16. Dezember 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Der Liftverbund Feldberg ist das größte Skigebiet im Schwarzwald und gilt im Umland als Hotspot für Wintersportler. Schließlich blickt die Region bereits auf eine lange Skitradition zurück. Bereits sei 125 Jahren wird hier Ski gefahren. Im Februar ist sogar die Weltelite im Liftverbund zu Gast. Dann wird am Feldberg der FIS Snowboard- und Ski Cross-Weltcup ausgetragen. Darüber hinaus warten im Laufe der Skisaison noch weitere Highlights und Veranstaltungen auf Skifahrer und Snowboarder. Snowplaza stellt den Liftverbund Feldberg mit seinen Events und Besonderheiten vor.

Liftverbund Feldberg im Überblick

Im Liftverbund Feldberg verteilen sich insgesamt 63 Pistenkilometer über acht Skigebiete. Das Herz der Skiregion bildet dabei der Feldberg selbst. Der höchste Berg im Schwarzwald hält auf bis zu 1.400 m Höhe ungefähr 30 Kilometer präparierte Abfahrten für Skifahrer bereit. Besonders familienfreundlich sind die Teilskigebiete Altglashütten, Muggenbrunn und Belchenbahn. Genießer schätzen hingegen besonders die Abfahrten in Menzenschwand und Stollenbach. Im Teilskigebiet Todtnauberg warten zudem steilere Carvingabfahrten und sogar Skirouten. In Notschrei treffen Skifahrer zudem auf Rodelliebhaber und im angrenzenden Nordic Center fühlen sich außerdem Langläufer besonders wohl.

Skifahren Liftverbund Feldberg

Sonnige Skiabfahrten im Liftverbund Feldberg. © Liftverbund Feldberg

Pistentipp: Rothausabfahrt am Feldberg

Die Rothausabfahrt ist zwar nicht die steilste, aber die längste Skipiste am Feldberg. Die blau markierte Abfahrt ist von der Bergstation der Rothausbahn sowie über den Silberwiesenlift zu erreichen. Von dort führt die Skipiste über 400 Höhenmeter mit einer Länge von 3 Kilometern zurück zur Talstation der Rothausbahn. Skifahrer, die eher nach einer Herausforderung suchen, werden stattdessen auf der FIS-Weltcupstrecke fündig, die ebenfalls an der Rothausbahn startet. Die 400 Höhenmeter bis ins Tal werden hier auf 1,3 Kilometer Länge überwunden. Dadurch ist die Piste deutlich steiler und anspruchsvoller.

Das ist neu zur Wintersaison 2018 / 2019

Ab der Skisaison 2018 / 2019 gibt es im Liftverbund Feldberg vier neue Funslopes, die sich an der Zeigerbahn sowie in Grafenmatt, Klusenwald und Zeller verteilen. Die Spaß-Pisten halten kleine Hindernisse bereit, führen über Wellenbahnen und durch Steilkurven. Damit sorgen sie für Abwechslung während des Skitags. Die Funzonen liegen zwar in verschiedenen Bereichen, sind aber trotzdem durch die Geschichte um Maskottchen Anton Auerhahn miteinander verbunden. Wer die Spaß-Pisten von vorne bis hinten abfährt, begibt sich also auf eine thematische Schnitzeljagd. Am Ende wartet außerdem ein Erinnerungsfoto.

FIS Snowboard- und Ski Cross-Weltcup

Vom 8. bis zum 10. Februar 2019 findet am Feldberg der FIS Snowboard Cross Weltcup statt. Jeweils vier Sportler treten gleichzeitig auf der präparierten Skipiste mit Steilkurven, Sprüngen und Wellen an. Nur eine Woche später, vom 15. bis zum 17. Februar 2019 ist der Feldberg dann außerdem Austragungsort des AUDI FIS Ski Cross Weltcups. Für Unterhaltung sorgen abseits des Wettkampfes musikalische DJ-Einlagen. Ende der Saison, am 17. März 2019, begeben sich Skifahrer im Liftverbund schließlich auf die Suche nach dem Schatz vom Feldberg. Rund 500 verbuddelte Schatzkisten warten dann auf eifrige Schatzsucher.

FIS Snowboardcross-Weltcup am Feldberg

Drop Start beim FIS Snowboardcross-Weltcup © Liftverbund Feldberg

Fazit

Der Liftverbund Feldberg ist nicht nur das größte Skigebiet im Schwarzwald, sondern hat auch allerhand zu bieten. Eine Veranstaltung jagt die nächste und sorgt dafür, dass der Skiurlaub nicht langweilig wird. Trotzdem gibt es in den verschiedenen Teilskigebieten auch etliche entspannte Skipisten, auf denen das Skifahren an sich genossen werden kann. Auch die Aussicht hat es in sich. Der beliebteste Aussichtspunkt ist der 45 m hohe Feldbergturm. Von hier oben blicken Ausflugsgäste bis zu Deutschlands höchstem Berg der Zugspitze und an besonders klaren Tagen bis auf die höchsten Berge der Alpen. Dann nämlich rücken 4.000er wie der Mont Blanc, aber auch Eiger, Mönch und Jungfrau ins Sichtfeld.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentar schreiben

Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
Top 3 Angebote
travel Top 3
Skiurlaub Angebote