15. Dezember 2017 Von: Marlene in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Im Internet, vor allem in den sozialen Medien, gibt es viele coole Skivideos mit spektakulären Skiabfahrten durch fluffig weichen Tiefschnee oder eindrucksvolle Waldgebiete. Die Skifahrer auf Instagram, YouTube und Facebook sind jedoch nicht unbedingt Spitzensportler. Kein Wunder also, dass die Kamera auch denen einen oder anderen Versuch festhält, der anders ausgeht, als ursprünglich geplant. So geht es einem Freerider in einem Tiefschneevideo, der sich in einem Baum verfängt. Snowplaza zeigt das Video mit dem unglücklichen Sturz und gibt weitere Tipps zum Thema Tiefschneefahren.

Freeride-Trick endet in Baum

Die erste Einstellung zeigt eine tief verschneite Winterlandschaft in Norwegen. Vereinzelt ragen Bäume aus der Schneedecke heraus. Ein Skifahrer zieht einen ausladenden Bogen durch den weichen Powder. Bevor er zur nächsten Kurve ansetzt, fährt er geradewegs auf einen verschneiten Felssvorsprung zu. Er springt ab. In seiner direkten Flugbahn steht ein kleines Bäumchen, über das der Freerider hinüberspringen möchte. Doch entweder hat es an Schwung gefehlt, oder die Höhe des Baums wurde falsch eingeschätzt. Anstatt über den Baum zu springen, landet der Wintersportler geradewegs in den Ästen und anschließend unverletzt im weichen Tiefschnee.

Skifahrer springt in Baum

Hindernisse in Freerideparks

Wer dem Skifahrer zeigen möchte, wie es richtig geht, kann an der Technik zuerst in sogenannten Freerideparks feilen, eh es in den freien Skiraum geht. Dazu gibt es im österreichischen Skigebiet Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zwei extra angelegte Terrains, die Freestyle-Skifahren und Snowboarden mit Tiefschnee verbinden. Dort warten Sprungschanzen und weitere natürlich Hindernisse auf all jene, die sich abseits der präparierten Skipisten ausprobieren möchten. Das sind übrigens die ersten und bisher die einzigen Freerideparks der Alpen.

Praktische Infos zur Sicherheit beim Skifahren im Tiefschnee

Jeder Skifahrer, der sich abseits des gesicherten Skigebiets ausprobieren möchte, muss jedoch auf alpine Gefahren eingestellt sein. Zum einen können sich unter der Schneedecke je nach Terrain Gletscherspalten sowie Felsen, Bäume und gar Stacheldrähte verbergen. Zum anderen müssen sich Freerider der Lawinengefahr bewusst sein. Dazu zählt, die Lawinensituation nicht nur zu kennen, sondern auch einschätzen zu können und danach das Gelände auszuwählen. Außerdem sollte man im Gelände niemals alleine und nur mit der entsprechenden Notfallausrüstung bestehend aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde unterwegs sein und den Umgang mit dieser einwandfrei beherrschen. Mehr zum Thema Off Piste-Skifahren >

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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