8. April 2020 Von: Thomas in Material

Was wäre Wintersport ohne Ausrüstung? Genau, wohl kaum durchführbar. Aber zwischen Brettern, Bindung, Kleidung und Helm, ist der Markt voll mit unzähligen Optionen für jede Preisklasse, jedes Erfahrungs-Level, jeden Stil. Vieles davon basiert auf persönlichen, oftmals höchst subjektiven Kaufentscheidungen. Doch gerade, weil es problemlos möglich ist, schnell hunderte und tausende Euro für Equipment auszugeben, sollten Sie sich auch an einigen Grundregeln orientieren. Wenn diese beherzigt werden, wird die Qual der Wahl zwar nicht kleiner, aber der Kauf wird ein gutes Stück einfacher.

1. Recherchieren und hören Sie zu – denken Sie aber selbst

Wissen ist das A und O, um gute Entscheidungen zu treffen. Das gilt in beinahe jedem Lebensbereich und somit auch für Ihren Ausrüstungskauf. Wenn Sie also etwas Zeit vorab investieren, um in Ruhe zu recherchieren, können Sie nicht nur die bestmögliche Entscheidung treffen, sondern auch eine Menge Geld sparen und Ihre Sicherheit erheblich erhöhen. Eine gut geeignete Quelle ist dafür das Internet, schließlich finden Sie hier eine Unmenge an Informationen rund um den Wintersport und die entsprechende Ausrüstung.

Allerdings ist eine gesunde Skepsis angebracht, denn nicht alles, was im World Wide Web steht, stimmt so auch. Achten Sie daher auf die Seriosität Ihrer Quellen und setzen Sie auf namhafte Plattformen, Magazine oder Blogs von Wintersportausrüstern. Auch objektive Testergebnisse wie jene von Stiftung Warentest sind stets eine gute Anlaufstelle für Ihre Recherche.

Außerdem ist es sinnvoll, das persönliche Gespräch zu suchen – mit Bekannten, die sich in der Thematik auskennen, oder auch direkt mit einem Berater im Laden. Suchen Sie also unverbindlich einen Wintersport-Shop auf und informieren Sie sich vor Ort. So können Sie sich auch direkt einen persönlichen Eindruck von den Unterschieden der einzelnen Produkte machen, beispielsweise von verschiedenen Materialien.

Aber: Lassen Sie sich nicht zum Kauf von Dingen überreden, die Sie nicht wirklich brauchen. Nachdem Sie also im Internet, in Magazinen oder persönlich recherchiert haben, ziehen Sie sich erst einmal zurück und überlegen Sie eigenständig als Fazit aus all diesen Informationen, welche die für Sie persönlich am besten geeignete Ausrüstung darstellt.

Skiverleih
Im Skiverleih gibt es üblicherweise eine riesige Auswahl.

2. Erwägen Sie die Alternative von Leihmaterial

Sobald Sie wissen, was Sie brauchen, wird es Zeit für die Frage nach dem „Woher“. Denn es ist nicht zwingend erforderlich, dass Sie sich eine eigene Ausrüstung kaufen. Stattdessen kann es vollkommen ausreichend sein, sich direkt vor Ort an der Piste das benötigte Material zu leihen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie nur selten Wintersport betreiben sowie nur auf offiziellen Pisten – oder, wenn Sie schlichtweg noch zu unerfahren sind, um genau zu wissen, welche Ausrüstung Sie brauchen.

Schließlich wird zum Beispiel bei Ski unterschieden zwischen vielen verschiedenen Typen, die sich für unterschiedliche Fahrweisen und Konditionen eignen. Wer jedoch erst mit dem Hobby begonnen hat, weiß oft noch nicht, ob mit etwas Übung sein Herz irgendwann mehr für Schnelligkeit, Freeride oder einen anderen Fahrstil schlägt. Zudem bringt Leihmaterial folgende Vorteile mit sich:

  • Es muss nicht transportiert werden.
  • Es muss nicht selbst gepflegt oder vor der Saison geschliffen, gewachst & Co werden.
  • Es muss nicht nach dem Wintersporttag geputzt und getrocknet werden.
  • Es muss nicht außerhalb der Wintersaison eingelagert werden.

