Die zweite Woche der Weihnachtsferien steht in den Startlöchern und an diesem Wochenende reist die nächste große Gruppe von Wintersportlern in die Alpen. Die große Frage lautet: Kommt noch Neuschnee? Während Teile der Südwestalpen eine Traumwoche in Sachen Schnee hinter sich haben, ist es sonst vor allem winterlich kalt und sonnig. Bis Anfang nächster Woche dominiert der Sonnenschein, doch danach wird es spannend. In diesem Wetterbericht bringen wir Sie auf den neuesten Stand.
Kurz & Knapp
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Start der zweiten Ferienwoche: Winterlich kalt und oft sonnig, mit strengem Frost in den Tälern und Hochnebel in den Nordalpen.
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Bis Anfang nächster Woche: Kaum nennenswerter Schneefall.
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Richtung Silvester: Spannenderes Wetterbild mit zunehmenden Schneechancen, besonders für die Nordalpen.
Kälter, aber viel Sonne
Ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet erstreckt sich von Schottland über Mitteleuropa bis fast zum Schwarzen Meer und bestimmt in den kommenden Tagen das Wetter im Alpenraum. Das bedeutet:
- Vor allem viel Sonne auf den Pisten.
- Chance auf Hochnebel über den Tälern der Nordalpen.
- Ruhige Wetterbedingungen.
- Kalte Nächte, lokal mit mäßigem bis strengem Frost.
- In den ersten Tagen der zweiten Ferienwoche kein nennenswerter Schneefall.
Heute gehen die historischen Schneetage in Teilen der Südwestalpen zu Ende. In Skigebieten wie Prato Nevoso (Piemont) kann man ab heute mit Traumbedingungen bei viel Neuschnee und Sonne rechnen. Auch im restlichen Alpenraum ist es mittlerweile deutlich kälter – spätestens ab Samstag, wenn der Wind aus nordöstlicher Richtung weht. In großen Höhen bleibt es milder mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, aber in den Tälern kann das Thermometer Werte von -10 °C und darunter anzeigen.
Chance auf Hochnebel über den Tälern der Nordalpen
Die Luftmasse in der Höhe ist trocken, weshalb vorerst leider kein nennenswerter Schnee fällt. Nur in den Nordalpen hält sich in den Niederungen kalte, feuchte Luft, was dort zu Hochnebel bis in Höhen von etwa 1100 bis 1500 Metern führen kann. Ein Großteil dieses Nebels löst sich im Tagesverlauf auf. Lassen Sie sich also nicht abschrecken, wenn es morgens beim Aufwachen bewölkt ist – über den Wolken scheint die Sonne.
Mehr Bewölkung nach dem Wochenende
Ab Anfang nächster Woche kann durch eine vorübergehende nordwestliche Strömung in der Höhe etwas mehr Bewölkung nördlich des Alpenhauptkamms entstehen. Daraus kann in Österreich und der Schweiz etwas leichter Niederschlag fallen, doch große Mengen sind vorerst nicht zu erwarten. Immerhin sinkt die Schneegrenze bis in die Täler und Dörfer ab. Es bleibt kalt, mit Temperaturen am frühen Morgen von deutlich unter -10 °C.
Richtung Silvester: Kälter und vorsichtig mehr Schneechancen
Im Laufe der nächsten Woche wird das Wetterbild interessanter. Langsam verliert das Hochdruckgebiet seinen Einfluss auf die Alpen, sodass kalte, feuchte Luft aus dem Norden leichter einströmen kann. Es sieht danach aus, dass dies ab Donnerstag oder Freitag passieren wird. Dann werden auch endlich die bekannten Skigebiete in den Nordalpen in Österreich, der Schweiz und Süddeutschland profitieren. Die Mengen sind zwar noch unsicher vorherzusagen, doch 20 bis 40 cm Neuschnee sind dann durchaus möglich.