Diese Woche verläuft wettertechnisch ganz anders als die vergangene. Heute und morgen kann es im Norden Österreichs und der Schweiz sowie in den Deutschen Alpen noch kräftig schneien – doch wegen der hohen Schneefallgrenze fallen in den Tälern und Skiorten literweise Regen. In Frankreich und in weiten Teilen Italiens ist es dagegen schon richtig sonnig. Ab Mittwoch setzt sich dieses sonnige Wetterbild überall durch, allerdings bei frühlingshaften Temperaturen. In diesem Wetterbericht liest du mehr zum Wetter in den Frühjahrsferien.
In Kürze:
- Montag & Dienstag: In den Nordalpen immer wieder Niederschlag, aber mit hoher Schneefallgrenze. In den Tälern viel Regen. In den Französischen Alpen und Italien schon Sonne, dort ebenfalls deutlich milder.
- Ab Mittwoch: Hochdruck gewinnt die Oberhand – viel Sonne bei milden Frühlingsbedingungen.
- Freitag: Weiterhin mild und oft sonnig, aus Westen mehr Wolken möglich – am Wochenende eventuell auch wieder Niederschlag.
Montag: nasse Nordalpen, im Westen und Süden schon häufiger Sonne
In den Nordalpen (Nordwesten Österreichs, Norden der Schweiz und die Deutschen Alpen) startet der Tag grau und unruhig, weil aus Nordwesten eine neue Störung heranzieht. Die Berggipfel stecken in Wolken, die Sicht ist schlecht – vor allem oberhalb der Baumgrenze. Für die besten Bedingungen solltest du deshalb die tiefer gelegenen Abfahrten zwischen den Bäumen wählen. Die Schneefallgrenze schwankt zunächst zwischen 1.200 und 1.600 Metern und steigt später am Tag weiter an. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Südwest, in den Bergen zeitweise auch stürmisch. Im Laufe des Nachmittags lässt der Niederschlag etwas nach und örtlich zeigt sich die Sonne – typische Nordstau-Regionen bleiben jedoch länger in Wolken und Schauern.
Anders sieht es im Süden und Südwesten aus: In den Französischen Nordalpen gibt es am Morgen noch etwas Bewölkung, weiter südlich scheint die Sonne bereits kräftig. Auch im Südwesten der Schweiz und im Süden Österreichs ist mehr Platz für Sonne. Insgesamt ist es deutlich milder. In Italien dominiert Hochdruck: In den Italienischen Alpen und den Dolomiten ist es häufig freundlich und mild.
❄️ Schneeupdate: Davos Klosters am 23. Februar 2026 ❄️
Im beliebten Skigebiet Davos Klosters treffen sich WintersportlerInnen aus der ganzen Welt. Die Schweizer Skiregion hat sechs Teilskigebiete mit insgesamt über 300 Pistenkilometern und eine Vielzahl an Aktivitäten zu bieten – sowohl auf der Piste als auch abseits davon. Spannende Events, die hervorragende Infrastruktur sowie eine besonders lange Skisaison dank der hohen Lage garantieren hier einen einzigartigen Skiurlaub.
Laut dem aktuellen Schneebericht aus der Region liegen 179 cm Schnee im weitläufigen Skigebiet, 95 cm im Tal. Am Wochenende hat es viel geschneit und auch in der Nacht sind noch ein paar Flocken vom Himmel gefallen. Morgen kann auch hier noch mehr Schnee dazu kommen. Danach wird es wärmer. Heute lockert es gerade auf und die Sonne bricht stellenweise durch. Seht euch die Webcam-Bilder von heute in der traumhaften Bergkulisse von Davos Klosters an.
So sieht es aktuell in Davos Klosters aus:
Dienstag: Schnee, aber auch viel Regen
Dienstag ist so ein Tag, den man am liebsten überspringen würde: Ja, es fällt Schnee – aber nur in der Höhe. Die Schneefallgrenze liegt in Österreich zwischen 1.400 und 1.800 Metern, was in den tieferen Tälern und Orten literweise Regen bedeutet. Der Schwerpunkt liegt zwischen den Kitzbüheler Alpen und dem Salzkammergut. An Neuschnee kommen in den Bergen 15 bis 45 cm zusammen. Umgerechnet in Regen entspricht das etwa 15 bis 45 Liter Wasser pro Quadratmeter.
