1. Februar 2020 Von: Max in SkifahrenReiseberichte

Was für ein fulminanter Auftakt der Snowplaza Skisafari durch die Schweiz! Unsere erste Destination ist Davos, ein mondäner und lebendiger Skiort im Kanton Graubünden. Von dort aus erkunden wir zwei Tage lang die breiten Carving-Pisten am Parsenn, die steilste Rodelbahn der Schweiz am Rinerhorn und bekommen spannende Einblicke in ein Iglu-Dorf mitten im Skigebiet, wo man auch übernachten kann. Alle Highlights sind außerdem in unserer Facebook-Live-Sendung festgehalten, die ebenfalls in diesem Blog zurückzufinden ist.

Skifahren in Davos Klosters

Skifahrerisch erkunden wir den Klassiker Parsenn, der auch die meisten Pistenkilometer (102) in Davos Klosters und die längste Talabfahrt des Skigebiets (12 km) als Highlight zu bieten hat. Direkt aus Davos (1.560 m) geht es für uns mit drei Bahnen bis zum Weißfluhgipfel (2.844 m), wo wir erst einmal aus dem Staunen über die Aussicht auf hunderte weiße Berggipfel nicht mehr herauskommen. Vom höchsten Punkt aus geht es dann über anspruchsvolle, landschaftlich besonders attraktive Passagen (Nostalgie-Route) über das Weißfluhjoch zur Totalp. Auf diesem Weg können wir einen Besuch im Iglu-Dorf und einen kleinen Abstecher zum Skicross wärmstens empfehlen.

Unsere Highlights im Skigebiet Parsenn

Zurück am Weißfluhjoch, dem Dreh- und Angelkreuz hier am Parsenn, erschließt sich uns ein weiteres Pistenhighlight, nämlich die anfangs rote und später schwarze Talabfahrt. Diese verlangt den Oberschenkeln zwar alles ab, dafür sorgt sie aber für viele gute Ausblicke und Endorphinschübe bei uns und endet direkt in Davos, wo sich auch viele Ski-In-Ski-Out-Unterkünfte befinden. Weitere skifahrerische Highlights sind mit Sicherheit die anfangs erwähnte 12 km lange Parsennabfahrt vom Weißfluhgipfel nach Küblis* und die sonnenverwöhnten Hänge am Gotschnagrat. Übrigens: die meisten Pisten in Davos Klosters (80%) liegen über 2.000, was ein Garant dafür ist, dass auch in schneeärmeren Wintern, oder im Frühling noch stets gut Ski gefahren werden kann.

*Fun-Fakt: Die Parsennabfahrt wurde 1895 durch vier Englische Touristen „entdeckt“, die sich am Weißfluhjoch verirrten und mit ihren Skiern in Küblis (800 m) landeten.

Skifahren mit Blick auf Davos: die Talabfahrt ist für gute Skifahrer ein absolutes Highlight
Wer ist schneller? Zug oder Skifahrer?

Übernachten im Iglu-Dorf auf 2.620 Metern: näher an der Piste geht nicht

12 Schnee- und Eiskünstler erbauen jedes Jahr innerhalb von 2.000 Arbeitsstunden ein Iglu-Dorf auf dem Parsenn an der Abzweigung Schifer/Totalp. Ein saisonales Thema wird in die Konstruktion miteinbezogen. In diesem Winter ist „Bella Italia“ angesagt, unschwer zu erkennen an den venezianischen Gondelbetten und den römischen Statuen aus Eis, die in den Zimmern und Kammern glitzern. Als wir das Iglu-Dorf betreten, bietet uns die Gelateria-Bar mit Glühwein und Tee einen angemessenen Empfang, das Restaurant befindet sich ebenfalls hier. Weiter im Inneren des Dorfes erkunden wir insgesamt 14 Zimmer, die, mit Schlafsäcken und Decken ausgestattet, als Übernachtungsmöglichkeit dienen. Zur weiteren Ausstattung des Iglu-Dorfs zählen ein Badezimmer mit Sauna und Toilette und sogar ein Jacuzzi.

