15. November 2020 Von: Kathrin in Reisetipps

Wie auf anderen Reisen können auch während eines Skiurlaubs Bilder und Videos entstehen, die eine tolle Erinnerung bieten. Allerdings gelten hier unter anderem aufgrund der kalten Umgebung besondere Regeln. Diese können jedoch auch zum Vorteil werden. Wir erklären, wie das Bildmaterial besonders gut gelingt.

Umgang mit der Technik

Das wichtigste und grundlegendste Tool zum Erstellen von Fotos und Videos ist die Technik, genauer gesagt die entsprechende Kamera. Dies gilt unabhängig davon, eine DSLR oder Action Cam genutzt wird. Daher ist es unabdingbar, diese so zu behandeln und zu pflegen, dass sie jederzeit funktioniert.

Technische Probleme in Ski-Gebieten

Gerade in einem Winterurlaub kann dies eine Herausforderung sein. Der Grund hierfür liegt vor allem in den Witterungsbedingungen. Die Kälte kann einige Probleme bereiten. Dazu gehören unter anderem:

  • Kondenswasser
  • Unterkühlung der Technik
  • Feuchtigkeit von außen

Hochgradig schädlich ist das Kondenswasser, das sich in der Kamera niederschlägt, wenn du sie unmittelbar von der kalten Umgebung in deine warme Unterkunft mitnimmst. Dies kann das Gerät zerstören oder im besten Falle für einige Zeit unbrauchbar machen.

Zudem ist starke Kälte allgemein nicht gut für technische Geräte wie eine Kamera. Die Leistung des Akkus sinkt. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass in verschneiten Gebieten keine Feuchtigkeit in die Kamera kommt – diese hätte den gleichen Effekt wie das Kondenswasser. Für diese Probleme gibt es diverse Lösungen und Kniffe, die du nutzen solltest.

Lösungen

Das Entstehen von Kondenswasser lässt sich vermeiden, indem die Kamera nach dem Filmen im Schnee möglichst luftdicht in einen Gefrierbeutel gepackt und verschlossen wird. Dies solltest du umsetzen, bevor du eine warme Location betrittst. Alternativ kannst du sie zunächst an einer Art Übergangsort lagern, beispielsweise in einem Auto.

Dieser Platz wird so zu einer Art Schleuse zwischen kalter und warmer Umgebung. Aber Achtung: Du darfst die Kamera auf keinen Fall über Nacht dort liegen lassen, sondern musst sie rechtzeitig ins Warme bringen.

Falls die Kondensierung auftritt, solltest du die Kamera möglichst schnell trocknen und dann an einen weder zu warmen noch zu kalten Platz legen, um eine langsame Erwärmung zu ermöglichen. Wichtig ist also vor allem, das Gerät keinem krassen und rapiden Temperaturwechsel in kurzer Zeit auszusetzen. Natürlich ist es sinnvoll, von vornherein darauf zu achten, dass die Kamera während deines Aufenthalts im Schnee keiner starken Kälte ausgesetzt wird. Hierfür können dir mehrere Utensilien eine Hilfe sein:

  • Kameratasche mit Futter
  • Kühlbox (erhält in diesem Fall nicht die Kälte, sondern die Wärme)
  • Kirschkernkissen
  • deine Jacke (unter der du die Kamera in den Pausen platzierst)

Dabei solltest du allerdings behutsam vorgehen. Das Kirschkernkissen darf nur leicht angewärmt sein. Große Hitze kann der Kamera s ebenfalls schaden. Der Trick mit der Jacke sollte nur bei besonders eisigen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt mit äußerster Vorsicht und für eine kurze Zeit angewendet werden. Wenn du dir unsicher bist, solltest du auf diese Methoden verzichten. Von der Anwendung von Wärmeflaschen oder Ähnlichem wird grundsätzlich abgeraten.

Videos im Skiurlaub

Filmen


So viel zum Schutz der Kameratechnik. Beachtest du diese Punkte, steht dem Erstellen von tollen Videos deines Skiurlaubs nichts mehr im Wege. Hierfür gibt es mehrere Arten von Kameras, die du nutzen kannst. Unter anderem gehören dazu:

  • Smartphone
  • Action Cam
  • Drohne
  • DSLR-Kamera (besser geeignet für Fotos)

Smartphone

Das Smartphone ist die wohl einfachste Alternative. Die meisten Menschen besitzen heutzutage eines, sicher auch du. Der größte Vorteil dabei liegt also in der Einfachheit: Du musst dich nicht erst ausgiebig mit der Kameratechnik beschäftigen, um kurze Filme in deinem Skiurlaub zu erstellen.

