger stark wärmend sehr guter Temperaturausgleich
synthetische Fasern gut für Allergiker geeignet in der Regel bis zu 90 Grad Celsius waschbar weniger kuschelig

Wer an einer Hausstauballergie leidet und trotzdem nicht auf einen natürlichen Rohstoff verzichten möchte, sollte eine Tencel-Decke ins Auge fassen. Dabei handelt es sich um eine Zellulose-Faser. Sie wird nachhaltig angebaut und verarbeitet. In Bezug auf ihre hohe Wärme- und gute Saugfähigkeit hat sie gegenüber Baumwolle die Nase vorn. Waschbar ist eine Zellulose-Faser-Decke bei 60 Grad Celsius.

Wichtige Ausstattung einer Unterkunft

Insbesondere im Winter verbringen viele Urlauber naturgemäß mehr Zeit in ihrer Ferienwohnung als im Sommer. Selbst, wenn die Sonne am Himmel steht, lassen die Temperaturen oftmals einen stundenlangen Aufenthalt im Freien nicht zu. Außerdem stellt eine komfortable Unterkunft den idealen Ort für eine Pause dar. Hier tauscht man sich mit der Familie oder Freunden aus, verbringt Schlechtwetterzeiten bei einem Spiel, kocht und genießt die Mahlzeiten. Damit dies alles problemlos möglich ist, sollte man bei der Ferienunterkunft auf folgende Ausstattungsmerkmale Wert legen:

  • leidenschaftliche Köche benötigen einen guten Herd mit mehreren Kochplatten inklusive Backofen
  • wer keinen löslichen Kaffee mag, kommt ohne Espressomaschine und Co. nicht aus
  • ausreichende Heizmöglichkeiten in allen Zimmern
  • für Romantiker: eine offener Holz-Kamin
  • Platz, damit jeder Einzelne Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung hat
  • technische Ausstattung wie Fernseher und Internetanschluss
  • Gesellschaftsspiele und Bücher
Für Wintersportler sollte sich die Unterkunft idealerweise in unmittelbarer Nähe zur Piste befinden.

Die ideale Umgebung einer Ferienwohnung im Winter

Wer seinen Urlaub in einer schneereichen Umgebung verbringen möchte, sollte die Anfahrtsmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit beachten. Dazu gehört auch, dass der eigene Pkw winterfest, also beispielsweise mit Schneeketten, ausgerüstet ist. Stehen Minusgrade an, muss Frostschutzmittel im Kühler und der Scheibenwaschanlage vorhanden sein.

Möchte man sich in den Ferien aus der Küche fernhalten und lieber verschiedene Restaurants ausprobieren, sind Gastronomiebetriebe in der Nähe der Ferienunterkunft von Vorteil. Bestenfalls lassen sie sich zu Fuß erreichen, sodass man sich auch alkoholische Getränke gönnen kann. Dies gilt selbstverständlich auch für Bars oder ähnliche Ausgehmöglichkeiten.

Bevorzugte Freizeit- und Sportangebote in kurzer Entfernung vermeiden lange Fahrtwege über möglicherweise schlecht geräumte Straßen. Zum Beispiel mit einer Skipiste direkt vor der Tür gewinnt man viel Zeit, die sich in längere Abfahrten investieren lässt. Zudem ist man weder auf öffentliche Verkehrsmittel noch das eigene Fahrzeug angewiesen.

Aus dem hohen Norden kommend bin ich leider gar nicht mit Skifahren aufgewachsen. Erst als ich 12 Jahre alt war durfte ich auch endlich mal und seitdem liebe ich die Berge, das Geräusch der Skier und die atemberaubenden Aussichten!