Sie können zudem verschiedene Modelle ausprobieren und herausfinden, welches Ihnen liegt. Auch deshalb sind gerade zu Beginn die Leihmaterialien oft eine bessere Wahl. Wenn Sie hingegen sehr häufig auf der Piste sind, werden diese auf lange Sicht zu teuer. Sie sind zudem weniger optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Außerdem stellt sich eine richtige Gewöhnung an das Material dann nicht ein – erst dann beginnt der Skispaß so richtig.

Wenn Sie abseits der offiziellen Pisten unterwegs sind, haben Sie auch schlichtweg keinen Verleih in der Nähe. Ob das Leihmaterial für Sie die bessere Alternative ist oder nicht, müssen Sie also selbst abwägen und entscheiden.

3. Kaufen Sie lieber einmal teuer, statt mehrfach billig

Beim Kauf von Wintersportausrüstung ist der Preis häufig direkt an die Qualität und darüber hinaus an Sicherheit sowie den Fahrkomfort gekoppelt. Für Sie ist es daher ratsam, einmal Geld in die Hand zu nehmen, wie man so schön sagt, und so eine vollständige, aufeinander abgestimmte Ausrüstung zu bekommen. Sollten Sie sich also gegen das Leihmaterial und für eine eigene Ausrüstung entscheiden, können Sie nicht jedes Produkt einzeln betrachten, zum Beispiel die Ski, die Schuhe, die Skibrille und den Helm.

Stattdessen müssen diese miteinander kompatibel sein. Natürlich ist es auch schön, wenn sie optisch zueinander passen, doch ebenso gibt es hinsichtlich ihrer Funktion Unterschiede. Kaufen Sie daher vor allem Bestandteile gemeinsam, die sich unmittelbar aufeinander auswirken. Das gilt eben für die Skier, ihre Bindung und die Schuhe, aber auch für den Helm und die Skibrille, um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen.

Natürlich könnten Sie die vollständige Ausrüstung vermutlich günstiger erhaschen, wenn Sie die Teile einzeln kaufen, zum Beispiel bei entsprechenden Sonderangeboten im Internet. Dann riskieren Sie jedoch Einbußen beim Fahrkomfort und Ihrer Sicherheit. Optimal ist es daher, aufeinander abgestimmte Ausrüstung aus einer Hand zu kaufen, am Besten noch mit fachlich kompetenter Beratung.

Achtung: Auf diesem Weg kann die Ausrüstung schnell etwas teurer werden. Ein gutes Paar Skier mit optimiert eingestellten Bindungen kann bereits über 400 Euro kosten – und auch beim Rest der Ausstattung kommt schnell so einiges zusammen, da beispielsweise beim Helm und den Skischuhen sowohl die Sicherheit als auch der Tragekomfort perfekt stimmen muss.

Für Vielfahrer lohnt es sich auf lange Sicht dennoch, da nicht wiederholt neue Ausrüstung gemietet werden muss – was einerseits die Eingewöhnung verhindert, andererseits jedes Mal viel Geld kostet. Hier wird jedoch einmal im Voraus eine höhere Summe fällig. Falls dies das Budget sprengen sollte, gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines kleinen Kredits zu investieren.

Die besten Konditionen für solche überschaubaren Beträge finden Sie mit einem Überblick über verschiedene Angebote. Bei einem solchen Vergleich lassen sich diese passen zur individuell benötigten Summe und den finanziellen Möglichkeiten filtern. Eine Zweckbindung des Vertrags kann zusätzlich die Konditionen verbessern, so dass sich die Investition in die eigene Ausrüstung am Ende auszahlt:

Hochwertiges Material hält schließlich viele Jahre oder sogar Jahrzehnte, vorausgesetzt, Sie pflegen diese entsprechend. Außerdem ist dies über die Lebenszeit der Skier hinweg häufig selbst mit einem Darlehen weit günstiger, als wiederholtes Anmieten.

Bindungen
Besonders die Skischuhe und die Bindungen beeinflussen die Verletzungsgefahr merklich.

4. Sicherheit ist unbezahlbar

Wenn Sie bei der Ausrüstung nämlich an der falschen Stelle sparen, sparen Sie zugleich an Ihrer Sicherheit. Allerdings ist der Wintersport bekanntlich kein ungefährliches Hobby und deshalb sollten Sie ihre Sicherheit stets an oberste Stelle setzen. Denn durch die richtige Ausrüstung sowie das richtige Verhalten auf der Piste können Sie viele Gefahren von Vornherein verhindern.

