Das Kitzsteinhorn in Kaprun blickt auf ein historisches Jahr zurück. Im Jahr 2025 begrüßten das Gletscherskigebiet und der Maiskogel zusammen fast 1,3 Millionen Gäste – ein absoluter Rekord. Auch wirtschaftlich lief es hervorragend: Der Umsatz erreichte rund 73 Millionen Euro.
In Kürze:
- Fast 1,3 Millionen Gäste am Kitzsteinhorn und Maiskogel.
- Umsatz steigt auf etwa 73 Millionen Euro.
- Besonders starke Entwicklung in den Sommermonaten.
- Für 2026 wird ein leichtes Minus erwartet – auf weiterhin hohem Niveau.
Bestes Ergebnis aller Zeiten
Die Zahlen sprechen für sich: Noch nie zog das Kitzsteinhorn so viele BesucherInnen an. Das Rekordergebnis wurde auf der Jahreshauptversammlung der Gletscherbahnen Kaprun vorgestellt. Neben den steigenden Gästezahlen konnte auch wirtschaftlich ein starkes Ergebnis erzielt werden.
Sommer wird immer wichtiger
Auffällig ist vor allem die zunehmende Bedeutung der Sommermonate. Während Wintersport traditionell den Großteil ausmacht, wächst die Zahl der Gäste außerhalb der Wintersaison deutlich. Damit folgt Kaprun einem klaren Trend: Skigebiete entwickeln sich zunehmend zu Ganzjahresdestinationen und machen sich unabhängiger vom Winter.
Investitionen in Infrastruktur und Nachhaltigkeit
Um dieses Wachstum zu sichern, wurde im vergangenen Jahr kräftig investiert. Dazu zählen:
- ein neues Restaurant
- modernisierte Liftanlagen
- der Ausbau von Solaranlagen
Der Ausbau erneuerbarer Energien passt zur aktuellen Richtung: Immer mehr Skigebiete setzen auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Ausblick: leicht unter Rekordniveau
Für 2026 erwartet das Skigebiet erneut viele Gäste, auch wenn das Rekordniveau voraussichtlich nicht ganz erreicht wird. Gründe dafür sind unter anderem wechselhafte Schneebedingungen und wirtschaftliche Einflüsse.
Trend bleibt positiv
Der Erfolg des Kitzsteinhorns steht exemplarisch für eine größere Entwicklung in der Branche. Viele Skigebiete schaffen es trotz weniger Naturschnee, weiterhin Gäste anzuziehen – dank moderner Beschneiung, gezielter Investitionen und der Ausrichtung auf Ganzjahrestourismus. Für WintersportlerInnen bedeutet das vor allem eines: mehr Angebot, mehr Komfort und mehr Möglichkeiten – nicht nur im Winter.