Normal nutzen wir jetzt diese Gelegenheit, um über das Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal zu sprechen. Doch wir glauben, dass ein Winterurlaub in einer Region mehr ist, als nur Skigebiete und Skifahren. Es geht auch um die Menschen von dort und wie sie leben. Sie machen eine Region einzigartig. Die Zwei-Länder-Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal hat faszinierende Geschichten von Menschen, regionalen Gerichten, Iglus, glatten Pisten und Alaska-gleichen Abenteuern zusammengetragen, von denen wir Ihnen jetzt berichten wollen.

In unserer Geschichtsstunde wollen wir Ihnen die Leben interessanter Akteure in der Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal präsentieren. Sie werden natürlich auch allerlei nützliche Dinge erfahren, z.B. wie man Skier selbst wachst und wie die Pisten in den sechs Teilskigebieten immer so perfekt und glatt präpariert werden. Wir zeigen Ihnen, wo Sie in einer Iglu-Lodge im Allgäu übernachten können, was Maschinen mit Meditation zu tun haben, wie man den geschmackvollen Riebel zubereitet und warum Alaska nur halb so cool ist, wie die Zweiländer-Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal.

Skier selber wachsen

Skier selbst wachsen: Tipps vom Profi

Konni Eggensberger ist Skischulleiter, staatlich geprüfter Skilehrer und hat schon mehr Wachs an seinen Händen gehabt, als so mancher Skifahrer Schnee unter seinen Füßen. Und weil er schon so viele Skier von Rennassen und Genussskifahrern präpariert hat, weiß er ganz genau auf was es beim Skier wachsen wirklich ankommt, nämlich exzellente Gleit- und Dreheigenschaften, vor allem im Hobby-Sport-Bereich. In einem exklusiven Interview gibt Konni Eggensberger Antworten auf die Fragen wie man selbst Skier wachst, welches Equipment dafür nötig ist, wie umweltverträglich eigentlich Wachs ist und viele weitere spannende Einsichten in die perfekte Skipflege. Hier geht es zum Interview >

Maschinistin und Älplerin

Der Weg zum Glück: das Leben einer jungen Frau zwischen Maschinen und Meditation

Sie hat mit ihren 26 Jahren schon das gefunden, wovon viele Menschen träumen. Magdalena Mohr hat eine Bestimmung, die sie glücklich macht. Im Sommer arbeitet sie als Älplerin auf der Mittelalp zwischen Riezlern und Söllereck, wo sie Kühe melkt und Jungvieh füttert. Im Winter ist sie Maschinistin bei den Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal und kümmert sich darum, dass die Anlagen laufen. Wie sie den Sprung von einer gewöhnlichen Berufswahl ins Glück geschafft hat und was genau sie an ihrer Arbeit so glücklich macht, das lesen Sie hier >

Gericht Riebel

Der Riebel: ein traditionsreiches Gericht mit unzähligen Variationsmöglichkeiten

Ursprünglich war das Gericht ein Essen der armen und bäuerlichen Bevölkerung. Heutzutage wird es von Spitzenköchen in vielen Variationen zubereitet. Die Grundzutaten sind Maisgrieß, Milch, Wasser, Salz und Butter. Ob zum Frühstück, als Süßspeise oder als Beilage zu Herzhaftem, der Riebel ist wahnsinnig vielseitig und relativ einfach zubereitet. Wenn Sie jetzt auch Lust auf Riebel haben und wissen wollen wie man ihn zu Rinderfilet serviert, also Strudel zubereitet oder leckere Desserts aus ihm macht, dann sollten sie weiterlesen. Hier verraten Walser GenussWirte ihre Lieblings-Riebel-Rezepte >

Iglu Lodge Nebelhorn

Das etwas andere Hotel: Übernachten in der Iglu-Lodge am Nebelhorn

Ein Hotel nur aus Eis und Schnee und das auf über 2.000 m! Wer sich jetzt das selbstgebaute Iglu im Vorgarten vorstellt, der liegt falsch. Das Eishotel besteht aus 15 Schlafiglus mit vier Metern Durchmesser und fast drei Meter Deckenhöhe. Hinzu gesellen sich Restaurant, Bar, Chill-Out-Lounge, Küche und das Iglu der Guides, die sich um das Wohlbefinden der Gäste kümmern. Sogar einen Whirlpool gibt es, von dem aus Gäste den Sternenhimmel bewundern können! Lust auf eine Iglu-Übernachtung mit dem oder der Liebsten? Die Geschichte eines besonderen Aufenthaltes in der Iglu-Lodge am Nebelhorn und weitere Informationen zur Buchung finden Sie hier >

