28. Mai 2022 Von: Miriam in Wintersport

Erstmal im Schnee angekommen, dreht sich alles im Kopf nur noch ums Skifahren. In Gedanken bereiten sich Skifahrer und Snowboarder immer schon auf die nächste Abfahrt vor oder träumen noch einer schönen Aussicht hinterher. Leider folgt auf die größte Träumerei auch oft der größte Schrecken: Wo sind meine Handschuhe? Wo ist...? Wo sind...? Snowplaza hat sich unter den Wintersportlern in den Alpen umgehört: Diese 11 Dinge werden am häufigsten beim Skifahren und Snowboarden im Skiurlaub vergessen oder gehen verloren.

1. Die Handschuhe

Ski- und Snowboardhandschuhe sind zweifellos die am häufigsten vergessenen Dinge im Skiurlaub. Gern lassen wir sie beim Essen, im Lift oder sogar schon in der Unterkunft oder beim Skiverleih liegen. Meistens fällt das dann erst oben auf dem Berg auf, wenn man sich auf die Talfahrt vorbereitet. Ein Tipp: Handschuhe mit kleinen Haken oder einem Band versehen und damit am Körper oder der Skijacke befestigen.

Skistöcke verlieren
Was nicht fest am Körper ist, geht gerne verloren. Skistöcke sind da keine Ausnahme.

2. Die Skistöcke

Alles eingepackt und startklar geht es voller Vorfreude mit dem Skibus rein ins Skigebiet. Die Ski über der Schulter, steigen wir aus dem Skibus und laufen zum Lift. Dort angekommen fällt es einem dann auf: Die Skistöcke liegen noch im Bus und der fährt gerade auch schon wieder weg. Nun heißt es abwarten bis der Bus wieder kommt, oder ab zum Skiverleih. Snowboarder können darüber nur schmunzeln.

3. Der Skipass

Gar nicht lustig! Die Ski sind angeschnallt und man steht ein Weilchen am Lift in der Schlange. Endlich am Liftdurchgang angekommen, bleibt das Tor zu. Und dann fällt es einem wieder ein: Die Skihose war am Morgen noch nass. Man ist schnell in die Ersatzhose geschlüpft und hat vergessen, den Skipass rauszunehmen. Noch ärgerlicher ist es, wenn man den Pass auf der Piste verliert. In jedem Fall ist die gute Stimmung weg, denn jetzt heißt es, zurück ins Hotel oder einen neuen Skipass kaufen.

Skipässe Snow Card Tirol
Besonders ärgerlich ist es, wenn der Skipass in der Unterkunft liegen bleibt.

4. Der Schal

Auch wenn der Schal oder die Sturmhaube nicht zu den teuersten Teilen der Skibekleidung zählen, ist es dennoch ärgerlich, diese zu verlieren und im schlimmsten Falle deswegen noch krank zu werden. Gerade nach dem Einkehrschwung in der Skihütte ist die Schusseligkeit durch die einsetzende Müdigkeit (und der Wirkung des Schnaps) am größten. Glücklicherweise kann man bei der nächsten Abfahrt schnell noch mal ran fahren. Dumm ist es natürlich, wenn man alles schon am Morgen in der Unterkunft liegen lässt.

5. Der Sonnenschutz

Stimmt, beim Skiurlaub geht es in den kalten Schnee und nicht an den Strand zum Baden. Doch die Sonne kann in beiden Fällen für großen Schaden sorgen, denn Schnee reflektiert und verstärkt die Wirkung der Sonneneinstrahlung. Auf ungeschützter Haut ist ein Sonnenbrand da vorprogrammiert. Also nicht vergessen, den richtigen Sonnenschutz einzupacken, denn besonders bei Kaiserwetter ist das ein Muss!

6. Das nötige Kleingeld

Hungrig und durstig geht es zum wohlverdienten Einkehrschwung. Ein Tablett vollgeladen mit Schnitzel, Germknödel und Apfelstrudel in den Händen, stehen wir an der Kasse, doch die Hosentasche ist leer. Egal, ob die Hosentasche nicht richtig geschlossen war und das Geld jetzt im Schnee liegt oder gleich das gesamte Portemonnaie im Hotel geblieben ist, die Bedienung ist garantiert nicht sehr erfreut. Glück hat der, der seine Freunde in der Nähe hat.

Atomic Skihelm mit Skibrille
Auch Skibrille und Skihelm gehen gerne mal verloren.

7. Die Skibrille

Besonders gefährlich für die eigene Brille ist die Fahrt mit dem Lift. Eigentlich wollte man nur schnell ein Selfie machen oder die Landschaft ohne Gläser betrachten. Ein kurzer Wackler und schon segelt die Brille in die Tiefe. Manchmal hat man Glück und kann seine Brille unter dem Lift oder sogar auf der Piste ausfindig machen. All das lässt sich jedoch vermeiden: Brille festschnallen und erst wieder vom Helm abmachen, wenn der Skitag vorbei ist.

8. Der Skihelm

Ja, auch ein Skihelm kann verloren gehen. Besonders dann, wenn man den Helm am Rucksack hängt und der Verschluss nicht richtig eingeklickt ist. Meistens bemerken wir glücklicherweise den Gewichtsunterschied am Rücken, doch gerade nach einem Après-Ski Abend kann vieles passieren. Auch beim Skiverleih oder im Skikeller lassen wir unseren Helm gerne zurück. In beiden Fällen stehen die Chancen allerdings gut, seinen Kopfschutz wiederzubekommen.

9. Das Telefon

Heutzutage gehört das Handy zum täglichen Leben dazu, auch beim Skifahren. Im Skiurlaub sind Liftfahrten besonders problematisch für die Handynutzung. Tippen oder Fotografieren geht mit kalten Fingern mehr schlecht, als recht und auch das Festhalten ist nicht so einfach. Selbiges gilt auch bei der Bedienung des Selfiesticks. Ein Tipp: mach dein Handy beim Skifahren an einem Schlüsselband fest.

Handy auf der Piste
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sein Handy auf der Piste und im Lift am besten in der Tasche.

10. Die Familie, Freunde oder die ganze Gruppe

Nicht nur Gegenstände, sondern auch Freunde, Familienmitglieder und Partner können verloren gehen. Gerade ist man die herrlich präparierte Skipiste noch zusammen hinuntergefahren und hat im Augenwinkel immer die blaue Jacke im Blick gehabt. Doch dann am Lift dreht man sich um, um von der Piste zu schwärmen und blickt in die Skibrille eines völlig unbekannten Wintersportlers. Nun heißt es, die Nadel im Heuhaufen zu finden.

11. Die eigenen Ski

Ja, auch das kann passieren. Besonders oft können jedoch SkifahrerInnen und SnowboarderInnen ihre Ski oder ihr Snowboard nach der Mittagspause nicht wieder finden oder ein anderer Wintersportler hat versehentlich die falschen Bretter gegriffen. Ärgerlich wird es, wenn man noch in Après-Ski Stimmung ist und vergisst, die Ski oder das Snowboard mitzunehmen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass diese am nächsten Tag noch da sind.


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Morgens früh Schwünge auf fast leeren Pisten zu ziehen ist Miriams Highlight beim Skifahren, deswegen ist sie auch immer eine der Ersten an der Gondel. Am liebsten bei bestem Wetter und optimalen Pistenbedingungen. Nach dem Skifahren genießt sie Saunagänge und die kulinarischen Köstlichkeiten der Alpen.

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