Die Qualität der Videos und Bilder der meisten Smartphones ist mittlerweile überraschend gut. Das Handy eignet sich im Skiurlaub unter anderem dazu, die Begleiter zu filmen. Für das Aufnehmen während einer Abfahrt aus der Egoperspektive ist es eher nicht nutzbar.

Alternativ besteht die Möglichkeit, das Gerät in verschiedenen Momenten für Selfie-Videos zu nutzen. Besonders eindrucksvoll können diese beispielsweise im Rahmen einer Fahrt mit dem Skilift werden. Auch für das Einfangen eines Bergpanoramas kann die Kamera eines Smartphones werden.

Viele Smartphones besitzen schon seit einiger Zeit einen umfangreichen Zoom-Effekt und eine integrierte Zeitlupenfunktion. Ersterer kann beim Filmen der Umgebung, beispielsweise etwas entfernter Berggipfel, zum Einsatz kommen. Zweiterer ermöglicht spektakuläre Bilder beim Festhalten der Abfahrt einer anderen Person.

Die Bewegungsabläufe, wie auch der spritzende Schnee wirken in diesem Modus besonders eindrucksvoll. Dies gilt vor allem, wenn das Gerät eine so präzise Zeitlupe (Super-Slowmotion) ermöglicht, dass beispielsweise auch die Bewegung einzelner Wassertropfen sichtbar gemacht werden kann.

Action Cam

Action Cams sind kleine Kameras, die sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen. Bekannte Modelle gibt es von GoPro, Contour und Sony. Sie werden unter anderem eingesetzt von:

  • Wassersportlern
  • Mountainbikern
  • Fallschirm- und Bungeespringern

Durch ihre geringe Größe sind sie besonders flexibel einsetzbar und können an verschiedenen Punkten der Kleidung oder eines Gegenstandes angebracht werden. Sie eignen sich daher ideal für das Filmen aus der Egoperspektive, was gerade beim Ski-Fahren für besonders tolle Bilder sorgen kann. Dies betrifft einerseits die Abfahrt selbst, aber auch die Umgebung und andere Fahrer. Kein Wunder also, dass die Action-Cams auch für Winterurlaube besonders beliebt sind.

Sehr gut geeignet sind solche Kameras zur Anbringung am Helm. Auf diese Weise können besonders realistische Filmsequenzen entstehen, die sehr nah am Blickwinkel des Ski-Fahrers ablaufen. Auf YouTube finden sich hierfür Beispiel-Videos.

Allerdings gibt es auch einige Alternativen der Anbringung. Diese ermöglichen es, Videos zu erstellen, die anders aussehen als die bereits hinlänglich bekannten Filmsequenzen einer Ski-Abfahrt. Dafür kann die Cam an verschiedenen Stellen angebracht werden. Dazu gehören:

  • die Jacke
  • die Ski-Stöcke
  • die Skier selbst

So können über den ganzen Urlaub hinweg Sequenzen gedreht werden, die sich danach zu einem tollen Video zusammenschneiden lassen. Vielleicht ist es zielführend, dabei die besten und spannendsten Momente herauszufiltern.

Bei der Anbringung der Action-Cam sollte darauf geachtet werden, dass immer die nötige Sicherheit gegeben ist und die Kamera den Träger beim Fahren in keiner Weise behindert. Überlege deshalb vorher, welcher Platz für das Aufnahmegerät für deine individuelle Art des Ski-Fahrens ideal ist.

Drohne

Die Ego-Perspektive liefert tolle Videos, aber auch die Vogelperspektive kann beim Filmen im Skiurlaub spektakuläres Filmmaterial hervorbringen. Hierfür eigenen sich Kamera-Drohnen, die es mittlerweile auch für Hobby-Filmer frei verkäuflich gibt. Die Preise für solche Geräte liegen im zweistelligen, teilweise jedoch auch dreistelligen Bereich.

