31. Januar 2019 Von: Sarah in 'Reisetipps'' | 0 Kommentare

Warum nur ein Skigebiet, wenn man gleich vier in einem haben kann? Gastein macht es möglich. Auf den 200 Pistenkilometern können sich Skifahrer und Snowboarder wirklich austoben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zum Beispiel wird am Beginn des Tales in Dorfgastein im Skigebiet Dorfgastein-Großarl gemütlich gestartet. Es geht weiter über Bad Hofgastein und Bad Gastein, die das Skigebiet Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel verbindet. Danach erfolgt am Tal-Ende im Skigebiet Sportgastein das fulminante Höhenfinale. Aber es gibt noch viel mehr Gründe für einen Skiurlaub in Gastein und Snowplaza stellt sieben davon vor.

1. Neue Schlossalmbahn in Bad Hofgastein

Bad Hofgastein ist durch das Skigebiet Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel mit dem noch südlicheren Bad Gastein verbunden und dort, wo zwei Dörfer aufeinandertreffen und zusammenarbeiten, ist viel los! Auch dort wird permanent daran gearbeitet, das Skierlebnis für Besucher zu verbessern. Neu ist diesen Winter die Schlossalmbahn – mit der neuen Umlaufbahn gelangen Skifahrer und Snowboarder ohne Umsteigen zu den drei Abfahrten Schlossalm, Kleine Scharte oder Haitzingalm.

2. Eine Talabfahrt mit über 10 km Pistenlänge

Wie schön wäre es, wenn der Pistenspaß nicht immer schon nach ein paar Minuten vorbei wäre und wenn sich Skifahrer nach einer kurzen Abfahrt dann nicht wieder am Skilift anstellen müssten. In Gastein geht das – und bei der längsten Abfahrt sind anschließend glühende Oberschenkel sicher. Also sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt. Auf der Hohen Scharte Nord (Abfahrt H1 + H2 + H2a im Pistenplan) gleiten Wintersportler über 10,4 km und 1.440 Höhenmeter auf einer der längsten Abfahrten der Ostalpen ins Tal.

Dick in rot markiert: die längste Talabfahrt im Gasteiner Tal © Gasteinertal Tourismus GmbH

3. Freeriden in Sportgastein

Wem das noch nicht reicht, der kann sich vom Open Faces inspirieren lassen. Dieses Event ist ein Qualifizierungs-Contest für die Freeride World Tour in Verbier – quasi das Champions League-Finale des Freeridens. Das Face ist der Contest-Hang – im Fall von Gastein der Hang der Mauskarspitze. Auf die Mauskarspitze muss man zwar zu Fuß stapfen, allerdings erwarten Freerider dann 500 Höhenmeter purer Fahrspaß, die sogar Profis breit grinsen lassen. Das Skigebiet Sportgastein in Bad Gastein ist bei Freeridern amtsbekannt, ein Paradies für Adrenalin-Junkies und Offpiste-Tiefschneefahrern. Besonders beliebt sind die drei Skirouten Golden Powder, Golden Rush und Golden Ride.

So geht Freeriden im Gasteinertal © Gasteinertal Tourismus GmbH, Oberschneider

4. Im Gasti Schneepark spielend Skifahren lernen

Auch wenn selbst sehr fortgeschrittene Skifahrer sich in Gastein wohlfühlen, müssen sich Anfänger nicht eingeschüchtert fühlen. Denn in Gastein weiß man, dass jeder einmal klein angefangen hat. Für kleine und große Skianfänger gibt es den Gasti Schneepark direkt bei der Talstation der Gipfelbahn Fulseck. Wenn hier mit Zauberteppich, Tellerlift und viel Schnee die ersten Skiversuche glücken, fahren angehende Skistars erst durch die Slalom-Tore und danach hoch hinaus auf den Gipfel!

Weil die ersten Schritte, die wichtigsten sind © Gasteinertal Tourismus GmbH, Felsch Foto

5. Zwei Thermen in unmittelbarer Nähe

Wenn Skifahrer einmal eine Pause von ihrem Lieblingssport brauchen, ist das Gasteinertal ideal, weil sich dort Heilstollen und Thermalwasser um die müden Skifahrermuskeln kümmern. Besonders gut lässt es sich in der Alpentherme Bad Hofgastein und in der Felsentherme in Bad Gastein im Thermalwasser treiben und entspannen. Verspannungen lösen sich, die Muskeln erholen sich und werden wieder fit für den nächsten Skitag!

Schwimmen im Thermalwasser im Winter in Gastein © Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

6. Über die höchstgelegene Hängebrücke Europas laufen

Wer noch mehr Abwechslung sucht, wird ebenfalls in Gastein fündig. Wie wäre es mit einer Winterwanderung über Europas höchstgelegene Hängebrücke am Stubnerkogel in Bad Gastein? Über 140 Meter lang zeigen sich in 2.300 Metern Höhe die Bergkämme der Hohen Tauern. Noch weiter sieht man von der Glocknerblick-Aussichtsplattform am Stubnerkogel. Nach einem kurzen Spaziergang von der Bergstation am Stubnerkogel ist hier von der Aussichtsplattform der Blick frei bis zum 3.797 Meter hohen Großglockner – dem höchsten Berg Österreichs.

Schwindelfrei? © Gasteiner Bergbahnen AG, Wolkersdorfer

7. 300 Huskies beim Hundeschlittenrennen anfeuern

Wer immer noch nicht genug vom Adrenalin hat, aber nicht mehr unbedingt Skifahren möchte, hat in Gastein noch eine andere, wirklich außergewöhnliche Möglichkeit, auf seine Kosten in Sachen Tempo zu kommen. Eines von vielen Highlights ist etwa das internationale Schlittenhunderennen Ende Februar mit 300 Huskies und 90 Mushern aus sieben Nationen. Ist doch auch einmal ganz angenehm, zu sehen, wie sich andere anstrengen, während man selbst den eigenen Muskeln eine Pause gönnt, oder?

Dieses Jahr findet das Event bereits zum 20. Mal statt © Gasteinertal Tourismus GmbH

Praktische Informationen zum Skigebiet im Gasteinertal

Ein Tal, drei Orte, vier Skigebiete, 200 Pistenkilometer, jede Menge Action und heilsame Thermen. Gastein bietet alles, was eine Skidestination haben muss. Herrlich breite und sonnige Abfahrten sowie knackige, steile Hängen, inmitten von beeindruckender Landschaft mit Panoramablick bedeuten echtes Genussskifahren. Durch einen ausgewogenen Mix aus blauen, roten und schwarzen Pisten kommen Skifahrer aller Niveaus auf ihre Kosten. Und nach einem langen Skitag wartet entweder das wilde Nachtleben beim Après-Ski oder Entspannung pur in den örtlichen Thermen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentar schreiben

Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

Top 3 Angebote
travel Top 3
Skiurlaub Angebote