Glücklicherweise entwickeln sich die Technologien stetig weiter und bieten den Skifahrern, Snowboardern und Langläufern dadurch auch immer mehr Sicherheit. Prinzipiell brauchen Sie zwar nicht stets das Neueste vom Neuesten, wenn es um kurzweilige Trends geht. Doch wenn es um Neuerungen bezüglich der Sicherheit geht, sind diese durchaus eine Investition wert. Halten Sie also die Entwicklungen im Blick und erweitern Sie Ihre Ausrüstung oder tauschen Sie diese aus, wenn dadurch Risiken minimiert werden können.

5. Nutzen Sie Second-Hand-Ausrüstung – aber seien Sie clever

Natürlich müssen Sie nicht immer eine nagelneue Ausrüstung kaufen. Schließlich gibt es auch Personen, die ihr Hobby aufgeben – freiwillig oder zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen – oder, die sich stets das Neueste kaufen und somit ihre Vorjahresausrüstung zum Verkauf stellen.

Ein Blick in Online- und Offline-Kleinanzeigen kann sich daher lohnen und ebenfalls der Gang auf einen speziellen Second-Hand-Basar für Ski, Snowboard und Zubehör, wie er in vielen deutschen Städten alljährlich stattfindet. Hier können zugleich eigene Ausrüstungsgegenstände verkauft werden, die Sie nicht mehr benötigen.

Dennoch gilt natürlich auch hier das Motto: Qualität und Sicherheit sollten an oberster Stelle stehen. Alle weiteren Grundregeln sind ebenfalls auf den Kauf aus zweiter Hand anzuwenden, zum Beispiel, dass Ski und Schuhe aufeinander abgestimmt sein müssen. Optimal wäre es natürlich, eine bereits aufeinander abgestimmte Komplettausrüstung zu übernehmen, doch das stellt sich häufig schwierig an, da auch alles perfekt passen muss.

So können Sie eine Menge Geld sparen, sollten sich das Material aber detailliert ansehen, um dessen Zustand zu überprüfen. Recherchieren Sie außerdem den Neupreis für diese Ausrüstung und prüfen Sie, ob Sie tatsächlich ein Schnäppchen machen – denn es gibt durchaus auch unseriöse Verkäufer, die unwissende Anfänger übers Ohr hauen möchten.

6. Schauen Sie nicht auf den Kalender, sondern kaufen Sie antizyklisch

Jedes Jahr aufs Neue fällt vielen Menschen kurz vor Beginn der Wintersportsaison auf, dass sie noch eine komplette oder teilweise Ausrüstung kaufen müssen. Das wissen natürlich auch die Hersteller von Skibekleidung und Skiern. Daher kommen im Herbst die neuen Kollektionen auf den Markt und sind dementsprechend teuer. Was hingegen im Frühjahr noch übrig ist, wird meist zu geringen Preisen verhökert, schließlich muss Platz geschaffen werden für die nächste Kollektion in der kommenden Saison.

Gute Beratung
Gute Beratung von Experten ist sehr wichtig.

Sie können also dreistellige Beträge oder mehr sparen, wenn sie auf den Abverkauf im Frühjahr warten oder sogar im Sommer nach entsprechender Ausrüstung suchen. Ein weiterer Tipp an dieser Stelle sind Sonderaktionen wie der „Black Friday“. Vor allem im Internet locken dann viele Anbieter von Wintersportausrüstung ebenfalls mit großen Rabatten von 20, 50 oder sogar 70 Prozent. Allerdings sollten Sie auch dann die Preise schon vorab im Blick behalten, um zu wissen, ob es sich tatsächlich um ein gutes Angebot handelt.

7. Kaufen Sie nicht zu sehr auf Leistungszuwachs

Vor allem, wenn Sie gerade erst mit dem Skifahren, Snowboarden oder einer anderen Wintersportart begonnen haben, wollen Sie sich möglichst schnell verbessern. Sie träumen vielleicht davon, heute noch auf den blauen Pisten zu sein, aber nächstes Jahr die schwarzen Steilwände hinunter zu jagen. Also kaufen Sie sich direkt die passende Ausrüstung für Ihre Ziele, richtig? Falsch!