Natürlich ist es unmöglich und auch sehr unsicher, die eigene Abfahrt mit der Drohne zu filmen bzw. sie dabei selbst zu bedienen. Davon ist abzuraten, da das Steuern der Skier und Drohne zur gleichen Zeit nicht umsetzbar ist. 

Vielmehr kann mit einem solchen Gerät die Abfahrt von deinen Urlaubsbegleitern gefilmt werden. Hierbei könnt ihr euch abwechseln: Auf diese Art und Weise hat am Ende jeder aus der Gruppe Videos von seiner Abfahrt aus der Vogelperspektive. Diese Ausschnitte können dann mit anderen Videos, beispielsweise von der Action-Cam, zusammengeschnitten werden.

Allerdings sollten beim Einsatz der Drohne gewisse Kriterien beachtet werden. Dazu gehört einerseits die sichere Beherrschung des Fluggerätes. Ein wenig Übung vor dem Skiurlaub ist also durchaus sinnvoll.

Zudem gelten für das Fliegen des Gerätes gesetzliche Regelungen. Diese beziehen sich unter anderem auf die Sicherheit und den Schutz der Persönlichkeitsrechte anderer. Die Gesetzeslage ist von Land zu Land unterschiedlich. Daher ist es sinnvoll, vor einem Urlaub in anderen Ländern wie der Schweiz oder Österreich Informationen bezüglich dieses Themas einzuholen.

DSLR Kameras

DSLR-Kameras (die Abkürzung steht für „digital single-lens reflex“) eignen sich vor allem für das Fotografieren, allerdings können sie auch zum Filmen genutzt werden. Diese Möglichkeit nehmen viele Besitzer solcher Geräte wahr. Die Kameras bieten im Skiurlaub diverse Möglichkeiten, die Optionen sind jedoch insgesamt begrenzter als bei anderen Modellen. 

Spiegelreflexkameras eignen sich beispielsweise ideal für scharfe Videos der Umgebung sowie des Bergpanoramas. Zudem können Filmsequenzen der Gruppe bzw. der Urlaubsbegleiter oder von Einzelabfahrten aus der Entfernung aufgenommen werden.

Nicht nutzbar sind sie für das Filmen aus der Ego-Perspektive: Hierzu fehlt den Kameras die Flexibilität. Sie eignen sich also eher für normale Urlaubsvideos während des Ski-Trips, können diese allerdings mit einigen Grundkenntnissen des Nutzers in einer ziemlich hohen Qualität erzeugen.

Nachbearbeitung der Videos

Nicht nur das Filmen, auch die Nachbearbeitung kann das Video aus dem Skiurlaub zu etwas ganz Besonderem machen. Dafür sind verschiedene Kriterien zu beachten, um aus dem gedrehten Material das Beste herauszuholen.

Grundlegendes

Grundlegend ist das Schnittprogramm. Mittlerweile gibt es solche Tools von diversen Anbietern. Beispielsweise für die Videos der Action Cam gelten hierbei besondere Kriterien. Mit Beachtung dieser Regeln können die Sequenzen aus dem Filmmaterial, das bei einer Skiabfahrt meist viele schnelle Bewegungen enthält, deutlich verbessert werden.

So sollte das Schnittprogramm Möglichkeiten zur Videostabilisierung enthalten. Auch die Option eines nachträglichen Einfügens von qualitativ hochwertigen Zeitlupen und Zeitraffern sollte gegeben sein. 

Werde kreativ

Ansonsten hast du die Möglichkeit, dich kreativ auszutoben. So können beispielsweise mit einer Multikameraperspektive die Videos einer Drohne und einer Action-Cam nebeneinandergeschnitten werden. Laufen diese synchron, erzeugt dies einen besonders beeindruckenden Effekt.

Zudem besteht die Option, die Häufigkeit der Schnitte den Filmsequenzen anzupassen. Ist richtig Action und Bewegung im Video, unterstützen und verstärken schnelle Schnitte diesen Eindruck. Bei ruhigeren Panoramasequenzen hingegen können langsame Cuts ein tolles Ergebnis produzieren.

