24. September 2018 Von: Max in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Skifahrer Berge SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

© SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Tim Marcour

Gleichermaßen heraufordernd, wie irrsinnig vielfältig. So könnte man das Angebot eines der größten Skigebiete Österreichs treffend beschreiben. Selbst die Betreiber geben zu, keiner könnte alle Pistenkilometer an nur einem Tag bewältigen. Neun Skiorte schließen sich in der SkiWelt zusammen – eine Welt mit einem bewohnbaren Iglu-Winter-Dorf, Rodelbahnen, Freestyle-Parks und dem größten Nachtskigebiet Österreichs. Und wer noch immer nach dem perfekten Skiberg sucht, dem sei eine frühe Abfahrt von der Hohen Salve, dem Zentrum der SkiWelt empfohlen. Den Anblick der Gebirgskette am Wilden Kaiser im Morgenlicht, vergisst man nicht so schnell.

Das Skigebiet SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental im Überblick

Insgesamt warten 284 Pistenkilometer für alle Könnerstufen auf die Skifahrer und Snowboarder, die von neun Skiorten aus direkt in die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental starten können. 90 Skilifte und Bahnen, darunter die neue Jochbahn als schnellste 8er Sesselbahn der Welt, bringen die Gäste zu den Gipfeln. Über 70 Hütten und Restaurants mit Terrassen laden zum Einkehrschwung und Sonnenbaden ein. 21 Talabfahrten führen die Wintersportler wieder nach Brixen im Thale, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Scheffau, Söll oder Westendorf. Und nicht nur lokal sind die Skiorte gut miteinander verbunden. Auch von außerhalb ist die SkiWelt in nur einer Stunde von Salzburg, Innsbruck oder München und somit sehr gut mit dem Auto, Bus, Zug oder Flugzeug erreichbar.

Das ist neu zur Wintersaison 2018/2019

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental investierte dieses Jahr in praktische Infrastruktur und Schneesicherheit. Aus der Investitionssumme von 11,6 Millionen Euro flossen Gelder in neue Pistenmaschinen, Pumpstationen und Schneekanonen, für noch bessere Pistenverhältnisse und Schneesicherheit. In Ellmau entstand eine Tiefgarage direkt an der Bergbahn, die für ein einwandfreies Ski-in Ski-Out Erlebnis im Folgejahr um ein Hotel erweitert wird. Der Skiort Going erhielt drei Straßenunterführungen, damit Skifahrer und Snowboarder sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind. Und auch an den Nachwuchs wurde gedacht. Im Kinderland der Ski Schule Scheffau wurde ein 25 Meter langes Förderband installiert, auf dem zwei bis drei Personen nebeneinander Platz finden. Eltern und SkilehrerInnen können so immer mit den kleinen Schützlingen mitfahren und Hilfestellung leisten.

Skilaufen in Österreichs größtem Nachtskigebiet

Für alle Nachtschwärmer sind in der SkiWelt drei Teilskigebiete für den Nachtskilauf geöffnet, darunter Brixen, Westendorf und Söll. Letztgenanntes bietet sogar 10 Kilometer beleuchtete Pisten an, so viel, wie nirgendwo in Österreich. Erreichbar durch die Gondelbahn Hochsöll können Skifahrer und Snowboarder von Mittwoch bis Samstag bis um 21.30 Uhr die Lifte und Pisten benutzen. Die Talabfahrt ist sogar bis 22.30 Uhr beleuchtet. Das Beste im größtem Nachtskigebiet Österreichs sind jedoch die Liftanlagen. Egal bei welchem Wetter, oder wie kalt es auch sein mag, beim Nachtskilauf steigt man immer in eine Gondel oder eine Sesselbahn mit Sitzheizung, gerade nachts ein wohltuendes Element, weil keine Witterung einem etwas anhaben kann. Zum Nachtskilauf geöffnet sind die 10er Gondelbahn Hans im Glück, die 8er Gondelbahn Hochsöll und die 6er Sesselbahn Hexen6er mit Sitzheizung und Haube.

Übernachten im ALPENIGLU®-DORF

Als besonderes Highlight in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental präsentiert sich das Iglu-Dorf an der Bergstation Hochbrixen. Jede Woche von Donnerstag bis Sonntag kann man als Gast in einem der 18 Iglus am Berg übernachten. Das Dorf aus Schnee und Eis hat sein eigenes Restaurant, eine Bar, sowie eine Sonnen-Lounge und sogar eine Kirche, also alles was zu einem richtigen Bergdorf gehört. Im Mittelpunkt des Dorf-Alltags stehen die jährlich wechselnden Ausstellungen ausgefallener Eisskulpturen. Diesen Winter wird das Motto „Per Ski in den Zoo“ die internationale Künstlerschaar der Eisskulpturenbauer leiten. Innerhalb mehrsprachiger Führungen bekommen Gäste einen Einblick in Künstler, ihre Intentionen und die Schnitz-Techniken.

Alpeniglu Dorf SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Eisskulpturen schmücken das Innenleben im Iglu © SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Fazit

Auch wenn die SkiWelt diesen Winter nicht die spektakulärsten Neuerungen im Sinne von höher, weiter, schneller präsentiert, so setzt sie doch auf Bodenständigkeit und etablierte Systeme, sie investiert in Sicherheit, Praktikabilität und Schnee, sie investiert in den Gast und nicht in PR-Hypes. Mit ihrem vielseitigen Angebot und ihrer Größe zielt die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental vor allem auf Skiurlauber, die viel auf den Pisten unterwegs sein wollen, Entdeckergeist in sich tragen, jeden Tag etwas Neues sehen, Alternativen zum Skifahren vorfinden wollen und vielleicht auch lieber nachts unterwegs sind. Attraktionen wie das Iglu-Dorf, der Funpark in Westendorf oder die drei Rodelbahnen bieten einem breiten Publikum gute Gründe für einen Aufenthalt und ein abwechslungsreiches Erlebnis. Besonderes zu schätzen ist auch die infrastrukturelle Anbindung an diverse Transportmittel, denn ein einzigartiges Wintersportangebot wird auch nur dann gut genutzt, wenn es auch gut erreichbar ist. Und ganz selbstverständlich wird das Thema Familienfreundlichkeit mit speziellen Angeboten unterstützt. Eines davon: Kinder bis 15 Jahren fahren in der SkiWelt in der Nebensaison, in Begleitung eines Erwachsenen, gratis. Mamas und Papas, hier seid ihr mit euren Kindern gut aufgehoben.

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Aufgewachsen im schönen Bayern, hatte ich die Berge stets in greifbarer Nähe. Im Winter arbeite ich im Zillertal als Snowboardlehrer. Bei Snowplaza berichte ich über die neuesten Trends und News im Wintersport.

 
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