Motivation ist gut und wichtig, keine Frage. Doch Sie sollten Ihre Ausrüstung stets an Ihr aktuelles Können anpassen und nicht jenes in der Zukunft. Schließlich wissen Sie nie, wie schnell und in welche Richtung Sie sich weiterentwickeln. Plötzlich macht Ihnen das Tiefschneefahren vielleicht mehr Spaß als bei den Pisten auf Schnelligkeit zu gehen und somit benötigen Sie eine andere Ausrüstung.

Dieses ist nur ein Beispiel von vielen, das Ihnen deutlich macht, weshalb Sie nicht für die Zukunft kaufen sollten. Zudem setzen Sie sich dadurch nur unnötig selbst unter Druck und verlieren vielleicht den Spaß an Ihrem neuen Hobby. Sollten Sie sich also in einer Phase befinden, in der Ihre Leistung voraussichtlich schnell wachsen oder sich anderweitig verändern wird, können Sie sich stattdessen für das Leihmaterial entscheiden, bis Sie ein relativ stabiles Niveau erreicht haben.

Oder Sie kaufen eben doch Ausrüstung für den Moment und verkaufen diese in der kommenden Saison wieder, falls Sie dann tatsächlich Ihre Leistung gesteigert haben und eine neue oder andere Wintersportausrüstung benötigen.

8. Werden Sie nicht zum blinden Marken-Follower

Im Wintersport ist es ebenso wie in vielen anderen Lebensbereichen, zum Beispiel bei Elektronik, Autos oder Bekleidung: Viele Menschen haben ihre Favoriten, wenn es um Marken geht und kaufen immer wieder – sozusagen blind – ausschließlich Produkte von dieser Marke. Dabei erleben die Hersteller gewisse Trends, also ist mal der eine angesagt und mal der andere.

Allerdings bringt es Ihnen nicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, solchen Trends oder eigenen Vorlieben blind zu folgen. Denn Hersteller, die gerade angesagt sind, tendieren zu hohen Preisen. Und schlussendlich achtet auf der Piste doch ohnehin niemand auf die Marke von Ski, Snowboard oder Helm – sondern vielmehr auf die Farbe und Optik im Allgemeinen.

Setzen Sie daher auf andere Auswahlkriterien und lassen Sie die Marke dabei außer Acht. Die Qualität sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sollten für Sie an oberster Stelle stehen und nur, wenn Sie gleichwertige Produkte zur Auswahl haben, können Sie dann die letztendliche Entscheidung anhand der Marke treffen.

Viele Menschen haben ihre Favoriten, wenn es um Marken geht.

9. Stellen Sie niemals Optik über Funktion

Ein weiterer großer Faktor ist für viele die Optik. Doch dieselbe Grundregel lässt sich auch darauf übertragen. Ein gutes Aussehen auf der Piste ist schließlich vielen Menschen sehr wichtig. Knallige Farben kommen auf dem weißen Berg natürlich besonders gut zur Geltung und viele Wintersportler entscheiden sich dabei für eine oder zwei Lieblingsfarben, welche sich in ihrer gesamten Skiausrüstung wiederfinden – zum Beispiel dem Snowboard, der Jacke, dem Helm und der Brille. Natürlich verlangt auch niemand von Ihnen, Ihre Ausrüstung im wahrsten Sinne des Wortes bunt zusammenzuwürfeln. Dennoch sollten Sie die Optik nicht über die Funktion stellen. Achten Sie also erst einmal auf Kriterien wie

  • Materialien,
  • Passform,
  • Kompatibilität,
  • Eignung,
  • Fahreigenschaften oder
  • auch Komfort,

um nur einige von vielen wichtigen Punkten zu nennen. Glücklicherweise ist die Auswahl aber heutzutage so riesig, dass Sie gewiss ein Modell finden werden, welches sowohl Ihre funktionellen Anforderungen erfüllt als auch jene an die Optik. So werden zum Beispiel Skibrillen heutzutage gleich in vielfachen Ausführungen herausgebracht, sodass Sie dasselbe Modell in zahlreichen unterschiedlichen Farben kaufen können – und somit gewiss auch passend zum Rest Ihrer Ausrüstung. Dasselbe gilt für Ski, Snowboards, Hosen, Jacken, Handschuhe, Helme, und so weiter.