Pistenbully und glatte Pisten

Ein Mann, sein Fingerspitzengefühl für 400 PS und stets perfekt präparierte Pisten am Morgen

Ludwig Willmann hat während der Skisaison jede Nacht die Pisten ganz für sich alleine. Nicht ganz, denn seine 400 PS starke Pistenraupe ist sein ständiger Begleiter. Zusammen arbeiten sie, wenn andere schon beim Abendessen sitzen und bereiten die Skipisten wieder perfekt für den nächsten Skitag vor. Ein Traumjob ist es ganz sicherlich, dennoch gehören viel Erfahrung am Berg, technische Kenntnisse und Fingerspitzengefühl dazu. Das lernt man nicht an einem Tag! Wer hinter die Kulissen eines Pistenraupen-Fahrers und seinem Arbeitsalltag blicken will, der sollte hier weiterlesen >

Husky Workshop Hornlepass

Warum Alaska nur halb so cool wie die Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal ist

Ein kleines Mädchen Namens Emma, das Angst vor Hunden hat, ihr Vater und die zwei Musher Werner und Claudia sitzen auf Strohballen mit Rentierfellen mitten in der verschneiten Winterlandschaft. Alle trinken Tee, in der Mitte brennt ein Lagerfeuer und dutzende Huskys heulen ringsherum um die Wette. Haben wir Sie jetzt etwas verwirrt? Die Szene wirkt zwar etwas exotisch, die Namen passen aber nicht nach Alaska, genau! Das Ganze spielt sich nämlich am Hörnlepass ab, wo Claudia und Werner Husky-Workshops anbieten, bei denen die Teilnehmer ein richtiges Husky-Abenteuer erleben und lernen wie man mit Schlitten und Hunden um die Wette fährt. Neugierig geworden? Dann lesen Sie doch die ganze Geschichte von Emma und wie sie ihre Angst vor Hunden überwinden konnte hier nach >

Gleitschirmfliegen im Zweiländer-Skigebiet

Vogelfrei – mit dem Gleitschirmflieger bis zur Unendlichkeit

Es ist oft ein schmaler Grat zwischen Überwindung und Abenteuer. Die sieben hauptberuflichen Piloten der „vogelfrei“-Crew brauchen daher eine große Portion Feinfühligkeit, wenn sie ihre Gäste beim Tandem-Gleitschirmflug in luftige Höhen begleiten. Das nervenkitzelnde Vergnügen ist generell für jeden zugänglich, der 10 Schritte auf gerader Fläche laufen kann. Denn etwas Anlauf braucht es schon, um sich in die Lüfte zu schwingen. Selbstverständlich wird vorher auf dem Hang geübt, wo auch wichtige Kommandos verinnerlicht werden. Wer dann am Flugtag wortwörtlich den Absprung geschafft hat kann gerade an Wintertagen einen besonders ruhigen Flug mit Aussicht auf schier unendliche Weiten genießen. Ob der Gleitschirmflug auch in dieser Geschichte zum Erfolg wurde lesen Sie hier nach >

Zusätzliche Infos zur Zweiländer-Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal

Das Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal besteht aus sechs verschiedenen Teilskigebieten. Die Kanzelwand Riezlern bildet mit dem Fellhorn in Oberstdorf das einzige Zweiländer-Skigebiet. Am Nebelhorn in Oberstdorf geht es auf luftige 2.224 m hinauf, dem höchsten Punkt der Skiregion mit einer traumhaften Aussicht auf 400 Gipfel. Familien sind am liebsten am Heuberg und im Söllereck unterwegs. Das Walmerdingerhorn gehört den Genussskifahrern. Den markantesten Berg in der Region finden Skifahrer im Ifen-Skigebiet, das in den letzten Jahren rundum erneuert wurde. Neben dem Skifahren finden Wintergäste hier außerdem ein ausgebreitetes Langlaufnetz mit 125 Loipenkilometer und zahlreiche Winterwanderwege für einen Ausflug in die unberührte Natur.

Skifahren Oberstdorf-Kleinwalsertal

Skipiste Kleinwalsertal

Hirschegg Winter

Mittagspause beim Skifahren

Walmerdingerhorn