7. Dezember 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Die kommenden Wochen drehen sich in den Alpen nur um den Schnee und das Skifahren. Bis Ende April können Skifahrer und Snowboarder die Skipisten in Österreich, Deutschland, in der Schweiz, in Italien und in Frankreich unsicher machen. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Skigebieten fällt die Wahl der richtigen Destination für den Skiurlaub schwer. Um Ihnen die Entscheidung des passenden Skigebiets für Ihren Winterurlaub zu erleichtern, stellt Snowplaza Ihnen in einer Auflistung für die nächsten 21 Wochen der Skisaison ein besonderes Reiseziel vor.

Woche 1: Einstimmen in St. Anton am Arlberg

In St. Anton wird nicht nur ein Star, sondern gleich mehrere präsentiert. In der "wahrscheinlich schlechtesten Skihütte der Alpen", wie sich der berühmt-berüchtigte Mooserwirt selbst bezeichnet, werden am 8. Dezember 2018 die neuen Après-Ski-Hits der Saison präsentiert. Neben guter Stimmung ist auch Muskelkater vorprogrammiert. Schließlich gehört St. Anton zum größten Skigebiet in Österreich mit über 300 Pistenkilometern.

Après Ski im Mooserwirt in St. Anton

Après-Ski im Mooserwirt in St. Anton

Woche 2: Durchstarten in Saalbach Hinterglemm

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn gehört ebenfalls zu den größten Skigebieten der Alpen. Über 270 Pistenkilometer warten auf Wintersportler, die lange Abfahrten zu schätzen wissen. Doch auch Après-Ski-Fans wissen das dichte Hüttennetz und die zahlreichen Partymöglichkeiten im Tal zu schätzen. Wer in der Woche vom 13. bis 16. Dezember anreist, kommt in den Genuss des Rave-on-Snow-Festivals mit zahlreichen Top-DJs.

Woche 3: Die Adventszeit in Obertauern verbringen

Nicht nur in Saalbach sondern auch in Obertauern steppt der Bär beim Après-Ski. Allerdings wird es in der Vorweihnachtszeit auch besinnlich in Österreichs schneereichstem Skiort. Bis 23. Dezember 2018 locken auf dem Christkindlmarkt kulinarische Köstlichkeiten, Weihnachtskonzerte und liebevoll dekorierte Hütten mit handgemachten Waren. Wer auch zum Skifahren kommt, kann sich auf rund 100 Pistenkilometern austoben.

Woche 4: Nach Weihnachten nach Kühtai fahren

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Familie und der Besinnung. Weil es in Kühtai ruhig und familiär zugeht, lohnt es sich, den Winterurlaub ab 24. Dezember 2018 in dem tief verschneiten Skiort in der Nähe zu Innsbruck zu verbringen. Das kleine aber feine Skigebiet punktet mit rund 40 Abfahrtskilometern, einer Halfpipe und weitläufigen Freeride-Hängen. Der Skipass ist auch für das benachbarte Skigebiet Hochoetz gültig.

Woche 5: Neujahrsfeuerwerk in Kitzbühel gucken

Ein Besuch in Kitzbühel um Silvester lohnt sich nicht nur, um die legendäre Streif-Abfahrt noch vor dem großen Hahnenkammrennen Ende Januar zu befahren, sondern auch um feierlich in das neue Jahr zu starten. Der Neujahrstag zieht mit dem Fackelskilauf über 10.000 Besucher an, die anschließend gemeinsam das große Feuerwerk-Spektakel erleben. Am nächsten Morgen geht's dann auf die 179 Pistenkilometer von KitzSki.

Spektakuläres Neujahrsfeuerwerk zur Jahreswende 2016/2017

Woche 6: Vollgas in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental geben

Nach Silvester kehrt in vielen Skigebieten wieder etwas Ruhe ein. Nicht so in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, wo ab 5. Januar 2019 täglich Live-Musik auf den Skihütten geboten wird. Bis dahin sind voraussichtlich auch alle Abfahrten der SkiWelt geöffnet, so dass sich Skifahrer auf 284 Pistenkilometern vergnügen können. Beleuchtete Rodelbahnen, mehrere Funparks und ein Igludorf sind weitere Gründe für einen Besuch im Januar.

Woche 7: Den Weißen Ring in Lech am Arlberg meistern

Am besten lässt sich das Skigebiet Lech Zürs am Arlberg über den sogenannten Weißen Ring erkunden. Die 22 Kilometer lange Skirunde ist durch das gleichnamige Rennen berühmt. Skiurlauber, die am 19. Januar 2019 in Lech sind, können beim legendären Rennen an den Start gehen. Anmeldung notwendig! Ob Sie die Topzeit schlagen würden, können Sie aber auch in der restlichen Zeit, abseits des Rennbetriebs, ausprobieren.