10. Schätzen Sie Ihren Stil und Ihre Fähigkeiten ehrlich ein

Schlussendlich hängt die Funktionalität aber auch zu großen Teilen von Ihren individuellen Fähigkeiten ab. Ein Anfänger braucht eine andere Ausrüstung als ein Profi, ein Snowboarder eine andere als ein Skifahrer, ein Freerider eine andere als ein Rennskifahrer. Die große Auswahl an Ausrüstung heutzutage ist also einerseits eine Chance hinsichtlich eines Maximums an Fahrspaß sowie Sicherheit.

Andererseits bedeutet sie aber auch eine Qual der Wahl, denn Sie müssen sich für eine Variante entscheiden. Hierbei ist es wichtig, dass Sie möglichst realistisch einschätzen, wie Sie fahren. Das gilt zum Beispiel für Ihr Können, aber auch für Ihre individuellen Vorlieben. Freeriden beispielsweise macht viel Spaß, setzt jedoch viel Erfahrung voraus – vor dem Kauf also dringend überlegen, ob Sie bereits so weit sind, dass sich passende Skier wirklich lohnen.

Sinnvoll ist es daher, dass Sie vor dem Kauf eine Art Analyse machen und Ihre Fähigkeiten, Ihre Ziele sowie Ihre Vorlieben auflisten. Sollten Sie sich unsicher sein, zum Beispiel hinsichtlich Ihres Könnens, fragen Sie zum Beispiel Ihre Familie oder auch Ihren Skilehrer um ihre Meinung. Mit dieser Liste können Sie anschließend in einen Shop gehen und sich beraten lassen.

Oder Sie investieren etwas mehr Zeit, um selbst im Internet zu recherchieren und dadurch etwas Geld zu sparen. So oder so: Je besser die Ausrüstung letztendlich zu Ihnen passt, umso mehr Spaß werden Sie auf der Piste haben!

Die Pflege des eigenen Materials will ebenfalls gelernt sein.

Zusammenfassung

Wintersportausrüstung ist also ein gigantisches Feld, das von zahlreichen Quailtätsklassen und noch mehr Meinungen geprägt ist. Für maximalen Spaß und vor allem Sicherheit sollte jedoch über allem die Regel stehen, nur das zu verwenden, was Ihnen ganz persönlich am besten passt. Das ist weder automatisch das Teuerste noch das Günstigste und auch nicht das, was aktuell sehr trendig ist.

Was Sie also aus den Grundregeln gelernt haben sollten, ist, dass Optik und Marken zwar ebenfalls wichtig sind, jedoch stets Ihr Fahrkomfort sowie die Sicherheit an oberster Stelle stehen sollten. Zum Glück genießen Sie heutzutage eine so große Auswahl, dass für jeden Wintersportler die passende Ausrüstung dabei ist, unabhängig von Wintersportart, Können oder Budget.

Dennoch sollte Ihnen von Anfang an bewusst sein, dass es sich um ein vergleichsweise teures Hobby handelt. Neben der Ausrüstung wären da zum Beispiel noch die Liftpässe oder die Anfahrt, um nur zwei von vielen weiteren Kostenfaktoren zu nennen. Sollten Sie sich also noch unsicher sein, ob der Wintersport überhaupt auf Dauer für Sie geeignet ist oder welche Sportart genau, setzen Sie solange lieber auf Leihmaterial.

So erhalten Sie moderne Modelle auf dem neuesten Stand der Technik sowie in einem guten Zustand, ohne viel Geld investieren zu müssen. Das ist besser, als günstige Second-Hand-Ware zu wählen und dadurch vielleicht Ihre Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Sie sehen: Die Wahl der richtigen Ausrüstung muss stets im Einzelfall getroffen werden und erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl.

Servus, ich bin der Thomas. Am liebsten laufe ich die Berge hoch. Tourengehen macht mir am meisten Spaß. Im Winter bin ich meistens in den Bergen Österreichs unterwegs und schreibe über meine große Leidenschaft und alles was dazu gehört.