29. Juli 2014 Von: Gerrit in 'Skifahren'' | 1 Kommentare

© Eggental / Val d'Ega Tourismus

Schwindende Gletscher, erhöhte Lawinengefahr, Schneeunsicherheit in tieferen Lagen, künstliche Beschneiung und der Verlust von Tierarten durch Skigebietserweiterungen - das sind die Probleme, auf die der Deutsche Alpenverein (DAV) aufmerksam macht. Um das sensible Ökosystem der Alpen nachhaltiger zu schützen, haben wir fünf Tipps für umweltfreundliches Skifahren formuliert. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die umweltfreundlichsten Skigebiete, stellen zertifizierte Unterkünfte vor, und sagen Ihnen, wie Sie darüber hinaus zum Umweltschutz beitragen können.

Sensibles Ökosystem der Alpen vs. Skiurlaub

Das Problem besteht im Wesentlichen aus drei Punkten. 1. Immer mehr Skifahrer wollen ihren Skiurlaub in Super-Skigebieten mit über 200 km Pisten verbringen. Dies führt dazu, dass sich benachbarte Skigebiete zusammenschließen und/oder neue Lifte und Pisten angelegt werden. 2. Die Klimaerwärmung trägt dazu bei, dass es weniger schneit und immer mehr energiefressende Schneekanonen zum Einsatz kommen. Durch Kunstschnee können der Wasserhaushalt und die Pflanzenwelt durcheinander gebracht werden. 3. Der Massentourismus bringt weitere Sorgen, wie Müll-, Abwasser, und Verkehrsprobleme mit sich. Denn einige Orte verfügen über keine ausreichende Infrastruktur. Was können wir tun?

© DAV / Manfred Scheuermann


1. Umweltfreundliche Skigebiete wählen

Ein umweltfreundliches Skigebiet erkennen Sie unter anderem daran, dass keine Schneekanonen zum Einsatz kommen. Einige Skigebiete in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien haben sich außerdem zu den Alpine Pearls zusammengeschlossen. Skiorte wie Werfenweng, Arosa oder Berchtesgaden versprechen klimaschonenden und umweltverträglichen Urlaub.


2. Zertifizierte Unterkünfte buchen

Umweltfreundliche Unterkünfte besitzen oft ein Siegel für Energie- und Wassereinsparung, Abfallvermeidung oder Ressourcenschonung. Mehrere unabhängige Institutionen verleihen solche Zertifikate. Dazu gehören zum Beispiel das Deutsche Zertifikat Viabono, das Österreichische Umweltzeichen, das Steinbock-Label aus der Schweiz oder die Blaue Schwalbe.


3. Anreise mit der Bahn

Von über 100 Millionen Alpen-Touristen im Jahr kämen 95 Prozent mit dem Auto, schreibt die Naturschutzorganisation WWF. Besonders zur An- und Abreisewelle wird die Natur durch Abgase belastet. Wir empfehlen deshalb mit der Bahn zu fahren. Viele Skigebiete liegen in der Nähe zum Bahnhof und sind mit Shuttlebus erreichbar. Informationen dazu finden Sie auf Snowplaza.de.


4. Auf den Pisten bleiben

Ein weiteres Problem stellen Skifahrer dar, die sich gerne im Tiefschnee bewegen. Durch das Freeriden werden seltene Tierarten in ihren Rückzugsorten aufgescheucht und Pflanzen zerstört. Immer mehr Skigebiete richten deshalb Sperrgebiete für den Naturschutz ein und markieren Freeride-Zonen, in denen sicheres Tiefschnee-Fahren erlaubt ist.


5. Keinen Schmutz hinterlassen

Regelmäßig werden in den Bergen sogenannte Envirotreks veranstaltet, um gemeinsam während einer Wanderung aufzuräumen. So wurden im letzten Jahr über 2,6 Tonnen Müll eingesammelt. Als Skiportal für Skiurlaub sind wir uns der Verantwortung der Natur gegenüber bewusst. Aus diesem Grund unterstützt Snowplaza die Organisation „Respect the Mountains“.

© Respect the mountains

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Kommentare

Von: Imanuel am 20. August 2014

Das geringste ist seinen Müll mitzunehmen. Das muss nun wirklich nicht sein.



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Grüß Gott! Mein Name ist Gerrit, und ich bin schon von Anfang an bei Snowplaza.de dabei. Ich habe quasi die ersten Online-Stunden live miterlebt. Im Reiseblog halte ich Sie regelmäßig über die neuesten Trends im Wintersport, Reiseangebote und Infos aus den Skigebieten auf dem Laufenden.

 
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