Legendäres Skirennen: Der Weiße Ring in Lech Zürs am Arlberg

Legendäres Skirennen: Der Weiße Ring in Lech Zürs am Arlberg © Lech Zürs

Woche 8: Kurze Erholung an den Drei Zinnen

Die Drei Zinnen sind das Markenzeichen des gleichnamigen Skigebiets in den Sextner Dolomiten. Zwar lohnt sich ein Besuch der italienischen Destination mit ihren 71 Pistenkilometern zu jeder Zeit, doch ist Ende Januar mit tief verschneiten Hängen zu rechnen. So sehen die drei imposanten Türme im Winter nämlich noch imposanter aus. Die Drei Zinnen sind im Winter aber nur über über eine Skitour oder Schneeschuhwanderung erreichbar.

Woche 9: Zurück zum Tiefschneefahren ins Stubaital

Im Stubaital wartet mit dem größten Gletscherskigebiet Österreichs nicht nur der Stubaier Gletscher auf Skifahrer und Snowboarder, sondern darüber hinaus laden die Skigebiete Schlick 2000, Elfer und Serles zum Skifahren ein. Insgesamt stehen den Skiurlauber somit 109 Pistenkilometer zur Verfügung. Bei ausreichend Schnee sind die Skigebiete besonders bei Tiefschneefreunden beliebt.

Woche 10: Helikopterflug übers Kitzsteinhorn machen

Wer auf der Suche nach einem besonderen Erlebnis ist, kann im Winter über das Skigebiet Zell am See - Kaprun schweben und sich auf einen atemberaubenden Flug über die Skipisten einstellen. Auch, wer mit beiden Beinen fest am Boden bleiben möchte, findet dank der rund 140 vorwiegend mittelschweren Abfahrtskilometern genügend Abwechslung im Skigebiet. Am Kitzsteinhorn wartet zudem eine riesige Halfpipe.

Mit MySnapAir das Skigebiet von oben bestaunen

Mit MySnapAir das Skigebiet von oben bestaunen © Max Münch

Woche 11: Weiter geht's zum Pferderennen nach St. Moritz

In Engadin St. Moritz fliegen einige Skiurlauber ebenfalls mit dem Helikopter ein. Vor allem im Februar ist dieses Bild häufiger zu sehen, wenn die High Society in St. Moritz ist. In dieser Zeit steigt das White Turf Event. Auf dem internationale Pferderennen treffen sich Pferdebesitzer, Jockeys, Trainer und die Reichen und Schönen. Wer das Spektakel miterleben möchte, sollte seinen Skiurlaub am 17. Februar 2019 buchen.

Woche 12: Ausgiebig Skifahren in Les Trois Vallèes

Wer nicht auf die Ferienzeit angewiesen ist, nutzt am besten die schneesichere Woche bis 24. Februar 2019, um in den Skiurlaub nach Überblick: Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis durchzustarten. Jetzt haben Sie die Abfahrten noch fast für sich allein. Obwohl sich die Skifahrer auch während der Ferienzeit auf den insgesamt 600 Pistenkilometern gut verteilen würden. Schließlich ist Frankreichs Les Trois Vallées das größte Skigebiet Europas.

Woche 13: Einen Abstecher nach Andermatt machen

Relativ entspannt sollte auch noch die letzte Woche im Februar sein. Auf dem Rückweg von Les Trois Vallées empfehlen wir deshalb, noch schnell einen Abstecher nach Andermatt in die Schweiz zu machen. Seit dieser Skisaison gibt es eine neue Skiverbindung nach Sedrun. Hier fühlen sich besonders Familien wohl. Allerdings ist das Gebiet am Gemsstock auch bekannt für seine perfekten Bedingungen zum Freeriden.

Woche 14: Ferien mit den Kindern in Serfaus-Fiss-Ladis

Am 4. März 2019 beginnen die Schulferien in Bayern und Baden-Württemberg, die beiden Bundesländern, wo die meisten Skifahrer in Deutschland wohnen. Wer mit dem Nachwuchs die Skipisten unsicher machen möchte, fühlt sich in Serfaus-Fiss-Ladis besonders wohl. Neben den 200 Pistenkilometern sorgen Unterhaltungsangebote wie der Serfauser Sauser oder der Fisser Flieger für Spaß und Action.

Skifahren, Winterrodeln & Co.: Serfaus-Fiss-Ladis ist ein Skigebiet für die ganze Familie

Skifahren, Winterrodeln & Co.: Serfaus-Fiss-Ladis ist ein Skigebiet für die ganze Familie

Woche 15: Zeit für Champagne Powder in Kanada

Anfang bis Mitte März zeigt sich der Winter in den Alpen meist von seiner besten Seite. Wem die zahlreichen Tiefschneeabfahrten jedoch nicht reichen, oder wer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Erlebnissen ist, sollte vor allem jetzt nach Kanada reisen. Die Skigebiete rund um Banff und in Whistler Blackcomb sind beliebte Ziele. Zu dieser Zeit dürfte der allbekannte "Champagne Powder" besonders fluffig sein.

