10. November 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

Es gibt Kinder, die sind kaum von der Skipiste runter zu bekommen. Schon morgens beim Frühstück sind sie zappelig, wann es denn endlich los geht und müssen dann auf der Piste selbst buchstäblich mit einer Leine davon abgehalten werden, die Schallmauer zu durchbrechen. Es gibt aber auch Kinder, die brauchen etwas mehr Motivation, gerade, wenn die Skizwerge noch Anfänger sind. Dann ist oft das Geschrei groß, wenn sie in den Schnee fallen, kalte Hände haben oder wenn der Skischuh drückt. Snowplaza stellt 5 Tricks vor, wie Eltern ihre Kinder trotzdem fürs Skifahren begeistern können.

Tipp 1: Schon früh positive Erlebnisse schaffen

Es ist kalt, die Nase läuft, die Skischuhe drücken und man fällt immer wieder hin, weil das blöde Eis glatt ist. Aus dieser Perspektive ist es nachvollziehbar, dass Kinder nur bedingt Spaß am Skifahren haben. Deswegen empfiehlt es sich ein sanftes Heranführen an den Schnee, schon bevor die Kleinen überhaupt auf die Skier gestellt werden, zum Beispiel durch das gemeinsame Bauen eines Schneemanns, spannenden Winterwanderungen mit kleinen Abenteuern oder Schneeballschlachten.

Ein Maskottchen kann helfen, positive Erlebnisse zu schaffen. © Zillertal Arena

Tipp 2: Nicht zwingen, stattdessen belohnen

Wird Ihr Kind immer wieder zu etwas gedrängt, ist es eher unwahrscheinlich, dass es an dieser Sache Spaß entwickeln wird. Hilfreicher sind stattdessen kleine Belohnungen, zum Beispiel mit einem Zeichentrickfilm am Abend oder mit einem heißen Kakao, wenn der Skizwerg sich an seinem ersten Tag auf den Skiern tapfer geschlagen hat. Mit einer solchen Aussicht ist die Wahrscheinlichkeit für ein Drama in der Skischule schon viel geringer.

Tipp 3: Den Skilehrer machen lassen

Auch wenn es manchen Eltern schwerfällt, sollten Sie die Skilehrer am besten einfach machen lassen, anstatt zu versuchen, hilfreiche Tipps einzuwerfen. Ist ein Elternteil ständig präsent, fokussieren sich die Kinder auf die Bezugsperson. Dies führt auch eher dazu, dass sie schneller getröstet werden wollen, weil etwas nicht klappt, als es bei einer noch unbekannten Person der Fall wäre. Eltern sollten aber darauf achten, zum Einstieg nur kurze Zeiträume in der Skischule zu buchen, um die Kinder sowohl geistig als auch körperlich nicht zu überfordern.

Tipp 4: Alternative Methoden suchen

Zwar sind Skischulen die traditionelle Variante, wenn es darum geht, Skifahren zu lernen, aber das muss nicht heißen, dass dies wirklich für jedes Kind das Richtige ist. Vielleicht suchen Sie sich sonst stattdessen einfach einen abgelegenen Hügel und lassen Ihr Kind erst einmal auf dem Hintern nach unten rutschen, damit es die Dynamik der Glätte versteht. Anschließend können Sie dann sanft an die Skier heranführen und die Grundtechniken erklären. Schließlich muss Ihr Kind ja nicht gleich der nächste Abfahrtprofi werden, sondern soll erst einmal Spaß an dem Sport bekommen.

Tipp 5: Motivation in der Gruppe

Positive Gruppenerfahrungen sind ebenso wichtig für die Motivation des Kindes. Deshalb können Eltern entweder mit befreundeten Familien in den Urlaub fahren oder dafür sorgen, dass sich der Nachwuchs vor Ort mit anderen Kindern anfreundet. In der Zwergengruppe motivieren sich die Kleinen dann gegenseitig und haben gemeinsam Spaß im Schnee. Das wirkt dann auch als Motivator für den nächsten Skiurlaub, denn wer sich an die schöne Zeit mit den Freunden zurückerinnert, will natürlich gerne mehr davon.

Kinder motivieren sich gegenseitig © Skiparadies Sudelfeld/Pupeter-SecenLumi Images

So sparen Familien Geld im Skiurlaub

Viele Eltern schrecken auch vor einem Skiurlaub zurück, da sich durch die Unterkunft, die Skipässe und das Ausleihen des Materials die Kosten summieren. Viele Skigebiete haben daher besondere Angebote für Familien mit Kindern entwickelt, wobei der Skizwerg bis zu einem bestimmten Alter kostenlos mit auf die Piste darf. Zwar ist es möglich, gebrauchte Skiausrüstung für die Kleinen zu kaufen, allerdings kann es passieren, dass die in der nächsten Saison bereits zu klein sind. Skier können jedoch auf die Größe des Schuhs angepasst werden und halten dadurch länger als eine Saison. Macht ja auch nichts, wenn der Nachwuchs nicht unbedingt das allerneueste Modell fährt. Und bitte antizyklisch, also im Sommer, kaufen. Das spart zusätzlich Geld.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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