Das berühmte Iglu-Dorf in Davos in der Frontansicht
Impression des Iglu-Dorfs von hinten: hier sieht man wie nah man den Pisten tatsächlich ist

Schlitteln in der Wiege des internationalen Schlittensports

Schon im Jahr 1883 begann man in Davos Schlittenrennen abzuhalten. Der Davoser Schlitten setzte dabei den Maßstab für den Schlittenbau – bis heute. Insgesamt 8 Bahnen sorgen in Davos Klosters für den Winter-Rodelspaß. Wir dürfen uns an der Schlittelbahn am Rinerhorn versuchen, die ganz nebenbei gesagt die steilsten Abschnitte aller Rodelbahnen in der Schweiz verzeichnet (bis zu 16% Gefälle!). Innerhalb von 3,8 Kilometern schlängelt sich die Strecke in Richtung Tal und nach ein paar Kurven haben wir die Rodeltechnik voll raus! Dachten wir, bevor uns die Bahn wieder mit neuen herausfordernden Streckenabschitten überrascht und wir erneut in der Bande landen. Auf jeden Fall ein toller Spaß, den man sich in Davos Klosters nicht entgehen lassen sollte. Gut zu wissen: die Aktivität Schlitteln, sowie das Ausleihen eines Schlittens sind dank des Gästeprogramms Davos Klosters Inside kostenlos.

Alle Gratis-Aktivitäten des Gästeprogramms in Davos Klosters entdecken >

Für die Schlittelbahn am Rinerhorn sollte man schon etwas Erfahrung mitbringen, oder erst einen Schlittelkurs im Tal buchen
Unsere Erfahrungen beim Schlitteln sind in unserer Live-Sendung am Ende dieses Beitrags filmerisch festgehalten

Reisetipps für Davos Klosters

Auch in Davos Klosters selber muss man einmal gewesen sein, damit man weiß, wie der Hase läuft. Zur Anreise empfehlen wir entweder das Auto oder auch den Zug. In Davos gibt es zwei Bahnhöfe, Davos Platz und Davos Dorf. Um die beiden Bahnhöfe befinden sich zahlreiche Hotels, Restaurants und Shops sowie die Talstationen vom Jakobshorn (Davos Platz) und der Parsennbahn (Davos Dorf). Falls Sie mit dem Auto anreisen, hilft es zu wissen, dass die Teilskigebiete nur bedingt verbunden sind. Darum empfehlen wir, nach den eigenen Ansprüchen an den Urlaub, die Unterkunft in der Nähe der gewünschten Skigebiete zu buchen. So können Sie das Auto getrost stehen lassen und zu Fuß oder mit den öffentlichen Bussen verkehren. Außerdem ist Davos eine richtige Stadt mit internationalem Flair, unzähligen Shoppingmöglichkeiten und einem Nachtleben, das zu den Besten in den Alpen zählt.

Live-Sendung aus Davos Klosters und Gewinnspiel

Am zweiten Tag unseres Aufenthalts in Davos Klosters haben wir uns mit einer echten Davoserin verabredet und haben live aus dem Skigebiet berichtet. Die Sendung mit allen Highlights können Sie jetzt und hier nachgucken. Ganz nebenbei verlosen wir zusammen mit unserem Partner Schweiz Tourismus einen Skiurlaub in Grindelwald. Wie Sie gewinnen können, erfahren Sie in der Facebook-Live-Sendung und auf der Snowplaza-Webseite unter diesem Link. Viel Spaß bei der Sendung aus Davos Klosters!

Mehr Infos zum Skigebiet Davos Klosters

Davos Klosters setzt sich aus sechs verschiedenen Skigebieten zusammen, wobei jedes für sich ein einzigartiges Angebot umfasst. Uns wächst vor allem das Skigebiet am Parsenn mit seinen langen und breiten Abfahrten ans Herz, die besonders bei fortgeschrittenen Skifahrern und Profis für gute Laune sorgen. Auf der gegenüberliegenden Talseite am Jakobshorn treffen sich die Freestyler, die sich im Funpark und der Halfpipe austoben, wobei auch die dortige Après-Ski- und internationale Event-Szene weit über die Skigebiets-Grenzen bekannt ist. Familien kommen am liebsten zum Rinerhorn oder ins Skigebiet Madrisa, wo Kinderländer, anfängerfreundliche Pisten und die Rodelbahn für viel Spaß und Abwechslung sorgen. Komplettiert wird die Skigebiets-Vielfalt in Davos-Klosters vom ersten entschleunigten Skigebiet Europas auf der Schatzalp und Pischa, wo alternative Sportarten wie Winterwandern, Schneeschuhlaufen, Skitouren und Langlaufen im Vordergrund stehen.

Aufgewachsen im schönen Bayern, hatte ich die Berge stets in greifbarer Nähe. Im Winter arbeite ich im Zillertal als Snowboardlehrer. Bei Snowplaza berichte ich über die neuesten Trends und News im Wintersport.

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