Ich war mit acht Freunden über Silvester 2016/2017 in Sölden und hatte vorab riesige Vorfreude, da ich vor sechs Jahren bereits dort war und mich zwar etwas verschwommen an einen tollen Urlaub erinnere. Dieses Jahr hatten wir leider ziemlich viel Pech mit dem Wetter. Deshalb muss man Sölden zugute sprechen, dass, trotz der schlechten Schneeverhältnisse insgesamt, ein Großteil der Pisten geöffnet war. Sowohl in diesem als auch im letzten Urlaub in Sölden musste ich leider feststellen, wie wind- und wetteranfällig das Skigebiet. Ich habe das Gefühl, dass sich die Urlauber immer wieder an den gleichen Knotenpunkten sammeln und dies insbesondere dann verstärkt wird, wenn aufgrund der Windverhältnisse die Gondeln zu den Gletschern geschlossen werden müssen.
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Bei optimalen Verhältnissen es ein traumhaftes und vielfältiges Skigebiet. Während meiner beiden Aufenthalte kam ich allerdings selten bzw. dieses Jahr gar nicht in den Genuss das komplette Skigebiet erobern zu können. So war beispielsweise die Bergstation der Gaislachkogelbahn die komplette Woche für Skifahrer und Snowboarder gesperrt. Trotz allem machen sich natürlich die modernen Beschneiungsanlagen, die hohe Lage und die modernen Lifte des Skigebiets positiv bemerkbar. Kommt man beim Skifahren nicht auf seine Kosten, so lässt sich das spätestens beim Après Ski alles vergessen.
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Die vielen Möglichkeiten zum Feiern sind für alle, die nicht nur wegen der Pisten in die Berge fahren, ein Traum. Ob im Tal oder direkt an der Piste, im Schirm oder der Disco - es ist für jeden die passende Party mit genialem Publikum dabei. Die Hütten zum Einkehren am Mittag sind jedoch sehr unterschiedlich. Es gibt urige Hütten, die den typischen Flair der Berge versprühen, aber auch moderne kantinenartige Restaurants. Dieses Jahr hatten wir leider nicht so viel Glück in Sachen Service und Geschmack. Wer einen schlechten Tag auf der Piste hat, sollte mittags in die Obstlerhütte einkehren, ordentlich essen und direkt mit dem Après Ski anfangen. Das Taxi am Abend fährt fast bis zur Hütte.
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Fazit: Bei optimalen Bedingungen ist hier sicherlich für jeden etwas dabei und die Tour vom Gletscher (bis man vom Tal erstmal dort ist, dauert es gefühlt eine Ewigkeit, ohne bis dahin auch nur eine richtig schöne Piste gefahren zu sein) bis ins Tal sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben! Ich glaube allerdings nicht, dass ich wiederkommen werde, da ich als Liebhaber längerer Touren hier nicht auf meine Kosten gekommen bin. Wer seinen Fokus aufs Feiern legt, der ist hier genau richtig!
- Schneesicherheit selbst bei schlechten Bedingungen
- Après Ski
- Moderne Liftanlagen
- Weitläufigkeit trotz der knapp 180 Pistenkilometer fehlt
- Lift- und Pistenbetrieb sehr wetteranfällig
- in meinen Augen ist das Skigebiet nicht für Anfänger geeinigt