5. Oktober 2019 Von: Max in SkifahrenRegionenReisetipps

Wussten Sie, dass in manchen Resorts in Japan Glocken in Bäumen auf 6 m Höhe hängen, die nur im Winter geläutet werden können? So viel Schnee liegt dort. Topographisch bedingt, erhält Japan nicht nur extrem viel, sondern auch sehr guten Schnee. Genauer gesagt enthält dort der Schnee nur 8% Wasser. Der Rest ist Luft. Wer diese Fakten bei der Winter-Urlaubsplanung als richtungsweisend erachtet, der sollte weiterlesen. Snowplaza informiert über alles was Skifahrer und Snowboarder vor ihrer Reise ins Land der fallenden Flocken wissen müssen und wie sie dorthin kommen.

Skifahren und Snowboarden in Japan

Die beste Reisezeit um in Japan Ski zu fahren oder Snowboarden zu gehen ist Dezember bis Februar, denn dann sind die Temperaturen ideal und es fällt der meiste Schnee. Die Berge und Skigebiete in Japan sind zwar nicht die höchsten und steilsten der Welt (die höchstgelegene Piste führt im Yokoteyama-Shibutoge-Skigebiet auf 2.307 m), dennoch reisen viele Skifahrer und Snowboarder vor allem wegen der Exotik und der Qualität und Quantität des Schnees nach Japan. Wo in der Welt könnte man sonst beim Après-Ski in einer heißen Vulkanquelle sein Asahi genießen und einem rotgesichtigen Schneeaffen gegenübersitzen?

Locker, flockig in Hokkaido (Foto: © First Tours)

Top-Destinationen und sehenswerte Orte

In Japan gibt es hunderte kleinere Resorts und ein paar größere. Das Shiga Kogen Ski Resort ist mit 71 Liftanlagen das größte und hier in den europäischen Alpen mit der Größe des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zu vergleichen. Spektakulär sind die bis zu 4 Meter hohen Schneebäume im Zao Onsen Ski Resort in Honshu, die komplett in Schnee gehüllt, die bizarrsten Formen annehmen. Wer den Ort der Olympischen Winterspiele besuchen will, muss nach Sapporo. Ein weiteres Highlight ist das drei Stunden von Tokio entfernte Hakuba. Hier befinden sich 11 Skiresorts und circa 200 Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Ein weiterer Top Player ist jedoch das 2015 mit dem Titel „Japan’s best Skiresort“ ausgezeichnete Niseko Resort. Mit 15 Metern Neuschnee pro Jahr gehört es zu den schneereichsten Regionen Japans.

Anreise und Kosten

Dreh- und Angelpunkte für die Anreise nach Japan von Europa aus sind Tokio und Sapporo. Von dort aus können Skifahrer und Snowboarder entweder mit dem Zug oder mit Bussen weiterreisen und sind in relativ kurzer Zeit in den Skigebieten (die insgesamte Länge der Reisezeit von München in eines der Skigebiete in Niseko beläuft sich auf eine reine Flugzeit von 13 Stunden). Der Preis für Hin- und Rückflug von München nach Tokio beläuft sich im Dezember auf 800 Euro, im Januar nur noch auf 600 Euro, wenn im Oktober gebucht wird. Für die weitere Reise in die Skigebiete werden noch circa 100 Euro fällig. Die Skipasspreise sind mit 40 bis 50 Euro pro Skitag in Hakkuba, also einem größeren Resort, auf europäischem Niveau. Ein 3-Sterne-Hotel an der Piste in Shintoku in Hokkaido schlägt mit 142 Euro im Dezember und 175 Euro pro Nacht im Januar in einem Standardzimmer mit zwei Einzelbetten und Frühstück zu Buche. Die Lebenshaltungskosten in Japan sind allgemein höher als in Deutschland. Vor allem Lebensmittel sind teurer.

Lange Anreise, gewaltiges Abenteuer (Foto: © First Tours)

Reiseplanung

Jeder, der schon eine Reise außerhalb Europas geplant hat, musste wahrscheinlich schon feststellen, dass immer wieder Schwierigkeiten davor, oder während der Reise auftreten, seien es Verspätungen, Missverständnisse sprachlicher Natur, oder einfach nur Pech. Gut organisiert und mit viel Erfahrung im Gepäck bieten mehrere Reiseveranstalter ihre Hilfe vor der Reise und Guiding während der Reise an. Einer der erfahrensten und mit einer dicken Portion Abenteuer und Kultur im Gepäck ist First Tours, ein Unternehmen, das schon seit Jahren Skifahrer und Snowboarder auf verschiedene Touren in Japan mitnimmt. Zur Auswahl stehen jeweils 10-tägige Trips durch die Regionen um Nagano, Nozawa Onsen, Hakuba und viele mehr mit Unterkünften, Verpflegung, Kulturprogramm, Local-Guiding, Flughafentransfer und Leihmaterial.

Skifahren und Snowboarden in Japan: Impressionen

(Foto: © First Tours)
Japaner sind für ihre Gastfreundschaft bekannt (Foto: © First Tours)
Einer der goldenen Tage in Hakuba (Foto: © First Tours)
In den dampfenden Quellen lässt es sich wunderbar entspannen (Foto: © First Tours)
Auf die Packliste für Japan: Schnorchel! (Foto: © First Tours)
Kulinarisch ist Japan ein wahrer Leckerbissen (Foto: © First Tours)

Das ist First Tours

First Tours ist ein spezialisierter Reiseveranstalter, wenn es um Ski- und Snowboardreisen in den ostasiatischen Raum geht. Der Fokus liegt auf geführten Freeride-Trips, worin auch die Kultur des Landes und dessen Menschen erlebbar gemacht wird. Nachdem zuerst nur Trips nach Japan organisiert wurden, sind nun auch Reisen nach Indien, Südamerika und Russland im Angebot. Zur offiziellen Seite von First Tours >

Aufgewachsen im schönen Bayern, hatte ich die Berge stets in greifbarer Nähe. Im Winter arbeite ich im Zillertal als Snowboardlehrer. Bei Snowplaza berichte ich über die neuesten Trends und News im Wintersport.

 
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