In den Deutschen Alpen und in den Schweizer Nordalpen ist es ebenfalls noch nicht überall ruhig: Dort ziehen weiter Wolkenfelder und etwas Niederschlag durch, die Schneefallgrenze liegt eher bei 1.500 bis 1.900 Metern. An Neuschnee fallen in der Höhe 5 bis 20 cm. Je weiter du in den Südwesten der Schweiz (Wallis) und Richtung Französische Alpen kommst, desto größer ist die Chance auf trockene Abschnitte und Sonne. In den Französischen Nordalpen fühlt es sich teils schon richtig frühlingshaft an: viel Sonne und auffallend mild – dadurch werden tiefergelegene Pisten am Nachmittag schneller weich und sulzig.
In Italien hält der Hochdruck weiterhin stand. In den Alpen und Dolomiten sind die Bedingungen in der Höhe oft freundlich und mild, aber rechne in Tälern und Tieflagen mit Hochnebel: Oberhalb der Wolken ist es häufig am schönsten.
Mittwoch: Hochdruck setzt sich durch – endlich verbreitet Auflockerungen
Ab Mittwoch dürfen WintersportlerInnen in den Alpen überall mit einem ruhigeren und sonnigeren Wetterbild rechnen – allerdings bei sehr milden Bedingungen. Denk an Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt auf 2.000 Metern (Richtung +10 °C) und am Nachmittag 15 bis 19 °C in den Tälern. Hochdruck übernimmt das Kommando: nahezu wolkenloser Himmel und viel Sonne. Ab dann ist allerdings auch Hochnebel möglich – ein typisches Hochdruck-Phänomen. Vor allem in den Österreichischen und Schweizer Nordalpen, den Deutschen Alpen und in Norditalien. In den Tälern hängt dann dichter Nebel, es fühlt sich kühler und feuchter an – darüber scheint die Sonne schon früh am Morgen. In den meisten Regionen löst sich der Nebel im Laufe des Vormittags auf.
Für WintersportlerInnen wird der Mittwoch ein klassischer „früh ist besser“-Tag: Am Morgen sind die Pisten oft noch angenehm hart, während es auf sonnigen Hängen und tieferen Abfahrten später schneller weich wird. Besonders in Frankreich und an der Alpensüdseite nimmt das Tempo der Erwärmung zu.
Donnerstag: vor allem viel Sonne, mit ein paar Schleierwolken
Am Donnerstag ändert sich am großen Bild wenig: Hochdruck bleibt präsent und es bleibt auf allen Höhen mild. In Österreich und der Schweiz beginnt der Tag lokal mit Hochnebel – sobald er sich auflöst, folgt erneut ein sonniger Tag, höchstens mit dünner Schleierbewölkung. In den Französischen Alpen bleibt es überwiegend sonnig und mild. In Italien gilt das Gleiche: viel Sonne in den Bergen, doch Täler und Tieflagen können erneut unter hartnäckigem Hochnebel leiden. Tipp für die Planung: Höhe und Schattenhänge anpeilen, wenn du länger gute Schneeverhältnisse suchst.
Freitag: mild, später im Westen mehr Wolken
Freitag bleibt es in den Grundzügen mild und oft sonnig, morgens erneut mit Nebelbänken in den Tälern. In Österreich kann es sich in den Nordalpen mit einem schwachen Föhn sogar besonders mild anfühlen. Die Pisten sind morgens meist noch gut, am Nachmittag wird auf tieferen und sonnigen Abfahrten schneller „Frühjahrsschnee“.
In der Schweiz und im Westen der Alpen steigt später am Tag die Chance auf mehr Bewölkung. Es ist noch keine klare Umstellung, aber ein Hinweis darauf, dass Richtung Wochenende wieder etwas mehr Dynamik ins Spiel kommen könnte. In Frankreich macht die Sonne tagsüber meist noch gut mit, auch dort kann die Bewölkung später aber zunehmen. Italien hält überwiegend am ruhigen Hochdruckwetter fest.