Auch Effekte machen das Video zu etwas Besonderem. Dazu können kleine Gimmicks beim Schnitt gehören. Ein Lens-Flare (also eine Lichteinstrahlung in die Kameralinse) kann auf natürlichem Wege durch das Gegenlicht der Sonne entstehen, aber auch als Effekt eingefügt werden.

Viele Profis nutzen diese Möglichkeit, sie gibt dem Videomaterial einen ganz besonderen Touch. Dies sind jedoch nur zwei Beispiele für Bearbeitungsoptionen, die Palette der möglichen Effekte ist riesig. Ausprobieren lohnt sich in den meisten Fällen.

Abschließend kann das Video ein Color-Grading erhalten. Der Begriff steht für die Farbkorrektur, die mittlerweile in der Welt des Films bei nahezu jedem Projekt als stilistisches Mittel verwendet wird.

Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt, da die technischen Mittel eines Schnittprogrammes heute diesbezüglich viel ermöglichen. Eine bekannte Variante des Gradings ist das sogenannte Orange and Teal in verschiedenen Ausführungen, hierfür finden sich online entsprechende Presets. Inwiefern das zu deinen Wintervideos passt, solltest du einfach mal ausprobieren. 

Fotos im Skiurlaub

Fotoapparat


Nicht nur Videos können im Ski-Urlaub entstehen, sondern auch Fotos. Für den Umgang mit der Technik in der kalten Umgebung gilt hierbei das Gleiche wie beim Filmen. Zudem können auch Fotos mit verschiedenen Kameratypen geschossen werden. Dabei gilt es, einige typische Probleme zu umgehen. Dazu gehören unter anderem:

  • Lichtverhältnisse
  • Kontraste

Fotografieren mit einer Kamera

Die Automatikfunktionen vieler Geräte kommen unter den Bedingungen einer Schneelandschaft an ihre Grenzen. Deshalb sind in solchen Momenten Fingerspitzengefühl sowie ein wenig technisches Verständnis für die Umsetzung von händischen Einstellungen gefragt. Dazu gehört unter anderem, den Fokus selbst vorzunehmen.

Es ist sinnvoll, immer ein gewisses Detail oder einen kleinen Teilbereich, beispielsweise eine oder mehrere Personen, zu fokussieren. Falls ein größerer Landschaftsausschnitt fotografiert werden soll, empfiehlt sich eine hohe Blendenzahl, um starken Lichteinfall zu vermeiden.

Andererseits ist es zielführend, möglichst bei Sonnenschein zu fotografieren. Gute Lichtverhältnisse erleichtern das Knipsen. Zudem empfiehlt sich die goldene Stunde, also die Zeit kurz nach dem Sonnenaufgang und kurz vor dem Sonnenuntergang.

Für Fotos während einer schnellen Bewegung wie einer Abfahrt bieten sich Action-Cams an. Einige dieser Geräte haben Intervallfunktionen. Das heißt, sie schießen auf Knopfdruck in sehr kurzen Zeitabständen direkt mehrere Schnappschüsse hintereinander. Im Nachgang können dann die besten ausgewählt werden.

Ganz allgemein ist es bei Fotos im Ski-Urlaub zielführend, Personen in Bewegung zu fotografieren. Gerade bei dieser Sportart kann die Froschperspektive eine große Hilfe dabei sein, die abgebildeten Sportler besonders beeindruckend wirken zu lassen.

Fotografieren mit dem Smartphone


Auch mit dem Smartphone lassen sich im Skiurlaub Fotos schießen. Es eignet sich beispielsweise ideal für Selfies. Diese Fotos sind vor allem auf Social-Media-Kanälen beliebt. Wer also plant, die Bilder des Ski-Urlaubs beispielsweise auf Facebook oder Instagram zu veröffentlichen, sollte ausreichend Selfies fotografieren.

Zudem solltest du bei anderen Fotografien mit dem Smartphone möglichst nah am Motiv sein. Einige solcher Geräte haben auch eine Weitwinkelfunktion. Diese kannst du ebenfalls nutzen, um den Fotos das sprichwörtliche gewisse Etwas zu geben.

Nachbearbeitung der Fotos

Die Nachbearbeitung der Fotos kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Zum einen gibt es hierfür Bildbearbeitungsprogramme. Falls die Fotos mit dem Smartphone entstanden sind, bietet das Gerät selbst in den meisten Fällen entsprechende Optionen.