Woche 16: Etwas Geld sparen in Spindlermühle

Nicht jeder kann sich einen Skitrip nach Kanada leisten. Wer kostengünstiger Skifahren möchte, findet im Nachbarland im Riesengebirge günstiges Skivergnügen. Im tschechischen Spindlermühle gibt es den 6-Tages-Skipass bereits für 170 Euro. Nicht nur deshalb lohnt sich der Skiurlaub im März in Spindlermühle, auch die Après-Ski-Szene sorgt dafür, dass der Skitag nicht mit der letzten Liftfahrt enden muss.

Woche 17: Sonnenskilauf in Val Gardena

Die Dolce Vita, die die italienischen Skigebiete in Südtirol ausstrahlen, lässt sich am besten zur Zeit des Sonnenskilaufs genießen und erleben. Für den Winterurlaub ist deshalb die letzte Woche im März ideal. In Gröden wartet neben den 175 Pistenkilometern ein dichtes Hüttennetz, das die hungrigen Wintersportler mit mediterranen Köstlichkeiten verwöhnt. So lässt es sich gut auf den Sonnenterrassen aushalten.

mediterranes Flair im Schnee

Mediterranes Flair mitten im Schnee © Gröden (Val Gardena)

Woche 18: Skifahren in Lederhose und Dirndl im Zillertal

Die Zillertal Arena hat sich zum Abschluss der Skisaison ein besonderes Event überlegt. Wer in Tracht kommt, erhält am 6. April 2019 den Tagesskipass für nur 20 Euro. Unter der warmen Aprilsonne ist Skifahren mit Lederhose und Dirndl auch kein Problem. Anschließend stellt das Skigebiet den Skibetrieb ein. Allerdings garantiert der Hintertuxer Gletscher am Ende des Zillertals weiterhin gute Pistenbedingungen.

Woche 19: Noch einmal Tricksen am Kaunertaler Gletscher

Bis in den Frühling hinein punktet der Kaunertaler Gletscher als einer von 5 Gletscher-Skigebieten in Tirol mit Schneesicherheit. Besonders beliebt ist das Gletscherskigebiet im Frühling bei Freestyle-Skifahrern und Snowboardern. Anlässlich der sogenannten Spring Classics lockt der Snowpark bis zum 12. Mai 2019 noch einmal alle, die bisher nicht genug vom Skifahren bekommen konnten, in den Schnee.

Woche 20: Über Ostern nach Sölden fahren

Viele Skigebiete stellen in dieser Saison bereits vor Ostern den Skibetrieb ein. Wer dennoch über Ostern in den Winterurlaub fahren möchte, weil die Kinder nicht in die Schule müssen und Arbeitnehmer dank des Ostermontags einen Urlaubstag weniger brauchen, ist in Sölden gut aufgehoben. Dank der beiden Gletscher und den drei Dreitausendern punktet das Skigebiet mit Schneesicherheit.

Woche 21: Die Skisaison in Ischgl ausklingen lassen

So wie die Skisaison begonnen hat, so endet sie auch wieder. Beim "Top of the Mountain"-Konzert in Ischgl können feierfreudige Wintersportler ein letztes Mal die Skipisten genießen und anschließend auf die gelungene Skisaison an der Idalp in Ischgl anstoßen. Für gute Stimmung und eine exklusive Abschlusshow sorgt Superstar Lenny Kravitz am 30. April. Bis dahin steigen weitere Konzerte, Festivals und Après-Ski-Partys in Ischgl.

An der Idalp findet das Top of the Mountain-Konzert zum Closing statt

An der Idalp findet das Top of the Mountain-Konzert zum Closing statt © Ischgla Paznaun

Skiurlaub buchen: So planen Sie die perfekte Skireise

Wenn die Planung des Skiurlaubs ansteht, kann die Auflistung der 21 Skigebiete weiterhelfen. Noch mehr Informationen zur Wahl des Skigebiets bieten Ihnen Snowplaza. Auf der Webseite finden Sie Impressionen aus den Skigebieten, Reiseberichte, aktuelle Webcambilder und News aus den einzelnen Destinationen. Außerdem werden Ferienwohnungen und Hotels vorgestellt. Alle, die schon einen Schritt weiter sind, können sich auf der Homepage außerdem über die aktuellen Schneehöhen und das Wetter informieren. Alle Infos zur Skiurlaubsplanung >

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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