4. Oktober 2017 Von: Marlene in 'News''

Livigno öffnet Loipe Mitte Oktober

Livigno öffnet Loipe Mitte Oktober

Früher als erwartet können Langläufer zumindest in Italien auch in den tieferen Lagen der Alpen in die Wintersaison starten. Denn hier eröffnet der Skiort Livigno auf 1.816 Meter bereits am 15. Oktober die erste Naturschneeloipe. Dass der Langlaufbetrieb so früh beginnen kann, ist nur dank Snowfarming, einer Maßnahme, die Schnee konserviert, möglich. Denn auch, wenn es bereits im September vielerorts geschneit hat, so ist der Schnee in den tieferen Lagen nicht liegen geblieben. Snowplaza berichtet über den frühen Saison-Start der Naturschneeloipe und verrät, wie Schnee über den Sommer aufbewahrt werden kann.

Cross Country Loipe öffnet Mitte Oktober

Livigno liegt auf 1.816 Meter und startet am 15. Oktober 2017 danke Snowfarming in die Langlaufsaison. So bekommen nicht nur Freizeitsportler eine Möglichkeit, ihrem Hobby nachzugehen. Auch die Biathlon-Stars und Langlauf-Athleten, die bisher am Gletscher trainieren mussten, können ab Mitte Oktober auf der niedriger gelegenen Loipe durchstarten. Dadurch kann wieder unter realistischen Bedingungen trainiert werden, um sich optimal auf den bevorstehenden Biathlon-Weltcup vorzubereiten. Schließlich wird die Muskulatur am Gletscher aufgrund der Höhenlage viel stärker belastet, was zur Verzerrung von Leistungsergebnissen führt.

Training zur Vorbereitung auf den Weltcup

Training zur Vorbereitung auf den Weltcup © apt Livigno Fabio Borga

Naturschnee dank Snowfarming

Die Eröffnung der Loipe im Oktober ist nur dank "Snowfarming" möglich. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Konservierung von Schnee. Das bedeutet, dass Livigno am Ende der vergangenen Wintersaison etwa 100.000 Kubikmeter Schnee auf einen Berg aufgeschüttet hat. Dieser Haufen wurde im Sommer mithilfe einer speziellen Folie, die das Sonnenlicht reflektiert und gleichzeitig isoliert, vor Hitze und Licht geschützt. Zum Saisonstart muss der Schnee nur noch verteilt werden. Das spart im Vergleich zur herkömmlichen Schneeerzeugung viel Energie.

So sieht Snowfarming im Sommer aus

Snowfarming Livigno

© apt Livigno Fabio Borga

Praktische Infos zum Wintersportort Livigno

Im Hochwinter ist Livigno nicht nur für Langläufer ein beliebtes Ziel, sondern zieht auch Skifahrer und Snowboarder an, die den Skiurlaub im gleichnamigen Skigebiet verbringen möchten. Schließlich stehen den Wintersportlern neben 30 Kilometern Langlaufloipe auch 115 Pistenkilometer zur Verfügung. Diese Vielseitigkeit, die Aktivurlauber zu schätzen wissen, spiegelt sich genauso in der Gastronomie wieder. Deshalb zählt Livigno auch zu den lebendigsten Skiorten Italiens und ist vor allem für sein Nachtleben und die zahlreichen Après-Ski-Locations bekannt.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

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