Mit dem Smartphone

Mit den in einem Smartphone integrierten Filtern können diverse Korrekturen umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem Veränderungen an folgenden Elementen des Fotos:

  • Belichtung
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Schwarzpunkt

So können beispielsweise überbelichtete Fotos etwas dunkler gestaltet werden. Veränderungen am Kontrast bringen spannende Details heraus und gestalten die Bilder knalliger. Gerade in einer verschneiten Umgebung, in der starkes Licht durch die Reflexion des Schnees sowie die Farbe Weiß in einigen Bildern dominierend sind, kann dies eine Hilfe sein.

Dabei empfiehlt es sich, ein wenig auszuprobieren. Möglicherweise findet sich auf diesem Wege eine Einstellungskombination, die gleich auf mehrere Fotos des Urlaubs anwendbar ist. Alternativ können vorgefertigte Filter verwendet werden, die ebenfalls in den Tools der meisten Smartphones enthalten sind.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm

Neben der Option des Bearbeitens auf dem Smartphone gibt es zudem Bildbearbeitungsprogramme. Zu den bekanntesten zählen unter anderem:

  • Photoshop
  • Lightroom
  • gimp

Diese sind in unterschiedlichem Maß für Amateure oder Profis geeignet. Prinzipiell kann in einem Bildbearbeitungsprogramm ähnlich vorgegangen werden wie in den entsprechenden Tools eines Smartphones. Auch hier spielen die genannten Elemente eine zentrale Rolle. In einem Bildbearbeitungsprogramm gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten. So können nach der Bearbeitung der einzelnen Werte beispielsweise Foto-Collagen erstellt werden.

Welche Optionen konkret möglich sind, ist von Programm zu Programm unterschiedlich. Daher ist es gerade für Einsteiger zielführend, vorher Informationen über das entsprechende Tool einzuholen und für die Grundlagen sowie einzelne Details mit Tutorials zu arbeiten.

Abschließender Exkurs: Veröffentlichung der Videos und Fotos?

Vielleicht hast du Interesse daran, deine Bilder und Videos aus dem Urlaub im Internet mit der Welt zu teilen und ein Feedback zu bekommen. Dafür gibt es einige Möglichkeiten, unter anderem Social-Media-Portale wie:

  • Facebook
  • Instagram

Alternativ kannst du heutzutage relativ leicht einen eigenen Blog oder eine einfache Webseite erstellen, auf der du deine Bilder präsentierst. Auch für die Veröffentlichung von Videos gibt es spezielle Portale, dazu zählen unter anderem:

  • YouTube
  • Vimeo
  • Dailymotion

Bei der Veröffentlichung von Videos und Fotos sollte darauf geachtet werden, dass das Material zum entsprechenden Portal passt. Instagram-Bilder beispielsweise haben häufig einen bestimmten, tendenziell hochwertigen Stil, diesem sollten die Bilder angepasst werden. Bei Facebook spielt dies eine eher untergeordnete Rolle. Zudem solltest du dich informieren, wie du deine Urheberrechte schützen kannst.

Gleiches gilt für die Videoportale. Vimeo setzt qualitativ hochwertigen Content voraus, bei YouTube beispielsweise sind die Richtlinien weniger streng. Vielleicht ist es zielführend, zu schauen, zu welchem Portal die Videos am besten passen, bevor eine finale Entscheidung getroffen wird.

Sofern die Bilder und Videos auf einer eigenen Webseite veröffentlicht werden, spielen neben dem Design der Page gesetzliche Regelungen eine Rolle. Dazu gehört beispielsweise eine genau definierte Impressumspflicht, die im Telemediengesetz festgehalten ist. Bei Nichtbeachtung drohen Abmahnungen und Strafzahlungen.

Fazit

Ob Fotos oder Videos: Die technischen Möglichkeiten für das Bildmaterial eines Skiurlaubs sind heutzutage sehr vielfältig. Werden dabei die wichtigsten Kriterien bezüglich des Schutzes der Technik sowie der einzelnen Aufnahmen beachtet, können tolle Fotos und Sequenzen entstehen. Im Rahmen der Nachbearbeitung gibt es zudem Optionen zur weiteren Verbesserung.