28. November 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 2 Kommentare

Darum ist Skifahren besser als Snowboarden

Ein Sportgerät oder zwei? Beide Füße auf jeweils einem oder beide Beine fest an einem Board dran? Irgendwie scheint es ja eine Art inoffiziell ausgefochtener Contest zu sein, zwischen Skifahrern und Snowboardern: Was ist nun besser, adrenalinlastiger, cooler? Skifahren oder Snowboarden? Die eine Sportart gibt es schon länger, die andere sieht lässiger aus? Die Argumente sind zahlreich, noch zahlreicher sind die verschiedenen Meinungen darüber. Snowplaza zeigt, warum Skifahren besser ist als Snowboarden. Einen Artikel, warum Snowboarden besser ist als Skifahren haben wir natürlich auch geschrieben.

1. Auf Skifahrer muss nach dem Lift niemand warten

Der Lift kommt oben an, alle gleiten von ihren Sitzen und gleich den Berg wieder hinunter. Zumindest, wenn sich nur Skifahrer in der Gruppe befinden. Ist ein Snowboarder dabei, müssen alle warten, bis derjenige sein Brett wieder an den anderen Fuß bekommen hat. Allerdings, wie Snowboarder auf einem Bein vom Lift weghoppeln, während die Skifahrer sich nur die Schlaufen der Skistöcke über die Hände schieben, ist schon ein lustiger Anblick. Wenn es ein fortgeschrittener Snowboarder ist, geht’s noch verhältnismäßig schnell. Ein Anfänger kann die Bindung nicht im Stehen festmachen, sondern muss sein Board erstmal zur nächsten Bank zerren.

2. Skifahren ist leichter zu lernen

Viele sind sich einig, dass Skifahren leichter zu erlernen ist als Snowboarden. Das liegt vornehmlich daran, dass sich die Füße beim Skifahren in einer natürlichen Position befinden, anders auf dem Snowboard. Beim Skifahren ist das Aufstehen auch leichter, weil man mehr Instrumente zur Hilfe nehmen kann als seine eigene Muskelkraft und Balance. Was dazu führt, dass beim Snowboarden Anfänger sehr oft wieder auf dem Hintern landen. Und das führt zu schmerzhaften blauen Flecken.

3. Weniger Stress mit Skiliften

Skifahrer steigen ganz bequem in einen Anker- oder Tellerlift, bei Snowboardern gestaltet sich das Ganze schon schwieriger. Der Anker wird in den Oberschenkel eingehängt und je nachdem, wie lang die Fahrt dauert, kann das dann doch mal schmerzhaft werden. Außerdem gilt, vieles gleichzeitig zu tun: Anker nicht verlieren, Spur halten, in Balance bleiben und möglichst nicht rausfallen. Interessant wird es dann auch wieder beim Aussteigen.

4. Kein Problem mit flachen Ziehwegen

Viele Strecken in Skigebieten fallen für Snowboarder schon mal generell aus, weil sie zu flach sind. Das gilt besonders für Skiverbindungen und Skirunden. Der Skifahrer stößt sich einfach mit den Stöcken ab und kommt locker vorbei, der Snowboarder schleppt und geht zu Fuß. Alternativ leiht er sich einen Skistock oder bewegt sich nur noch hopsend vorwärts.

5. Bei Skifahrern bleibt der Hintern warm

Will ein Snowboarder auf der Piste mal kurz anhalten, bleibt keine andere Möglichkeit, als sich in den Schnee zu setzen. Skifahrer behalten die Bretter entweder unter den Füßen oder, wenn’s mal länger dauert, werden die Ski einfach ausgezogen und irgendwo hingestellt.

6. Geringere Verletzungsgefahr

Nachweislich ist die Verletzungsgefahr bei Snowboardern an Schultern, Knie und vor allem an den Handgelenken höher. Denn der natürliche Reflex ist, sich beim nach-vorne-fallen mit den Händen abstützen zu wollen. Und oft geht dabei eben etwas schmerzhaft zu Bruch.

7. Mehr Möglichkeiten im Snowpark

Man könnte ja sagen, Skitricks sehen bei Freestyle-Skifahrern irgendwie eindrucksvoller aus als bei Snowboardern, aber das ist wohl Geschmackssache. Sicher ist aber, dass es mit Ski viel mehr Möglichkeiten für Tricks gibt als mit dem Snowboard. Ein Sprung mit gespreizten Beinen könnte beim Snowboard zur Herausforderung werden.

8. Off-Piste ist auf Skiern eine größere Herausforderung

Klar sieht es cool aus, wenn Snowboarder große Bögen in den Tiefschnee ziehen, eine Schneewolke hinter sich aufwirbeln und mit der Hand in den Schnee fassen. Noch besser für’s Ego ist allerdings eine perfekte Spur von Kurzschwüngen auf Ski.

9. Überall steckt das Wort „Ski“ drin

Deutlicher geht es ja kaum: Es heißt SKIgebiet, Après-SKI, SKIschule, SKIpiste, sollen wir noch weitermachen? Selbst das Wort, was Snowboarder mal versucht haben, zum Skivokabular hinzuzufügen, nämlich Boardpark, wurde in Snowpark umgewandelt.

10. Schneller, Höher, Weiter

Mit Ski ist man einfach schneller unterwegs als mit dem Snowboard. Dadurch können Skifahrer auch höher und weiter springen. Das hat mit der Körperhaltung zu tun, der Skifahrer kann sich kleiner zusammenkauern als der Snowboarder. Interessanter Fakt: Die Höchstgeschwindigkeit, die bei Snowboardern gemessen wurde, betrug 203 km/h. Bei Skifahrern war es 252 km/h.

Ist Skifahren besser als Snowboarden?

Wenn Sie die Argumente von Snowplaza Reporterin Sarah nicht so recht überzeugt haben, Karl ist anderer Meinung und hat eine Liste mit 7 Gründen, warum Snowboarden besser ist als Skifahren, erstellt.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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